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Mangelhafte Vergabe rund um die City-Bahn
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Mangelhafte Vergabe rund um die City-Bahn

Solche gravierenden Fehler sind fahrläßig!

Wie nun bekannt wurde, gab es auch bei den Auftragsvergaben rund um die City-Bahn erhebliche Mängel, die vom Revisionsamt festgestellt wurden.

„Als Mitglied des Beteiligungsausschußes habe ich immer wieder bemängelt, daß die Vergabeverfahren der Stadt Wiesbaden offenbar ein Eigenleben haben und für mich nicht nachvollziehbar sind.

Ob das Müllheizkraftwerk, das RMCC oder jetzt die City-Bahn – diese sich wiederholenden gravierenden Mängel sind fahrläßig und inakzeptabel. Zumal im Beteiligungsausschuß stets betont wurde, daß da ‚Profis‘ am Werk seien“ so der stellv. Fraktionsvorsitzender Christian Bachmann.

Diese „Profis“ scheinen eher Experten darin zu sein, die wohl lästigen stadtinternen Regeln zu umgehen, als sich nach ihnen zu richten.

Bachmann, der selbst im Bereich der Vergabe als Fachmann tätig ist, kritisiert die Aufsichtsräte, die entweder alles durchgehen laßen oder keinen Durchblick haben, was ihre Geschäftsführer so treiben.

Wenn die Mandatsträger ihrer Verantwortung aufgrund mangelnder Fachkenntnis nicht nachkommen können, muß man sich die Expertise eben noch aneignen.

Wenn man sich lieber an der Nase herumführen laßen will und vollstes Vertrauen in die Geschäftsführer hat, dann können wir in Zukunft auf alle Richtlinien und Regeln innerhalb der Stadt verzichten.

Dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn die Bürger sich die Frage stellen, warum sie sich an Regeln halten sollen, wenn sich im Rathaus auch keiner dran hält.

Für das Projekt City-Bahn ist das natürlich jetzt der Super-Gau. Falls diese fehlerhaften Vergabeverfahren bewußt aus dem politischen Raum lanciert wurden, damit das Projekt schnell realisiert wird, dann hat man der City-Bahn einen Bärendienst erwiesen.

"Ich glaube zwar nicht, daß irgendjemand hieraus persönliche Konsequenzen ziehen wird, erwarte aber auch hier von unserem neuen Oberbürgermeister, daß er diese Vergabepraxis hinterfragt und abstellt“ so Bachmann abschließend.

 
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