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...aus dem Polizeibericht vom 22.02.2019
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...aus dem Polizeibericht vom 22.02.2019

Gemüsegurke löst Streit aus

Wiesbaden, Dotzheimer Straße, 21.02.2019, 18:40 Uhr - (alb) Eine Gemüsegurke in einem Supermarkt sorgte am Donnerstag für einen Polizeieinsatz in Wiesbaden. In der Dotzheimer Straße soll ein 35-jähriger Kunde eine Gemüsegurke in einem Getränkeregal abgelegt haben. Daraufhin gerieten eine Mitarbeiterin des Marktes und ein weiterer 44-jähriger Anwesender mit dem Kunden in einen Streit. In Folge dessen kam es zu Beleidigungen und einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Der 44-Jährige verletzte sich hierbei leicht im Gesicht. Die Polizei in Wiesbaden hat entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Vierköpfige Gruppe pöbelt in der Innenstadt

Wiesbaden, Langgasse, Kochbrunnenplatz, 21.02.2019, 22:40 Uhr bis 22:50 Uhr - (alb) Am Donnertagabend sorgten vier Rowdys im Alter von 16 bis 21 Jahren für Ärger in der Wiesbadener Innenstadt. Die Gruppe um den 16-jährigen Haupttäter griff Ermittlungen zufolge grundlos vier Männer im Alter von 18 bis 19 Jahren in der Langgasse an. Sie schlugen auf ihre Opfer ein und verfolgten diese zu Fuß, nachdem sich die Opfer losreißen konnten. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen die Angreifer kurz darauf in der Nähe fest. Wie sich herausstellte, hatte der 16-jährige Haupttäter mit seiner Gruppe bereits wenige Minuten vorher einen 16- und einen 17-Jährigen im Bereich des Kochbrunnenplatzes angegangen. Hierbei sei er mit Faustschlägen und Tritten gegen die beiden Jugendlichen vorgegangen. Nachdem er von den beiden abgelassen habe, soll er noch ein Messer vorgezeigt haben und anschließend mit seiner Gruppe geflüchtet sein. Sämtliche Opfer erlitten leichte Verletzungen. Bei allen vier Schlägern wurde ein Atemalkoholwert zwischen 1,2 bis 1,7 Promille festgestellt. Die Beamten nahmen die Gruppe in Gewahrsam und leiteten entsprechende Strafverfahren gegen sie ein.

Trickbetrüger am Telefon

Wiesbaden, Donnersbergstraße, 21.02.2019, 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr - (alb) Es fehlte nicht viel und am Donnerstag wäre ein 84-jähriger Wiesbadener, Opfer eines Trickbetrugs geworden. Ein Unbekannter hatte den Rentner zuvor angerufen und sich als Schwiegersohn ausgegeben. Er gab vor, aufgrund eines Verkehrsunfalles in finanzieller Not zu sein und daher Bargeld zu benötigen. Der Senior schenkte dem angeblichen Schwiegersohn zunächst Glauben und hob 16.000 Euro von der Bank ab.
Nur durch einen zufälligen und glücklichen Anruf des tatsächlichen Schwiegersohns konnte die Übergabe letztendlich verhindert werden. Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen übernommen.

Zahlreiche Anrufe durch falsche Polizeibeamte

Wiesbaden, 21.02.2019 - (alb) Betrüger haben am Donnerstag bei Anwohnern aus Wiesbaden angerufen und mit der altbekannten Masche der "Falschen Polizeibeamten" versucht, Bargeld oder andere Wertgegenstände zu erlangen. Bislang meldeten sich sechs Seniorinnen und berichteten, dass ihr Telefon um die Mittagszeit geklingelt hätte. Offensichtlich täuschten die Kriminellen, die sich als Polizisten ausgaben, eine Straftat vor. Unter diesem Eindruck versuchten die Täter eine konkrete Gefährdung, etwa ein bevorstehender Einbruch oder Raubüberfall, zu vermitteln und die Opfer dahingehend zu manipulieren, dass sie ihre Wertsachen an die vermeintlichen Polizisten übergeben. Hierzu wird vor allem das Vertrauen in staatliche Organisationen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft, erheblich missbraucht. In sämtlichen, der Polizei bisher bekanntgewordenen Fällen reagierten die Angerufenen richtig, indem sie das Gespräch beendeten, nicht weiter auf die Forderungen eingingen und die Polizei benachrichtigten. Seien Sie stets skeptisch, wenn Fremde Sie anrufen, auch wenn diese angeblich von einer staatlichen Behörde sind. Gerade die Gutgläubigkeit älterer Menschen wird hier auf äußerst niederträchtige Art und Weise ausgenutzt. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und auf keinen Fall zu übereilten Geldübergaben überreden. Legen Sie den Hörer auf und verständigen Sie die 110. Ein gewisses Misstrauen am Telefon ist keine Unhöflichkeit, ein Berechtigter wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.

