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Kirchenbrand beschäftigen Wiesbadener Feuerwehr
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Kirchenbrand beschäftigen Wiesbadener Feuerwehr

Bierstadt, St. Birgid Kirche, 18.09.19, 05:30 Uhr

Der Einsatz am Kirchturm der St. Birgid Kirche dauerte bis in den Abend an.

Mittwoch Morgen gegen 05:30 Uhr ist ein Brand im Kirchturm der St. Birgid Kirche in Bierstadt ausgebrochen. Der Kirchturm ist in Massivbauweise errichtet.

Die Zugangsmöglichkeiten und somit die Löschmöglichkeiten gestalteten sich schwierig. Der Turm hat nur sehr schmale Fenster. Rauch und Wärme können nur sehr schwer abziehen, daher gab es einen massiven Wärmestau im Gebäude.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren auch Flammen von außen sichtbar. Der Brandherd befindet sich in einem Technikraum unterhalb des Glockenturms.

Um den Brand zu bekämpfen waren drei Drehleitern zum massiven Außenangriff im Einsatz.

Nachdem ein Statiker der Bauaufsicht Risse am Gebäude feststellte, wurde der Innenangriff ausgesetzt um keine Einsatzkräfte zu gefährden. Jegliche Einsatzmaßnahmen mußten dann über die Drehleitern fortgesetzt werden.

Die Werkfeuerwehr Infraserv Wiesbaden unterstütze bei dem Einsatz mittels einer Drohne die zur weiteren Beurteilung der Einsturzgefahr in das Gebäude geflogen wurde. Aufgrund von Rauch war die Sicht im Inneren des Gebäudes auch über die Drohnenkamera nicht ausreichend. Nach umfangreicher Kontrolle der Fassade sowie des Innenraumes über die Fenster, konnte eine Einsturzgefahr des Turmes ausgeschloßen werden.

Durch Brandzehrung, Löschwasser und Brandschutt konnte ein mögliches Versagen einer Holzbalkendecken nicht ausgeschloßen werden. Da genau dort noch einige Glutnester vermutet wurden, mußte der Bereich unter Einsatz von Mittelschaumrohren über zwei Drehleitern mit Schaum geflutet werden.

Im Nachgang wurde mit Unterstützung des THW Wiesbaden und Bad Homburg noch Absützungen der Decken innerhalb des Turmes durchgeführt um die Einsturzgefahr zu beseitigen.

Durch die Löschmaßnahmen drang im Verlauf des Einsatzes Löschwasser in die angrenzenden Räumlichkeiten und das Kirchenschiff ein. Hier konnte mittels Gummischiebern und Wassersaugern größerer Schaden verhindert werden.

 
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