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...aus dem Polizeibericht vom 26.07.2019
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...aus dem Polizeibericht vom 26.07.2019

Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus

Wiesbaden, Mainzer Straße, 25.07.2019, gg. 18.25 Uhr - (ho) Das unüberlegte Hantieren mit einer Softairwaffe hat gestern Abend in Wiesbaden einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 18.25 Uhr beobachtete ein Zeuge auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes, wie ein Mann in einem Auto eine Pistole durchlud und damit hantierte. Geistesgegenwärtig merkte sich der Mann das Kennzeichen des Opel und konnte der verständigten Polizei sogar eine Personenbeschreibung mitteilen. Die Aussage des Zeugen wurde ernst genommen und aufgrund der Gesamtumstände umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet. An der Halteranschrift des Opel konnte zunächst niemand angetroffen werden. Erst weitere Ermittlungen führten schließlich zum Auffinden des Wagens im Bereich der Platter Straße. Auf dem Beifahrersitz wurde die beschriebene Schußwaffe festgestellt und daraufhin der Opel beobachtet. Als sich einige Zeit später drei Personen dem Fahrzeug näherten wurden das völlig verdutzte Trio von Zivilkräften des Polizeipräsidiums festgenommen. Aufgrund der Personenbeschreibung konnte auch die Person aus der Mainzer Straße identifiziert werden, bei dem es sich um einen 34-jährigen Mann handelte. Es stellte sich heraus, daß im Auto eine Softairwaffe lag, aus der kleine Plastikkugeln verschoßen werden können. Die Waffe wurde sichergestellt und gegen den 34-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Nach den Maßnahmen folgte die Entlassung der drei Männer. Die Polizei warnt immer wieder davor, nicht öffentlich mit Softair- oder andere Waffen zu hantieren. Dies löste oftmals Ängste bei anderen Menschen aus und führt, wie im geschilderten Fall, nicht selten zum Auftreten der Polizei. Richtig gefährlich kann es dann werden, wenn Einsatzkräfte der Polizei mit solchen Waffen in mißverständlichen Situationen konfrontiert werden.

Autorennen in der Wiesbadner Innenstadt 

Wiesbaden, 25.07.2019, gg. 03.10 Uhr - (ho) Die Besatzung eines Zivilfahrzeuges des Polizeipräsidiums traute am frühen Donnerstagmorgen ihren Augen nicht, als gegen 03.10 Uhr, auf der Schiersteiner Straße, ein BMW und ein Opel rechts und links an ihr vorbeiraste. Sofort entstand der Verdacht, dass sich die beiden gerade ein Rennen lieferten, wobei eines der Fahrzeuge sogar die Busspur benutzte. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung der Raser auf und beschleunigten das Streifenfahrzeug dabei teilweise auf um die 100 km/h. Nach Anforderung von Unterstützungskräften konnten beide Autos schließlich im Bereich des Kaiser-Friedrich-Ringes Ecke Rheinstraße gestoppt werden. Bei den Fahrern handelte es sich um zwei junge Männer im Alter von 23 und 24 Jahren gegen die ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Die Beamten stellten bei beiden Tatverdächtigen die Führerscheine sicher und beschlagnahmten die benutzen Fahrzeuge sowie die Zulassungsunterlagen. Für das Verfahren ist nun von Bedeutung, Zeugen festzustellen, die ebenfalls auf die Raser aufmerksam geworden sind, oder sogar durch sie gefährdet wurden. Solche Personen werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 in Verbindung zu setzen.

Fahrkartenkontrolleur geschlagen

Wiesbaden, Luisenstraße, Donnerstag, 25.07.2019, 14:30 Uhr - (ge) Am Donnerstagmittag kam es in der Luisenstraße in Wiesbaden zu einem körperlichen Übergriff auf einen Fahrkartenkontrolleur. Ein unbekannter Mann verließ bei dem Anblick des Kontrolleurs zügig den Bus. Dieser versuchte den Fahrgast aufzuhalten, dabei schlug der Unbekannte dem Kontrolleur jedoch gegen den Kopf, sodass dieser zu Boden ging und sich leichte Verletzungen zuzog. Der Täter war ca. 175 cm groß, schlank, hatte ein südländisches Erscheinungsbild und einen dunklen Vollbart, sowie dunkle kurze Haare. Bekleidet war der Unbekannte mit einen schwarzen T-Shirt mit weißem Aufdruck. Das 1. Polizeirevier in Wiesbaden ermittelt und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611)345-2140 zu melden.

Betrug

Mainz, Am Schleifweg, Donnerstag, 25.07.2019, 09:00 Uhr - In der Straße "Am Schleifweg", versucht ein 41-Jähriger in einem Geschäft mit Falschgeld zu bezahlen. Er benutzt dafür zwei offensichtlich gefälschte 50 Euro Scheine. Laut eigener Angabe weiß er nicht, dass die Scheine gefälscht sind. Die Ermittlungen laufen.

59-Jähriger Pensionär beim Geldwechsel bestohlen

Mainz, Adam-Karillon-Straße, Donnerstag, 25.07.2019, 10:00 Uhr bis 10:15 Uhr - Ein 59-Jähriger befindet sich auf dem Nachhauseweg vom Arzt. Er hat vor kurzem einen Schlaganfall erlitten und ist dadurch körperlich eingeschränkt. In der Adam-Karillon-Straße wird er von einer ihm unbekannten, männlichen Person angesprochen. Diese fragt ihn, ob er vielleicht ein Zwei-Euro-Geldstück wechseln kann. Während der Suche nach Kleingeld in seiner Geldbörse hält der Unbekannte sein Zwei-Euro-Stück sehr nahe an der Geldbörse des 59-Jährigen und wedelt damit herum. Hierdurch wird dieser in der Art abgelenkt, dass es der unbekannten Person gelingt, einen mittleren, dreistelligen Betrag aus der Geldbörse zu entwenden. Dabei handelte es sich um das Ersparte des Pensionärs, mit dem er sich in dieser Woche einen Fernseher kaufen wollte. Etwa eine Minute nachdem sich der Unbekannte entfernt hat, bemerkt der 59-Jährige das Fehlen des Geldes. Er ruft deshalb dem Unbekannten hinterher. Dieser setzt allerdings zum Sprint an und flüchtet in Richtung Kaiserstraße. Der 59-Jährige beschreibt den Täter als etwa 25 Jahre alt mit dunklem Hauttyp und einem Oberlippenbart. Zur  Bekleidung gibt er an, dass es sich um  ein weißes Hemd mit Nadelstreifen und eine kurze, dunkle Hose gehandelt hat.

 
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"Wie viel Holz brauchst du für Dein Feuer, wenn du Rauchsignale sendest?", fragt ein Indianer den anderen.
- "Das kommt darauf an, ob Ortsgespräch oder Ferngespräch?"

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