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SPD-OB-Kandidat Gert-Uwe Mende will als Sympatieträger punkten
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SPD-OB-Kandidat Gert-Uwe Mende will als Sympatieträger punkten

Vor zahlreichen Bürgern und Vereinsvertretern aus AKK konnte am 15.April im TSG 46-Vereinsheim in Kastel der SPD-OB Kandidat Gert-Uwe Mende charismatisch, vor allem unvorbelastet, u.a. zu brisanten Themen: City-Bahn, Ostfeld und Wilhelm-Leuschner-Schule viele gezielte Fragen konkret beantworten.

Zunächst stand „Biografisches“ im Vordergrund vom derzeitigen 56-jährigen Geschäftsführer der SPD im Hessischen Landtag. Als Moderator fungierte AKK-Stadtrat Rainer Schuster. Gert-Uwe Mende warb für die geplante City-Bahn sowie für einen erforderlichen Bürgerentscheid dazu.

Das Projekt habe die Bevölkerung tief gespalten. Eine City-Bahn habe unglaublich viele Vorzüge, aber auch Nachteile. Deshalb seien Gegenmeinungen akzeptabel, er vertrete jedoch seine Position.

Das trifft auch für das Entwicklungsgebiet Ostfeld zu. Wohnungsnot sei das Kernproblem. Wohnungsbau stehe deshalb im Vordergrund, um bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. In Wiesbaden gäbe es Neubaupläne, z.B. in Dotzheim, Schelmengraben für 650 Wohnungen, in der Rudolfstraße um 250, sowie die gleiche Zahl an anderer Stelle.

Am Ostfeld soll umweltneutrales und klimaschonendes Bauen auf den Prüfstand stehen. Das Ostfeld-Projekt sei prädestiniert für eine autofreie Ansiedlung. Anstatt ein Gymnasium zu bauen, seien dringende Sanierungsmaßnahmen in der Wilhelm-Leuschner-Schule vordergründig.

Damit geht Mende zu 100% konform. Der Schulentwicklungsplan für ein Gymnasium bietet zwei Standorte, Kastel und Dotzheim, zur Auswahl an. Es wäre deshalb fatal, in Kastel ein Gymnasium zu planen, während die Gesamtschule wieder perspektivisch agieren kann.

Nach Überprüfung, könne auch eine Wiedereröffnung einer Oberstufe thematisiert werden. Als neu gewählter Amtsinhaber wird Mende auch als Sportdezernent die bisherigen Zuschüße an die Vereine befürworten. Dies gilt auch für kostenlose Benutzung der Bürgerhäuser durch die Kulturvereine.

Für das vom Parlament bewilligte „Gemeinsame Bürgerhaus“ sind, ohne Wenn und Aber, Prioritäten gesetzt, betonte der OB-Kandidat. Zu den interessierten Teilnehmern zählten auch Stadtverordnetenvorsteherin-Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel und der Amöneburger Ortsvorsteher Rainer Maier.

(Herbert Fostel) - Foto: Peter Stoiber 

 
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