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Ovationen beim 3. KCK-Fastnachtswettbewerb
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Ovationen beim 3. KCK-Fastnachtswettbewerb


Beispielhafte Plattform für Talente

Zum KCK gehört die Devise, Talentförderung gezielt vorzunehmen, um auch in Zukunft erfolgreich zu bestehen. Wohl wissend, daß die Fastnacht in heutigen Zeiten kein konkurrenzloses Freizeitangebot in Anspruch nehmen kann.

Diese beispielhafte KCK-Initiative wurde beim 3. Fastnachtsslam am 18.Mai in den Reduit-Räumen der Kasteler Jocus-Garde präsentiert. Mit Stolz kann der engagierte Chef-Organisator Andreas Mayer hinweisen, daß dieses Club-Format viele Nachahmer gefunden hat.

Der KCK hat aus den bisherigen Programmpunkten, davon acht Protagonisten, die Chance gegeben, bei Club-Veranstaltungen mit Bravour aufzutreten. Andreas Mayer konnte diesmal acht Redner und ein Gesangs-Quartett ankündigen.

Die Newcomer stellten sich famos mit ihren selbstverfaßten Lyrik-und Prosa-Darbietungen vor. Zum interessierten Publikum, das per Stimmzettel die Sieger kürte, zählten auch der KCK-Ehrenpräsident Jürgen Müller, KCK-Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans, Mainzer Ehrenbürgerin Margit Sponheimer und KCV-Präsident Thomas Gill.

Erfahrene Bühnen-Profis vom KCK nahmen keine Jury-Wertungen vor, sondern gaben moderate Ratschläge zu den Darbietungen der Debütanten.

Der Moderator Andreas Mayer konnte in lockerer Atmosphäre mit einer „Prise Humor“ in englisch, französisch und rheinhessisch feststellen: „Was der Eurovision Song Contest in Tel Aviv darstellt, ist beim KCK-Wettbewerb der Grand Prix der Fassenacht“.

Boris Feldmann konnte umwerfend als „Single-Mann 2.0“ die Frauenherzen erobern, auch mit seinem tänzerischen Hüftschwung. Absoluter Wahnsinn waren seine Episoden bei Speed-Datings, den richtigen Lebenspartner zu finden. Auch seine Erkenntnis „keine Ehe vor dem Sex“ löste Lachsalven aus. Seine klassisch gereimte Vortragsweise fand großen Anklang.

Thorsten Rosenmerkel als „Ein kleiner Simpel“ bot mit seinen Witzeleien am laufenden Band eine Mischung aus Vortrag und Gesang. Seine Majestät als Märchenprinz mit „Korken-Kranz-Krone“ konnte ledig und ungebunden Stefan Schmidt parodieren. Dazu gehörten auch seine deftigen Anspielungen zu „Dornröschen“ aus der Grimm‘schen Märchenwelt.

Lacher erzielten die Witzeleien von Toni Rosenmerkel als „Der Anton“. Die umjubelten Sopranixten-Gesang: Anke Haas, Julia Gauß, Agata Siebert-Piano: Natalia Bashtanenko konnten dem gesetzten Thema: „Mit den Waffen einer Frau“ gesangliche Glanzlichter aufsetzen. Mit bekannten Melodien aus Oper, Operette und Schlager-Hits wurde eine professionelle Performance dargeboten, ein musikalischer Hochgenuß!

Kevin Raupach als „De Äppelmann vom Wochenmarkt“ gelang es mit einem Korb voll Äpfeln die Färbungen von politischen Parteien kritisch abzuschmecken. Herrlich auch sein Stimmungs-Lied „Schwelles so en dicker Schwelles“.

Poetry-Slam bot provokant und zynisch Jörg Rukawina mit Einblicken in das Mainzer Nachtleben. Im Fadenkreuz stand das Schmähgedicht über den Starclub und seine Gäste.

Frank Lampe als Schlafmütze konnte mit viel Lokal-Kolorit, gut gesetzten Pointen sowie als Stimmungssänger punkten. Sebastian Reeg „Ein Junggeselle auf Frauensuche“ zog mit seinen Schilderungen alle Kokolores-Register, die Begeisterungsstürme im Minutentakt auslösten.

Zu Finale erhielt jeder Teilnehmer den KCK-Kampagne-Orden 2019, sowie Präsente. In der Kategorie Vortrag wurde Sebastian Reeg zum Sieger erklärt. Den zweiten Rang belegten Kevin Raupach und Boris Feldmann. In der Musikkategorie wurden die vier „Sopranixen“ gekürt. Die „Champions“ erhielten KCK-Urkunden und Eintrittskarten zu den Club-Fremdensitzungen.

Team & Helfer hinter den Kulissen: Stefan Grundel mit dem KCK-TuB (Technik und Bühnenteam des Clubs), Andreas Beisiegel. (Ton und Licht), Niko Meurer (1.Mann. Music-Band). Jocus Garde-Team (Catering) Marita Mayer (Veranstaltungsplanung) Gesamt-Organisation: KCK-Präsidiumsmitglied Andreas Mayer.

(Herbert Fostel) - Fotos: Joachim Lentes

 
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