Wohnungsangebot entpuppt sich als Betrug

Mainz, Donnerstag, 21. Februar 2019 - Weil er in Mainz wohnhaft werden will, nimmt ein aus dem arabischen Raum stammender Arzt über das Internet Kontakt zu einem angeblichen Wohnungsanbieter auf. In den Verhandlungen fordert der Anbieter 800 EUR Kaution per Auslandsüberweisung. Diese tätigt der Arzt und setzt sich wenige Tage später in ein Flugzeug nach Mainz um absprachegemäß die Wohnung zu übernehmen. In Mainz stellt der junge Arzt dann fest, dass die Wohnung nicht existiert und der angebliche Wohnungsanbieter mit betrügerischen Absichten gehandelt hat. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass dieser aus dem Ausland agiert hat. Die Kriminalpolizei warnt davor, auf vermeintliche Superschnäppchen bei Immobilienangeboten ausschließlich per Mail den Kontakt zum Anbieter aufzunehmen. Ob das Angebot tatsächlich existiert lässt sich nur vor Ort, an bzw. in der angebotenen Wohnung überprüfen.

Verkehrsunfall mit Linienbus

Mainz, Binger Straße/Am Linsenberg, Donnerstag, 21.02.2019, 15:12 Uhr

   Ein 39-Jähriger Fahrradfahrer befährt die Binger Straße. Auf Höhe der Kreuzung Binger Straße und "Am Linsenberg" möchte er die Straße Am Linsenberg überqueren. Die Ampel zeigt für Fahrradfahrer und Fußgänger Rot. Beim Versuch die Straße zu überqueren, übersieht er den von links kommenden und bevorrechtigten Linienbus. Dieser bremst ab, aber es kommt trotzdem zum Zusammenstoß. Die Frontscheibe des Busses wird beschädigt. Der 39-Jährige Fahrradfahrer und ein Fahrgast im Bus werden leicht verletzt.

Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer

Mainz, Mombacher Straße, Donnerstag, 21.02.2019, 11:30 Uhr - Ein 75-jähriger Autofahrer befährt die Mombacher Straße in Fahrtrichtung Hauptbahnhof. Der Autofahrer möchte nach links auf ein Firmengelände abbiegen und übersieht dabei ein Motorrad, das ihm entgegenkommt. Der 54-jährige Motorradfahrer versucht noch zu bremsen, kann den Zusammenstoß aber nicht verhindern. Er stürzt und wird verletzt ins Krankenhaus verbracht. Das Motorrad wird abgeschleppt. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die Mombacher Straße auf Höhe des Unfalls voll gesperrt.

74-Jährige vergißt Portmonee mit EC-Karte und PIN

Weisenau, Montag, 28.02.2019 - In einem Einkaufsmarkt in Weisenau legt eine Weisenauerin am Montag ihr Portmonee an einer Obsttheke ab. Als sie sich kurz danach wieder daran erinnert, ist es aber unauffindbar. Sie erstattet unmittelbar danach Anzeige bei der Polizei, versäumt es aber, die im Portmonee befindliche EC-Karte durch ihre Bank sperren zu lassen.
Mittlerweile hat der unbekannte Täter Geld von ihrem Kontoabbuchen können. Dies wurde ihm allerdings besonders leicht gemacht, da die Geschädigte auch ihre Pin in ihrem Portmonee aufbewahrt hatte und der Täter diese lediglich am Bankautomaten eingeben musste. Die Polizei weist regelmäßig daraufhin, Geheimzahlen und PINS getrennt von den jeweiligen Bezahlkarten aufzubewahren. Sollte einmal eine Karte, ein Ausweisdokument oder auch ein handy weg sein, kann jederzeit der zentrale Sperrnotruf Tel.: 116 116 gewählt werden.

 
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