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Gebäudevollbrand in der Mainzer Oberstadt
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Gebäudevollbrand in der Mainzer Oberstadt

Mainz, Niklas-Vogt-Straße, 05.02.19

Am Dienstag Morgen wurde der Feuerwehrleitstelle ein Gebäudebrand in der Niklas-Vogt-Straße gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine ausgedehnte Rauchentwicklung erkennbar, auf Grund derer das Einsatzstichwort erhöht wurde.

Vor Ort stellte sich heraus, daß es in einem Einfamilienhaus mit Anbau zu einem Gebäudevollbrand gekommen war. Die Flammen schlugen bereits aus dem Dach und mehreren Fenstern.

Die umliegende Bepflanzung hatte ebenfalls Feuer gefangen. Drei Personen hatten bereits aus eigener Kraft aus dem Gebäude flüchten können.

Eine über 90-jährige Bewohner sowie ein Hund wurden noch im Gebäude vermißt. Von der Feuerwehr wurden umgehend zwei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff eingesetzt um die Menschenrettung durchzuführen. Die Bewohnerin konnte bald darauf aufgefunden und nach draußen gebracht werden. Umgehend wurde mit der Reanimation der leblosen Frau begonnen.

Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr schwierig, da das Grundstück sehr stark eingewachsen war. Bevor die Drehleitern effektiv eingesetzt werden konnten, mußten mittels Kettensäge mehrere Bäume zurück geschnitten bzw. entfernt werden.

Um das Feuer zu bekämpfen wurden mehrere C-Rohre und zwei Wenderohre eingesetzt. Der vermißte Hund wurde aus dem Gebäude gerettet. Rund 60 Einsatzkräfte der beiden Wachen sowie der Freiwilligen Feuerwehren Finthen, Laubenheim und Weisenau waren an den Löscharbeiten beteiligt. Gegen 9:20 konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.

Die Bewohnerin wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, ebenso ein weiterer Bewohner mit starker Rauchgasvergiftung. Die anderen Personen, die sich im Gebäude befanden, mußten nach einer Kontrolle durch den Rettungsdienst nicht ins Krankenhaus verbracht werden.

Der Sanitäts- und Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen, 1 Krankenwagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeugen sowie der Abschnittsleitung Gesundheit mit Leitendem Notarzt und Organisatorischem Leiter im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war die Polizei, die auch die Brandursachenermittlung aufgenommen hat.

Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr wurden durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Zu drei Paralleleinsätzen kam es in der Universitätsmedizin, wo Rauchgeruch festgestellt wurde. Dieser hatte seine Ursache aber offensichtlich in dem obigen Gebäudebrand.

(Markus Lunnebach)

 
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