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Kasteler Stadtältester, Manfred Kleinort, wird 80 Jahre
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Kasteler Stadtältester, Manfred Kleinort, wird 80 Jahre

Das bewegte Leben von Manfred Kleinort ist seit 80 Jahren eine Kette von Herausforderungen. „Ich arbeite gern, ich halte es für richtig, sich für andere und die Gemeinschaft einzusetzen“.

Eine Aussage, die das Jahrzehntelange, Engagement des seit 1949 in Kastel Lebenden gebürtigen Breslauers bestätigt. Mit reizvollen Herausforderungen ist das Leben des Jubilars förmlich gepflastert!

Das fing schon in der Schulzeit an, mit den ersten „Wahlkämpfen“ aus den er siegreich als Klassensprecher hervorging und die Fähigkeit nutzte, mit denen der junge Erwachsene beim Einstieg in die Kommunalpolitik, 1961 trat er der CDU bei, rasch überzeugte.

Sachverstand, Überzeugungskraft und Führungstalent Kleinorts, der sich male durch stetes zuverlässiges Arbeiten auszeichnete, festigte das in Ihn gesetzte Vertrauen. Seit 25 Jahren  ununterbrochene Mandate für politische Gremien, von Ortsbeirat 1964 über Stadtverordneten, Versammlung und Stadtrat, sind dafür eine Bestätigung, die Ernennung zum „Stadtältesten “1989 ein Zeichen der Anerkennung.

Eine Vielzahl von Engagements, die Zeit – und Ausübungsaufwand beträchtlich erhöhten. Endsprechend viel Verständnis mußte seine Ehefrau Renate in Ihrer Ehe aufbringen. War doch die Zeit für die Familie meist knapp bemessen!

Zumal der Beruf des Diplom-Ingenieurs der Fachrichtung Maschinenbau, Kleinort war seit 1961 im Werk Kalle-Albert in Hoechst AG tätig, ihn stark beanspruchte.

Die Söhne Tobias und Andreas, während deren Schulzeit er auch in Schul- und Stadtelternbeirat aktiv wurde, schliefen oft schon, wenn er nach Hause kam…

Seine persönliche Leistung war und ist, nach seiner persönlichen Überzeugung nur möglich in Ergänzungen mit anderen Menschen. Menschen, deren Ziele auch die seinen sind, Menschen die etwas bewegen und bewirken wollen. Austausch und faire Diskussionen bereiten den Weg für Entwicklung und Veränderung, gehören zu seiner verbrieften Agenda.

Toleranz und Offenheit prägen daher die Haltung Kleinorts, der nicht nur als Politiker die Begegnung mit Menschen anderer Meinung und anderer Herkunft sowie verschiedenen Generationen gepflegt hat.

Die berufliche Arbeit als Ausbildungsleiter junger Menschen hatte ihn viel Freude gemacht. Aber auch die Fragen und Bedürfnisse der älteren Generation, die er von 1972 - 2003 als erster Vorsitzender des Kasteler Krankenhausvereins (KKV) im Blick hatte, war ihm ein echtes Anliegen.

Der Sozialpionier war der Motor des Krankenhausvereins, den Träger der Sozialstationen und weiteren Einrichtungen der Altenpflege.

Mit einer ausgewogenen „Mischung“ von Idealismus und Pragmatismus führte Kleinort mit seinem Vorstandsteam, die 1968 „wiedergeborene“ Kooperation zu beruflichen Erfolgen. Der Verein ehrte ihn gebührend für seine Lebensleistung.

Neben einer Vielzahl von Auszeichnungen in Mainz und Wiesbadenwelche er erhielt, agierte Kleinort in verschiedenen Positionen bei der IHK-Wiesbaden sowie als Stellvertretender Kasteler Vereinsring-Vorsitzender. In weiteren 8 Vereinen ist der Jubilar Mitglied.

Als Förderer zählen noch, als Herzenssache, die freiwillige Feuerwehr, das rote Kreuz und die Kasteler Fußballvereinigung 06. Dort stand er auch als Sprecher des Ältestenrates zur Verfügung.

Zu den Gründungsmitgliedern der „Gesellschaft für Heimatgeschichte (GHK)“ zählte Kleinort ebenfalls und beteiligte sich an der Organisation  der 2000-Jahrfeier von Kastel. Ehre und Auszeichnungen für jahreslanges Engagement erhielt der verdienstvolle Kasteler Bürger:

Stadtplakette in Gold der LHS Wiesbaden - Ernennung zum Stadtältesten - Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD - Ehrenplakette des VDI - Ehrenmitglied der DLRG - Ehrenmitglied des KKV - Ehrenmitglied der FF Kastel - Ehrenmitglied des KFV 06 - Ehrenoffizier der Kasteler Jocus-Garde.

Zu seiner Lebensphilosophie gehört, daß man das aufgebaute erhält und mit neuen Ideen weiterentwickelt. „Es muß weitergehen!“, dies sagt der Jubilar umso bewußter seit er selbst vor nicht allzu langer Zeit eine schwere Erkrankung überstand.

Zu seinem 80. Geburtstag am 3. Januar 2019 sind geladene und spontane Gäste herzlich willkommen: Im Gemeindezentrum von St. Elisabeth, Ratsherrenweg 5, Kastel, von 11Uhr bis 13:00 Uhr zu einem Sekt-Empfang. Der Geburtstagswunsch des Jubilars ist eine Spende für den ebenfalls „in die Jahre gekommenen“ Kasteler Kirchturm von St. Georg.

 
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