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Hess. Min.-Präs. will Meßstationen Standorte überprüfen
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Hess. Min.-Präs. will Meßstationen Standorte überprüfen

Fast ein Jahr, nachdem die AfD die Forderung nach der Überprüfung des unsinnig niedrigen Stickstoffdioxid-Grenzwertes und der oftmals übertrieben nah am Fahrbahnrand platzierten Messstationen erhoben hat, scheint nun endlich auch bei der CDU Vernunft einzukehren.

Es ist dem unermüdlichen Aufklärungswillen der AfD zu verdanken, daß der Bürger neue Hoffnung schöpfen kann, dem Irrsinn von immer neuen Fahrverboten, der faktischen Enteignung zigtausender Dieselfahrer und der unverantwortlichen Zerstörung der heimischen Autoindustrie vielleicht doch noch zu entgehen.

Auch die AfD-Rathausfraktion in der Landeshauptstadt Wiesbaden hatte im letzten Frühjahr bereits aufgedeckt, daß eine von zwei vorgeschriebenen verkehrsbezogenen Messstationen viel zu dicht an der Ringkirchen-Kreuzung steht und die Messergebnisse deshalb nicht repräsentativ sein können.

Nun endlich, auch unter dem wachsenden Druck der Bevölkerung und der Furcht vor schlechten Ergebnissen bei der EU-Wahl im Mai, bewegt sich die CDU. Der hessische Ministerpräsident, Volker Bouffier, wird nun in der Presse mit den Worten zitiert: "Ich glaube es lohnt sich, daß wir mal darüber nachdenken, warum bei uns in Deutschland die Messgeräte direkt am Bordstein stehen und die EU-Verordnung sagt, es kann bis zu 100 Meter dahinter stehen, dann ist das Gesetz immer noch erfüllt."

Es bleibt zu hoffen, daß dem Nachdenken auch Taten folgen und dies nicht nur eine wohlfeile Ankündigung mit Blick auf die anstehenden Wahlen ist. Es kann nicht sein, daß Deutschland das einzige Land ist, das sich durch die freiwillige Übererfüllung von EU-Richtlinien selbst ein Bein stellt und dem Bürger dadurch Dieselfahrverbote aufhalst.

 
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