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...aus dem Polizeibericht vom 15.05.2019
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...aus dem Polizeibericht vom 15.05.2019

Fußgänger zwingt Radfahrer mit Messer zum Absteigen

Mainz, Dienstag, 14.05.2019, 15:50 Uhr - Weil ein 50-jähriger Radfahrer in die Fußgängerzone am Leichhof in der Mainer Altstadt hineingefahren ist, hält ein Fußgänger ihm ein Messer vor und zwingt ihn zum Absteigen. Der 69-jährige Mainzer erklärt dem Radfahrer, dass er an dieser Stelle nicht fahren dürfe und droht im darüber hinaus, die Reifen seines Fahrrades zu zerstechen. Dabei macht er Stichbewegungen in Richtung der Reifen. Die  alarmierten und kurz darauf eintreffenden Polizisten fordern den Fußgänger auf, sein Messer auszuhändigen. Dies lehnt er jedoch trotz der Ankündigungen zur zwangsweisen Durchsuchung seiner Kleidung und dem Anlegen von Handschellen ab. Bei dem Anlegen der Handschellen widersetzt sich der 69-jährige dermaßen, dass er erst auf dem Boden liegend durchsucht werden kann. Hierbei wird ein Messer in seiner Hosentasche gefunden und sichergestellt. Warum der Mann derart überreagiert hat, wird Gegenstand des Ermittlungsverfahrens wegen Nötigung sein.

Frankfurter Mädchen fallen in Mainz mehrfach auf

Mainz, Dienstag, 14.05.2019, 17:00 Uhr - Drei junge Frauen besuchen zunächst ein Nagelstudio in der Nähe des Bleichenviertels und lassen sich ihre Nägel verschönern. Nach dem Ende der Behandlung wollen sie unter einem Vorwand das Geschäft kurz verlassen. Mitarbeitern gelingt es aber, eine 16-jährige daran zu hindern. Diese erklärt, dass sie die anderen beiden erst kurz zuvor am Mainzer Hauptbahnhof kennengelernt habe und von diesen eingeladen worden ist. Im Beisein der Polizei wird sie kurz darauf von ihrer 19-jährigen Schwester abgeholt. Diese 19-jährige Schwester ist mit einer gleichaltrigen Freundin kurz darauf aufgefallen, weil sie mehrere Passanten am Höfchen in der Mainzer Altstadt angesprochen haben. Offensichtlich baten sie dabei jedes Mal um den Wechsel von Geld und versuchten in die offenen Geldbörsen hineinzugreifen. Das fiel allerdings einem Polizeibeamten in seiner Freizeit auf und verständigte seine Kollegen. Bei der Kontrolle ist dann aufgefallen, dass es sich um die gleichen Personen handelt. Die aus Frankfurt stammenden Frauen haben, nach erneuter Überprüfung und Feststellung ihrer Personalien einen Platzverweis für die gesamte Mainzer Innenstadt bekommen. Wären sie nochmals aufgefallen, hätte unweigerlich das polizeiliche Gewahrsam gedroht. Die Polizei geht davon aus, dass es möglicherweise zu Diebstählen gekommen ist, die noch nicht gemeldet worden sind.  Geschädigte können sich bei jeder Polizeidienststelle melden.

