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Turbulenzen bei der Feuerwehr
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Turbulenzen bei der Feuerwehr


An den Flächenbrand eines abgeernteten Getreidefelds Nähe „Kahle Mühle“ gegen viertel vor neun reihten sich unmittelbar zwei Küchenbrände am Römerberg und in der Steinmetzstraße, die von den Einsatzkräften einiges abforderten.

Zunächst rückten 30 Kräfte der Feuerwache 1 und 2 sowie der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich mit insgesamt 8 Fahrzeugen zu einem brennenden Feld zwischen Saar- und Karawankenstrasse aus. Durch den raschen und umfaßenden Löschangriff konnte ein Übergreifen der Flammen auf Gebäude verhindert werden, auch Personen kamen nicht zu Schaden.

Noch nicht wieder richtig auf den Wachen eingerückt folgte der nächste Alarm, diesmal zu einem Küchenbrand am Römerberg. Auch hier wurde größerer Schaden durch den beherzten Einsatz der 20-köpfigen Mannschaft von den Feuerwachen 1 und 3 vermieden, trotzdem mußte die Wohnung als vorübergehend nicht bewohnbar deklariert werden. Wegen des Verdachts auf Rauchgasintoxikation wurden zwei Bewohner durch den Rettungsdienst in eine Klinik verbracht.

Während den Aufräumarbeiten mußte die Leitstelle nach freien Kräften für den dritten Einsatz in Folge fragen. In der Steinmetzstrasse konnten dann die ersteintreffenden Einsatzkräfte direkt Feuerschein erkennen, der sich kurze Zeit später glücklicherweise nur als beginnender Küchenbrand herausstellte. So konnte das Dutzend Feuerwehrmänner der Feuerwache 1 zügig „Feuer aus“ melden und die zusätzlich alarmierten Kollegen der Wachen 2 und 3 sowie der FF Stadtmitte zu ihren Standorten einrücken laßen.

Während dieser turbulenten Phase mußten zusätzlich diverse Kleineinsätze wie ein Wasserschaden, Türöffnungen und einige Tierrettungen sowie diverse Rettungs- und Notarzteinsätze im gesamten Stadtgebiet erledigt werden.

Nicht unerwähnt laßen darf man, daß derlei Einsätze erhebliche Nacharbeiten mit sich führen, um Mannschaft, Gerät und Fahrzeuge wieder für den nächsten Alarm komplett einsatzbereit auszurüsten...

 
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"Wie viel Holz brauchst du für Dein Feuer, wenn du Rauchsignale sendest?", fragt ein Indianer den anderen.
- "Das kommt darauf an, ob Ortsgespräch oder Ferngespräch?"

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