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OB Gerich muß im Revisionsausschuß erscheinen
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OB Gerich muß im Revisionsausschuß erscheinen

Der Revisionsausschuß der Landeshauptstadt Wiesbaden versucht schon seit Juni 2018, Licht in das Dunkel rund um die zahlreichen Urlaubsreisen von OB Gerich zu bringen.

In diesem Zusammenhang will die CDU-Rathausfraktion wissen, ob diese Reisen in Verbindung stehen mit Personalentscheidungen oder Auftragsvergaben der Stadt.

An der jüngsten Sitzung des Ausschußes, in dem Fragen rund um seine Touren nach Saint Tropez, München und nach Spanien geklärt werden sollten, konnte der OB dienstunfähig nicht teilnehmen.

Nicht akzeptieren will die CDU-Fraktion, daß der OB, wie in dieser Sitzung geschehen, den Mitarbeitern des Revisionsamtes erneut das Wort verbietet. „Dies steht dem OB nicht zu und ist juristisch nicht haltbar“, argumentiert der stellvertretende Frakti-onsvorsitzende Hans-Joachim Hasemann-Trutzel.

Desweiteren will es die CDU-Fraktion nicht hinnehmen, daß der OB bei der geplanten nächsten Sitzung des Revisionsausschußses am 13. Februar wie angekündigt nicht erscheinen und sich stattdessen vertreten laßen will.

Der Grund: Eine Aufsichtsratssitzung der EsWe-Versorgung. „Wir erwarten ohne Wenn und Aber, daß der OB zu dieser Revisionsausschußsitzung erscheint und sich stattdessen auf dem anderweitigen Termin vertreten läßt“, fordert Revisionssprecherin Renate Kienast-Dittrich.

„Alles andere ist eine Mißachtung der Stadtverordnetenversammlung, des Ausschußes und seiner gewählten Vertreter“, schließt Manuel Denzer, ebenfalls Mitglied des Revisionsausschußes.

 
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