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Zwei AfD-Stadtverordneten wird Zutritt zur Veranstaltung „Inside AfD“ im "Kulturzentrum" Schlachthof verweigert
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Zwei AfD-Stadtverordneten wird Zutritt zur Veranstaltung „Inside AfD“ im "Kulturzentrum" Schlachthof verweigert

Der AfD-Fraktionsvorsitzender Dr. Eckhard Müller kündigt Konsequenzen an. Referentin Franziska Schreiber liefert bei der Veranstaltung im Schlachthof das gewünschte, absurde und realitätsferne Zerrbild über die AfD.

Den beiden AfD-Stadtverordneten Dr. Klaus-Dieter Lork und Robert Lambrou wurde der Zutritt zur Veranstaltung „Inside AfD“ im Kulturzentrum Schlachthof verwehrt.

Claudia Sievers vom Veranstalter „Moment Mal!“ erteilte ihnen ohne Angabe von Gründen am Eingang ein Hausverbot. Lork und Lambrou protestierten daraufhin gegenüber den Veranstaltern Claudia Sievers und Sascha Schmidt, der auch Gewerkschaftssekretär des DGB Wiesbaden ist.

Sie wiesen darauf hin, daß sie Stadtverordnete der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung seien und zu einer öffentlichen Veranstaltung im Kulturzentrum eingelassen werden müßen. Lork sei zudem im Kulturbeirat der Stadt Wiesbaden. Der Vorsitzender der AfD-Rathausfraktion Wiesbaden, Dr. Eckhard Müller, kündigt Konsequenzen an.

„Wir werden diesen Vorgang bei den zuständigen Stellen der Stadtverwaltung thematisieren und auch im Kulturbeirat ansprechen. Das Kulturzentrum Schlachthof wird von der Stadt Wiesbaden jährlich mit erheblichen Mitteln unterstützt. Ich halte es für unzulässig, daß Stadtverordneten am Eingang bei einer öffentlichen Veranstaltung willkürlich Hausverbot erteilt wird.“

„Ich gehe seit April 2016 zu Veranstaltungen von AfD-Kritikern, um den Dialog mit politisch Andersdenkenden zu suchen“, informiert Robert Lambrou. „Ich erlebe allerdings, daß es auf diesen Veranstaltungen oft nur noch darum geht, den Zuschauern und der Presse gezielt ein diffamierendes Zerrbild über die AfD unterzujubeln.

Zu diesem Zweck werden einschlägig bekannte Referenten eingeladen, welche diese Strategie gegen ein entsprechendes Honorar bereitwillig unterstützen und sich gegenseitig im AfD-Bashing überbieten.“

Lambrou erläutert: „Die Organisatoren selbst sind leider an einem Dialog nicht interessiert. Viele Besucher der Veranstaltungen allerdings schon. Ich mache stets nichts anderes, als den Referenten gut zuzuhören, mich ich in der Fragerunde nach dem Vortrag kurz vorzustellen und dann freundlich ein oder zwei kritische Sachfragen zu stellen.

Damit durchbreche ich bereits die sorgfältig inszenierte Diffamierung über die AfD und bringe Teile des Publikums dazu, die Vorwürfe gegen die AfD zu hinterfragen. Nach den Veranstaltungen kommen auch oft Besucher auf mich zu, um mit mir zu reden und interessiert zu diskutieren.

Genau davor hat „Moment Mal!“ Angst. Das Hausverbot ist ein hilfloser Versuch, ungestört gegen die AfD mit Fake-News und absurden Behauptungen hetzen zu können.“

Klaus-Dieter Lork wurde nach der gestrigen Veranstaltung von zwei AfD-Mitgliedern angerufen, die unerkannt im Publikum saßen und ihm berichteten. „Es war eine selbst für Anti-AfD-Veranstaltungen völlig realitätsferne Märchenstunde mit rund 250 Zuschauern. Franziska Schreiber erzählte mit sehr feinem Gespür für die einschlägige Erwartungshaltung von „Moment Mal“, was Sascha Schmidt und Co. gerne hören wollten. Das Ergebnis war ein absurdes Zerrbild über die AfD, das mit der Realität nichts mehr zu tun hatte.“

„Die Fragerunde schien gesteuert zu sein. Es kamen bestimmte Fragesteller verdächtig schnell an die Reihe“, erfuhr Klaus-Dieter Lork. „Es sollen wohl generell keine kritischen Fragen mehr gestellt werden. Man geht hier jetzt zunehmend auf Nummer Sicher. Nichts soll die sorgfältig inszenierte Diffamierungs-Show mehr in Frage stellen."

 
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