82-jähriger Verkehrsteilnehmer droht mit Gaspistole

Gonsenheim, Koblenzer Straße/Mainzer Straße, Zeugen melden der Polizei am gestrigen Dienstag, 14.05.2019, gegen 10:45 Uhr, einen älteren Verkehrsteilnehmer, der an der Kreuzung Koblenzer Straße / Mainzer Straße eine weitere Verkehrsteilnehmerin bedrohen würde. Der auf ca. 80 Jahre geschätzte Mann sei bei einer Grünphase mit seinem PKW nicht losgefahren. Auf das nachfolgende Hupkonzert habe er zunächst mit einem Achselzucken reagiert. Anschließend habe er eine 40-Jährige durch das Vorhalten einer echt erscheinenden Schusswaffe bedroht. Die 40-Jährige wählt den Notruf. Der ältere Mann entfernt sich während der nächsten Grünphase von der Örtlichkeit. Funkstreifenwagen können im Rahmen einer intensiven Fahndung den Mann auf einem Parkplatz in der Dijonstraße kontrollieren. Es handelt sich um einen 82-Jährigen. In seiner Jackeninnentasche finden die Beamten eine Gaspistole und können diese sicherstellen. Der PKW des 82-Jährigen wird durchsucht, der Mann mit zur Dienststelle verbracht und dort erkennungsdienstlich behandelt. Neben der Einleitung von Strafverfahren wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz, ergeht auch eine Mitteilung an die Führerscheinstelle, da der Senior charakterlich ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges erscheint.

Über Baugerüst in Wohnung eingedrungen - Bargeld weg

Wiesbaden, Bürgelstraße, 14.05.2019, 08:30 Uhr - 11:00 Uhr - (hf) Am gestrigen Dienstag, den 14.05.2019, stiegen unbekannte Täter in ein Mehrfamilienhaus ein und entwendeten mehrere Tausend Euro Bargeld. Nach ersten Ermittlungen verschafften sich die Täter über ein vor Ort befindliches Baugerüst Zugang zur Wohnung der Geschädigten. Dort entwendeten sie anschließend ein Kuvert, in welchem sich mehrere Tausend Euro befanden. Anschließend gelang den Tätern unerkannt die Flucht. Nach Angaben der Geschädigten war dies bereits der zweite Einbruch innerhalb eines halben Jahres.

90-Jährige Opfer von Trickbetrügern

Wiesbaden, Weißenburgstraße, 08.05.2019, 11:00 Uhr - (hf) Bereits am Mittwoch, den 08.05.2019, kam es in der Weißenburgstraße zu einem Trickbetrug zum Nachteil einer 90- jährigen Seniorin. Hierbei erbeuteten die Täter Bargeld sowie Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro aus der Wohnung der Geschädigten. Der Vorfall ereignete sich in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Nach Angaben der Geschädigten begab sich ein erster Täter mit ihr in das Mehrfamilienhaus und beobachtet diese bis zu ihrer Wohnungstür. Kurze Zeit später klingelte ein zweiter Täter an ihrer Wohnungstür, gab sich als Handwerker aus und gelangte so in die Wohnung. Unter dem Vorwand den Abfluss in der Küche dringend reparieren zu müssen, lenkte dieser die Geschädigte ab, sodass auch der erste Täter unbemerkt in die Wohnung gelangen konnte. Dieser schnappte sich den Schmuck der Geschädigten und machte sich wieder von dannen. Nach Abschluss der angeblichen Reparaturmaßnahmen ließ sich der zweite Täter dafür noch von der Geschädigten bezahlen und verließ ebenfalls die Wohnung.

Spaziergängerin angegriffen und verletzt

Wiesbaden, Lorcher Straße, Dienstag, 14.05.2019, 21:00 Uhr - (hf) Eine 53-jährige Wiesbadenerin und ihr Hund wurden gestern Abend beim abendlichen Spaziergang Opfer eines gewaltsamen Übergriffes. Eine Fußgängerin spaziert gemeinsam mit ihrem Hund durch die Lorcher Straße. Dort begegnet sie gegen 21.00 Uhr einer männlichen Person. Nach Angaben der Geschädigten versucht dieser sofort grundlos nach ihrem Hund zu treten. Als die Geschädigte dazwischen gehen will, richten sich die Angriffe des Täters gegen sie selbst. Sie wurde mit einer Tasche am Kopf getroffen, wodurch sie eine Platzwunde am Kopf erleidet. Der Geschädigten gelang es jedoch mit ihrem Handy Film- und Fotoaufnahmen von dem Angreifer zu fertigen. Dies nahm der Angreifer jedoch zum Anlass der Geschädigten zusätzlich noch Reizstoff in die Augen zu sprühen, um sich anschließend in unbekannte Richtung zu entfernen.

 
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