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OB-Kandidaten Gerd-Uwe Mende im Kasteler Bürgerhaus
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OB-Kandidaten Gerd-Uwe Mende im Kasteler Bürgerhaus

Zum traditionellen „Kateressen“ konnte der SPD-Vorsitzende Rainer Schuster wieder, am Freitag 8. März, zahlreiche illustre Gäste begrüßen.

Schuster nahm die politischen Baustellen ins Visier, z.B. gemeinsames neues Bürgerhaus, was in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschloßen sei und das notwendige Procedere dazu fortgesetzt wird.

Dem CDU Wunsch einer zweiten Rheinbrücke kann er nur beipflichten. Diese habe die SPD-Fraktion schon seit Jahrzehnten gefordert und sie sei mit einer Trasse stets im Flächennutzungsplan festgelegt worden.

Das bestehende Problem liege besonders in Mainz wo fast alle möglichen Plätze zugebaut sind. Es wird ein spannendes Jahr.

Zum Thema Bildungspolitik stand die Wilhelm-Leuschner-Schule im Blickpunkt. „Für unsere WLS setzen wir uns ein“ betonte der SPD-Vorsitzende. Heftige Kritik übte er an der Union insbesondere an die Schulpolitik der früheren Schuldezernentin Rose-Lore Schulz. Diese habe die Leuschner Schule systematisch kaputtgemacht. Jetzt gehe es aufwärts, die WLS sei wie ein Pflänzchen das nur wachsen könne, wenn gleichzeitig nicht noch etwas anderes wachse.

Stadtkämmerer Axel Imholz bedauerte die nicht nachzuvollziehende Schlammschlacht gegen den amtierenden OB Sven Gerich, die er in dieser Form noch nicht erlebt habe. Der Entschluß von Gerich sei verständlich, mit Rücksicht auf seine Familie und die SPD, nicht mehr für das Amt zu kandidieren.

Sein Plädoyer galt den Gesamtschulen mit ihren Oberstufenperspektiven. Er sei aber auch für zusätzliche Gymnasien. Für ein zusätzliches Gymnasium gäbe es zur Zeit keine verfügbaren Flächen in Kastel. Die Gymnasiumpläne der Kasteler CDU wäre für Schülergenerationen, die noch nicht geboren sind. Im Sommer soll, laut Imholz, eine Entscheidung im Parlament getroffen werden.

Die Bürgerhausbeschlüße sind festgelegt worden. Eine angemessene Lösung für die Bibliotheken soll getroffen werden. Für die kommende OB-Wahl am 26. Mai ist Imholz sehr zuversichtlich, daß der SPD-Kandidat Gerd-Uwe Mende neuer Wiesbadener Oberbürgermeister wird. „Die Partei werde geschloßen in den OB-Wahlkampf gehen“.

Mit positiver und sympathischer Ausstrahlung stellte sich der SPD OB-Kandidat vor, der frei von allen Belastungen für sich werben kann. Kommunalpolitische Themen sind Mende aufgrund seiner Erfahrung präsent. Es geht ihm darum, politische Vorstellungen mit praktischem Handeln zu hinterlegen um der Umsetzung Schritt für Schritt näher zu kommen.

Zum politischen Klima wies er hin „Mir liegt es am Herzen, in dieser Stadt einen politischen Klimawandel zu erreichen. Hin zu mehr Miteinander, zu mehr Vertrauen unter den politischen Akteuren.“ Seine Bereitschaft für ein konstruktives Miteinander erwarte er auch von anderen.

Mende betonte, „Nachtreten ist nicht nur auf dem Fußballfeld ein übles Foul, sondern auch in der Politik“. Die Wiesbadener SPD und seine Person werden einen sauberen und fairen Wahlkampf führen. Der politische Stil, für den der OB-Kandidat stehe wird sich im Wahlkampf beweisen. „Klar in der Sache, verbindlich im Ton, fair im Umgang!“ Mende wies hin, dass er nicht in der Stadtverordnetenversammlung, in keinem Aufsichtsrat und auch in keinem anderen Gremium, außer im Ortsbeirat Dotzheim und dem Vorstand der SPD Wiesbaden angehöre.

Der OB-Kandidat legt Wert auf die Feststellung: “Keine und keiner der anderen Kandidaten kann das von sich sagen". Für einen Neuanfang ohne Verstrickungen stehe er!

Zu seinen Grundsätzen zählt auch „Verträge werden eingehalten“. Der Oberbegriff für all seine politischen Ziele ist der Zusammenhalt in der Stadt. Das fängt beim Umgang mit den Mitarbeitern an, geht über die Förderung des Ehrenamtes bis tief hinein in jedes Politikfeld.

Zum Komplex Wohnen bezahlbarer Wohnraum ist die soziale Frage unserer Zeit. Stadt, Land und Bund dürfen nach seiner Meinung das bebaubare Land nicht mehr nach Höchstpreisen vermarkten, sondern müßen über die Preisgestaltung Konzepte für bezahlbares Wohnen unterstützen.

Sein Credo gilt: „global denken, lokal handeln“ Klimaschutz ist eine kommunale Aufgabe, Klimaschutz, fängt vor der eigenen Haustür an. Zu den Freitagsdemos der Schüler und deren sog. Schwänzen stellte er fest, daß jede Woche mehr Unterricht ausfällt als für alle Freitagsdemos zusammen.

Schulsanierungen müßen weiter forciert werden bei den Haushaltsberatungen. Die Vision des OB-Kandidaten ist eine Stadt, in der Kindern, die aus armen, bildungsfernen Haushalten kommen, trotzdem alle Türen und Chancen offenstehen um bestmögliche Bildung und Teilhabe zu erlangen.

Armut ist auch in Wiesbaden unbestreitbar, Armut verbaut also Chancen. Es ist die Aufgabe der Politik diese strukturelle Benachteiligung zu überwinden, fordert Mende.

Vor dem Heringsessen hatte der Vizepräsident des Kostheimer Carnevalvereins, Roberto Fardi, zum Weltfrauentag eine Überraschung parat: „Rote Rosen – zur Freude der Besucherinnen“

(Herbert Fostel) - Foto: Peter Stoiber

 
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