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Baumfällungen wegen Rußrindenkrankheit im Bereich „Fort Biehler“
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Baumfällungen wegen Rußrindenkrankheit im Bereich „Fort Biehler“

Bei Baumkontrollen im Bereich des „Fort Biehler“ in Kastel sind an verschiedenen Stellen von der Rußrindenkrankheit erkrankte Ahornbäume festgestellt worden.

Die Pilzerkrankung schadet den Bäumen erheblich und läßt sie absterben. Die Sporen können zudem allergische Reaktionen bei Menschen auslösen, weshalb die betroffenen Bäume ab Montag, 17. Juni,  gefällt werden. Die Dauer der Arbeiten beträgt etwa eine Woche.

Insgesamt müßen im Bereich des Wäldchens etwa 200 Bäume gefällt werden.

Bis die erkrankten Gehölze entfernt sind, sollten Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen oder allergischen Vorbelastungen den Bereich meiden. Der in dem Areal befindliche Kinderspielplatz bleibt bis zum Abschluß der Baumfällarbeiten gesperrt, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Auch weniger empfindliche Personen sollten befallene Bäume, die am rußartigen Belag zu erkennen sind, nicht berühren.

Der Arbeitsbereich umfaßt das gesamte Wäldchen „Am Fort Biehler“ welches sich im Eigentum des Bundes befindet. Bund und Stadt übernehmen die Kosten der Maßnahme anteilig, da die im Außenring des Wäldchens liegenden Flächen dem Naturdenkmalschutz unterliegen. Die Untere Naturschutzbehörde beim Umweltamt Wiesbaden ist auf diesen Flächen gesetzlich für die Unterhaltungsmaßnahmen zuständig.

Der Bestand des Naturdenkmales wird durch die anstehenden Rodungsmaßnahmen nicht in Frage gestellt, da die befallenen Bäume nur einen untergeordneten Anteil des Bewuchses bilden. In ihm stehende Bäume anderer Arten werden durch den Pilz nicht gefährdet. Die durch die Fällungen entstehenden Lücken werden sich im Wege der Naturverjüngung wieder von selbst schließen.

Insgesamt müßen im Bereich des Wäldchens etwa 200 Bäume gefällt werden, davon bis zu 50 innerhalb der Fläche des Naturdenkmalbestandes. Die meisten der Gehölze sind bereits stark geschädigt oder schon abgestorben. Bei der Hälfte der Bäume handelt es sich um schwache Gehölze mit Stammumfängen von weniger als 80 cm.

Die Arbeiten gehen mit artenschutzrechtlichen Überprüfungen einher. Sollten im Einzelfall durch Tiere besetzte Höhlen oder Brutstätten in den Gehölzen vorhanden sein, wird das weitere Vorgehen in diesen Fällen mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.

Bei den Fällarbeiten muß der gesundheitsschädliche Sporenflug so weit wie möglich vermieden werden. Die ausführenden Personen müßen daher Schutzmaßnahmen einhalten und den Arbeitsbereich absperren. Der Baumschnitt wird vor Ort intensiv bewässert und naß gehäckselt. Anschließend erfolgt der Abtransport in geschlossenen Containern zur Verbrenmnung im Kraftwerk.

 
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