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Ostfeld: „Informelle Pläuschchen“ mit der US-Army? Es reicht!
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Ostfeld: „Informelle Pläuschchen“ mit der US-Army? Es reicht!

„Hände weg von Os/Ka“ zur Projektkrise Ostfeld Kalkofen

„Wer so unverantwortlich mit ihm anvertrauten Steuergeldern umgeht, gehört zur Rechenschaft gezogen. Anstatt die versprochene und notwendige Transparenz in die Projektkommunikation Ostfeld zu bringen, kommt heraus, daß unprofessioneller Dilettantismus der Standard im Projekt ist“, eröffnet Gottfried Schmidt erbost eine Presseerklärung.

Er bezieht sich dabei auf die Stellungnahme von Stadtrat Hans-Martin Kessler, zuständig für die Stadtplanung, es handele sich bei der Einholung von Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange um eine „informelle“ Maßnahme. Später würden dann die Träger öffentlicher Belange „offiziell am Verfahren beteiligt“. Also alle bisherigen Stellungnahmen sind als informelle Pläuschchen mal eben so erfolgt und eigentlich bedeutungslos gewesen?

Was also ist nach der Meinung von Stadtrat Kessler so nebensächlich und „informell“?

Laut Presseberichten ist aufgedeckt worden, daß die US-Army als sog. „Träger öffentlicher Belange“ - die Army betreibt einen Militärflughafen in Erbenheim - über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) schwere bis schwerste Bedenken gegen das geplante Wohngebiet vorgebracht hat. Es handelt sich im Kern um Sicherheitsbedenken, die sich durch den Flugbetrieb ergeben.

„Statt sich“, so Schmidt weiter, “sofort und zu Projektbeginn um solch wichtige Themen wie Sicherheit und Ansprechpartner wie die US-Army und die BIMA zu kümmern, werden Millionen für PR-Termine und Hochglanzplanungen ausgegeben.

Die Airbase in Erbenheim ist wahrlich nicht vom Himmel gefallen. Für diese Belange hätte der Schweiß der Edlen fließen müßen und nicht für Postulate wie zuletzt öffentlich im April, daß das Ostfeld „in jedem Fall“ gebaut wird. Eine spannende Frage: lagen zu diesem Zeitpunkt die Bedenken der Amerikaner schon vor? Sei es wie es sei: die Stadtverordnetenversammlung hat noch nicht über das Ostfeld entschieden.

Wir hoffen, daß die Stadtverordneten sich nicht länger hinter die Fichten führen laßen und diesem Treiben Einhalt gebieten.“

(Dr. Gottfried Schmidt)
für die Aktionsgemeinschaft „Hände weg von Os/Ka“

 
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