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Jetzt schlägt`s 13! – Die Dritte
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Jetzt schlägt`s 13! – Die Dritte

Im Zuge der letzten Ortsbeiratssitzung im Mai, bei der über den aktuellen Antrag auf Einführung eines Bewohnerparkens in Alt-Kastel nicht abgestimmt wurde, habe laut Berichterstattung der Presse ein SPD-Vertreter die Verantwortung für die Verkehrssituation in Alt-Kastel der Verkehrspolizei zugewiesen.

Und „das Thema aus einer anderen Perspektive“ aufgerollt. Josef Kübler (SPD) fände, daß die städtische Verkehrsüberwachung „nicht richtig gegen Falschparker“ einschreite. So würde vor einem Wettbüro falsch geparkt.

Am Babbeleck und in der Mainzer Straße parke jeder, wie er wolle, dort wäre eine „Radarüberwachung ratsam, weil mit 70, 80 Sachen durch die Ortslage gebrettert“ werde.

Anrufe von Bürgern würden oft wirkungslos bleiben, da die kommunale Verkehrspolizei gerade niemanden hätte, der kommen könne. Dies sei ein „Riesenproblem, das Thema brenne den Leuten unter den Nägeln“, wird SPD-Ortsbeiratsmitglied Josef Kübler dort zitiert.

Wir meinen in Bezug auf die Aussagen des Kasteler SPD-Vertreters:

1. Thema verfehlt.
Wie es bereits die nette, couragierte Dame mit Bodenhaftung aus der Frankfurter Straße in ihrem seinerzeitigen Schriftverkehr mit der Ortsverwaltung völlig zutreffend auf den Punkt gebracht hat, werden insoweit mitunter Nebelkerzen gezündet, die mit dem wirklich brennenden Thema, nämlich der seit Jahren überfälligen Einführung eines Bewohnerparkens in Alt-Kastel, überhaupt nichts zu tun haben.

„(…) Da ich nun zum 6. Mal die Gleiche Antwort erhalten habe (ich zitiere mal grob) „Die Parksituation bzw Ordnungswidriges Parken wird „bestraft“ die Stadtpolizei kontrolliert mehrmals täglich das Gebiet und zieht Falschparker zur Rechenschaft“ ich glaube ehrlich gesagt nicht daß ich verstanden worden bin.

Meine Damen und Herren, es ist mir so ziemlich egal, ob die Stadtpolizei täglich kontrolliert! Es gibt ja nichts zu kontrollieren, man kann bei uns im Viertel ja überall kostenlos parken! Das Problem ist, die Leute die in Frankfurt oder sonstwo mit Bus und Bahn hin und herpendeln, ihre Karre bei uns in den Straßen abstellen, und dann zur Arbeit oder Geschäfts-Reise oder sonstwohin fahren !“

2. Die Radarüberwachung der Bürger für Vertreter, die deren Interessen mit Füßen treten, funktioniert prima. Und zwar nicht nur in der Mainzer Straße oder am Babbeleck. Selbstverständlich auch, falls TOP 13. bei der Ortsbeiratssitzung am 25. Juni 2019 wegen der Vorrangigkeit anderer, unter den Nägeln brennender Themen erneut erst gar nicht zur Abstimmung gelangen sollte. Wetten, daß…?!

(Pro-Anwohnerparken in Alt-Kastel für Kasteler von Kastelern)

 
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