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Michael Ebling soll Oberbürgermeister bleiben
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Michael Ebling soll Oberbürgermeister bleiben

Die Mainzer SPD schlägt Michael Ebling für eine zweite Amtszeit als Oberbürgermeister vor. Das hat der Vorstand in seiner Sitzung am Dienstag, 18. Juni 2019, beschloßen.

„Michael Ebling ist ein hervorragender Oberbürgermeister“, erklärte der Mainzer SPD-Vorsitzende Marc Bleicher. „Er ist integer, kompetent und beliebt. Die großen Zukunftsfragen, die in der Stadt gelöst werden müssen, sind bei ihm in guten Händen. Das hat er seit seinem Amtsantritt 2012 gezeigt. Das läßt erwarten, daß er auch in den kommenden Jahren die Geschicke der Stadt erfolgreich steuern wird.“

Wichtige Zukunftsthemen seien etwa der Klimaschutz auf lokaler Ebene, die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen in der Stadt und der Schutz der Gesundheit der Menschen, der fortgesetzte Kampf um bezahlbaren Wohnraum, die Sicherung der sozialen Lebensbedingungen von der Kinderbetreuung bis zur Pflege, die Gestaltung einer Verkehrswende, die eine effiziente Mobilität mit dem Umweltschutz verbindet, oder eine Wirtschaftspolitik, die den heimischen Unternehmen die notwendigen Handlungsspielräume bietet und neue Ansiedlungen ermöglicht.

Michael Ebling kennt die Stadt und ihre Menschen, weiß um die Aufgaben, die unsere Zeit mit sich bringt, hat die Kraft, demokratische Entscheidungen auf den Weg zu bringen und umzusetzen.

Der SPD-Vorsitzende betonte, daß es heute mehr denn je notwendig sei, die Gesellschaft zusammenzuhalten und bestehende Spaltungen zu überwinden. Teile der Bevölkerung haben einen zunehmend kleineren Anteil am Wohlstand und an der Kultur.

Augenfällig wird das zum Beispiel in der Wohnungsfrage oder der zunehmenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen. Gleichzeitig ist das Aufbegehren junger Menschen gegen den Klimawandel ein deutliches Zeichen für ein neues politisches Engagement, das gerade die SPD aufnehmen muß.

Auch wenn dies nationale, europäische oder gar globale Herausforderungen seien, habe die Kommunalpolitik hier ebenso ihre Handlungsmöglichkeiten und Handlungsverpflichtungen.

Das setzt allerdings voraus, daß die führenden Akteure der Kommunalpolitik fähig sind, diese Herausforderungen zu erkennen und zu bewältigen und bei der Gestaltung des Wandels die Menschen mitzunehmen und zusammenzuführen.

Deshalb schlagen wir Michael Ebling für eine zweite Amtszeit als Oberbürgermeister vor. Der nächste Schritt der Nominierung wird ein Parteitag sein, auf dem sich Michael Ebling dem Votum der Delegierten stelle.

 
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