Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
KCK-Senkrechtstarter erobern närrische Galaxien
E-Mail PDF

KCK-Senkrechtstarter erobern närrische Galaxien

In der ausgebuchten 1. Fremdensitzung des Karneval-Club Kastel am 9. Februar, im Gutenbergsaal der Mainzer Rheingoldhalle wurde zum Motto: „Fassenacht vom annern Stern“ das närrische Weltall mit mitreißenden Stimmungsraketen im Minutentakt triumphal erobert.

Die Sitzungskapelle Sound Check sorgte für die Einstimmung. Vor dem närrischen Start eskortierten die Mainzer Garden mit dem Spielmannszug und Fanfarenzug der Mainzer Ranzengarde das KCK-Komitee. Sitzungspräsident Bardo Frosch konnte mit fabelhaften Reimen durch ein erstklassiges Programm führen.

Für ausgelaßene Hochstimmung sorgte dazu herrlicher Kokolores, politische Fassenacht vom Feinsten. Spektakuläre Ballettshows sorgten für überschäumende Stimmung. Nach langer Zeit konnte Sitzungspräsident Bardo Frosch ein großartiges Comeback als Chef des Protokolls in der KCK-Bütt feiern.

Die aktuelle Politik wurde glossiert,  im Fadenkreuz standen u.A. auch Söder und Seehofer. Dazu zählt das Dieselfahrverbot, Donald Trump, ein Vollidiot als Präsident, die Panzer-Uschi von der Leyen, die mit der Bundeswehr viel Pein hat.

Die tollen Eisbären, Leitung Christopher Ludwig, Thiemo Brandmüller konnten vortrefflich gesanglich parodieren über eine feuchtfröhliche Kneipen-Tour als Schoppenstecher.

Zum heikelsten lokalen Themenkreis zählten auch die Wohnungsnot und hohe Mieten, auch für Studenten, in Mainz. Einen bravourösen Einstand bot der KCK-Nachwuchsredner Marcel Jakobi (17 Jahre!) mit seinen haarsträubenden Turbulenzen im Sekundentakt von seiner sturmfreien Bude (der urlaubenden Eltern in Mallorca) seiner Oma und den 500 Gästen, darunter ein Bus mit 200 angereisten Chinesen.

Thorsten Ranzenberger konnte als Troubadur von Meenz nachdenklich und stimmungsvoll glänzen. Das „Schwellkopp-Träger-Lied“ mit 3 Schwellköpp und einem Kinderschwellkopp auf der närrischen Rostra, löste ein stimmungsvolles Highlight aus. In seiner Paraderolle als Moguntia kam, sah, und elektrisierte Johannes Bersch mit bissigen Kommentaren über das Zeitgeschehen, Neuigkeiten über Helene Fischer, die einen neuen Freund habe, der Silbereisen noch nicht!

Zeitumstellung, Wechseljahre auch bei der CDU-CSU-Theater, AKK, Nahles und der Bahn. Zu der umstrittenen Leitung von Bundeswehr, Ministerin von der Leyen stellte Bersch, unter Beifall fest: „Sicher war von ihren 7 Kindern nur eins geplant.“
Eine fernsehreife Glanzleistung für den KCK-Aktiven!

Eine fulminante Ballett-Show bot die KCK-Hof-Tanzgruppe Fit for Dance mit ihrer Gute Laune Show der Superlative, mit atemberaubenden Hebefiguren und faszinierender Choreographie, Leitung: Katrin de Jong, Sarah Wenselowski.

Viel Beifall für eine fernsehreife Darbietung! Gerald Kollek, exzellenter Stimmenimitator zog alle Register, er sang über Schoppe Woi und Mettworscht. Umjubelt wurde der Auftritt der „Tramps von der Pfalz“ mit den singenden Komödianten Reinhard Schwarz und Werner Böttner (in Vertretung des erkrankten Dirk Loomans) Die passenden „aktuellen Texte“ schrieb wieder genial KCK-Ehrenpräsident Jürgen Müller.

Stimmungssänger Stefan Persch heizte wieder tüchtig mit Hits zum 2. Teil ein. Alles geht bergab, war die Devise des Deutschen Michel, Bernhard Knab, der kürzlich seinen 60. Geburtstag feierte.

Musikalische Super-Protagonisten sind in dieser Kampagne wieder die Altrheinstromer als glanzvolle Außerirdische vom annern Stern. Mitreissende Hits aus fernen Galaxien, auch im phantasiereichen Outfit, sind wieder Uwe Hager, Thomas Wucher und Andy Mayer, Garanten für Hochstimmung!

Eine Senkrechtstarterin ist wieder das „Fräulein Baumann“ mit zwerchfellerschütternden Brüllern, Kokolores  in Reinkultur. Eine Glanzleistung auch in Mimik und Gestik des KCK-Aktiven Dr. Markus Weber. Das eindrucksvolle Show-Ballett Unique, Trainerin Larissa Schweikhard, konnte mit akrobatischen Einlagen und viel Glitzer-Glamour die Narren in Bann ziehen.

Detlef Schönauer überraschte zunächst mit seinem Auftritt als Schwellköppche, das ein Konterfei von ihm darstellte. Lachsalven lösten seine ergötzlichen Kalauer über manche Ungereimtheiten und über die Meenzer Fastnacht aus. Auch am Piano konnte der Entertainer stimmungsvoll begeistern
 
Andy Ost konnte auch zu später Stunde mit einem Soloauftritt aus Comedy, Kabarett und Musik erfreuen. Hier entführte der Ausnahmekünstler in von Skurillitäten überquellende Alltagsszenen. Zu seinem Repertoire gehörte eine perfekte Udo Lindenberg-Parodie. Langanhaltender Beifall der Narrenschar!

Mit Konfetti-Regen und Mainzer Stimmungsliedern wurde eine neues farbenprächtiges Finale präsentiert. Großes berauschendes Kino mit Glamour, Show-Tänzerinnen von Fit vor Dance, Altrheinstromern, Stefan Persch, Nadine Meurer mit Eskorte der Mainzer Ranzengarde und Komitee entfachte nochmals grenzenlose Hochstimmung. Großes Lob für Programm, Werner Böttner, sowie Regie Stefan Grundel.

(Herbert Fostel) - Foto: Joachim Lentes

 
Regionale Werbung
Banner