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„Gott existiert – ihr Name ist Petrunya“ im Caligari
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„Gott existiert – ihr Name ist Petrunya“ im Caligari

Am Montag, 11. November um 17.30 Uhr ist der Spielfilm „Gott existiert – ihr Name ist Pet-runya“ zum Kinostart in der deutschen Fassung im Caligari, Marktplatz 9, zu sehen. Die Synchronspreche Gergana Muskella (Petrunya), Oliver Wronka (Kameramann), Linus Kraus (Polizist Darko), Jochen Nix (Staatsanwalt), Sabine Fischer (Nachrichtensprecherin) sowie der Wiesbadener Mischtonmeister Andreas Radzuweit sind zu Gast.

In ihrem mitreißenden Film nimmt Regisseurin Teona Strugar Mitevska als Ausgangspunkt eine Episode, die sich in Nordmazedonien zugetragen hat und entwickelt sie zu einem satirischen Film über Religion, Machismo und die Rolle der Frau:

Die 32-jährige Petrunya hat Geschichte studiert und lebt bei ihren Eltern in einer Kleinstadt in Mazedonien. Als Historikerin sind ihre beruflichen Aussichten schlecht. Deswegen zwingt ihre Mutter sie zur Arbeitssuche, zu der dubiose Treffen mit abstoßenden Arbeitgebern gehören.

Als einer dieser potenziellen Chefs Petrunya nach dem Vorstellungsgespräch sagt, daß sie zu alt und häßlich sei und mit ihrem Geschichtsstudium nicht einmal als Näherin tauge, läßt sie anschließend ihrem Frust freien Lauf. Zufällig trifft sie auf eine Prozession, die zum Fluß führt. Es ist Dreikönigstag, und traditionell wirft an diesem Tag der Priester bei der Großen Wasserweihe ein gesegnetes Kreuz in das Wasser.

Junge Männer springen in die eisigen Fluten, um danach zu tauchen. Glück, