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Traditioneller KJG-Staatsempfang setzt närrische Zeichen
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Traditioneller KJG-Staatsempfang setzt närrische Zeichen

Korporationen zeigen Flagge

Der jährliche Staatsempfang der Kasteler Jocus-Garde in der Reduit gilt als närrischer Brückenkopf zwischen Mainz und Wiesbaden.

Ihre Aufwartung zollten viele Repräsentanten der Korporationen, sowie aus der Kommunalpolitik von rechts und links des Rheins.

Die Hausherren KJG-Präsident Andreas Günther, Generalfeldmarschall Seppel Kübler und Moderator Sitzungspräsident Guido Froitzheim konnten auch als Redner ankündigen in der Spitze Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel Sozialdezernent Christoph Manjura, mit Umschlägen in Vertretung von OB Sven Gerich, Mainzer OB Micheal Ebling und Dacho Vorsitzenden Simon Rottloff mit Dacho Orden zu einer emotionalen Ansprache gab es viel zustimmenden Beifall, für den engagierten Generalfeldmarschall der KJG, Seppel Kübler.

Zunächst galt sein herzlicher Dank der früheren Sitzungspräsidentin Lina Müller für die Überlassung des Wahrzeichens ihres Amtes, den Präsidentinnen-Stab als Geburtstagsgeschenk der Garde. Sein besonderer Gruß galt den jubilierenden Garden und Vereinen sowie der „Gesamteskorte Mainz“ für „3x11 Jahre.“

Von der Mainzer Fastnachts e.G. mit 1. Vorsitzenden Klaus Hafner und aus AKK vom Bruderverein KCK-Vizepräsident Werner Böttner. Kübler wies auf das Garde-Motto hin: „Die Jocus-Garde in voller Pracht 130 Jahre Fasenacht.“ Sein Dank galt auch den Sponsoren für die Unterstützung bei diesem Staatsemfang.

Zu den närrischen Ehrengästen zählte der Mainzer Kinderprinz Finn I der sich dem Auditorium vorstellte. Von der Jocus Garde bekam er einen Scheck in Höhe von 1.111 Euro für den Mainzer Jugendmaskenzug überreicht, für ihre Majestät und seinem Hofstaat gab es  einen Präsentkorb mit Süßigkeiten. Eine schöne Geste vom KJG-Präsidium.

Im Fadenkreuz seiner Kritik stand die dürftige Repräsentation der Garde am 11.11 beim Gouvernement, das jetzt in Privatbesitz ist, auf dem Mainzer Schillerplatz. Küblers Vorschlag dazu wäre, das närrische Procedere auf der großen Bühne auf dem Schillerplatz vorzunehmen.

Ein mahnender Hinweis galt dem MCV, wieder einen abgesperrten Bereich zu ermöglichen. Das Mitfeiern mitten im närrischen Pulk ist wegen aufwendiger Reinigung der Uniform durch Rücksichtslosigkeit vieler Feiernden nicht mehr zu akzeptieren.

Kritisch beleuchtet wurde auch die Ferienreglung, ohne Rücksichtnahme auf Europa´s größten Jugendmaskenzug in Mainz. Zum Glück fand inzwischen der Jugendmaskenzug mit großem Erfolg statt, dank der umsichtigen Organisatoren.

Bedauerlich sei auch das Desinteresse für eine Fernseh-Übertragung. Mit Ironie hofft Seppel Kübler diesbezüglich auf eine „göttliche Eingebung“ des Kultusministeriums in Rheinland-Pfalz.

„Besonders erfreulich sei die gemeinsame AKK-Narren-Erstürmung an der hiesigen Ortsverwaltung mit neuem Procedere, wobei die Bevölkerung miteinbezogen werden soll am Fastnacht-Samstag um 11.11 Uhr!“

Mit der Hoffnung auf strahlenden Sonnenschein bei den kommenden Umzügen in AKK-Wiesbaden und in Mainz schloß unter Beifall, der Garde-Generalfeldmarschall sein närrisches Statement.

Der Mainzer OB konnte mit launigen Worten erfreuen und hob besonders das Zusammenwirken der Brauchtumshüter von Mainz und Wiesbaden hervor.

Den Mainzer Stadtorden erhielt Nicola Kownatzky, Jocus Garde. Den Wiesbadener Stadtorden erhielt Thorsten Hoppen, Adjutant des Generalfeldmarschall, Ralf Kraft.

Zum stilvollen Abschluß wurden zu Ehrenoffizieren der Kasteler Jocus Garde mit Urkunde und Kapp. Die verdienstvollen und treuen Garde-Sponsoren ernannt: Axel Bernais und Ralf Kraft.

(Herbert Fostel) - Foto: Peter Stoiber

 
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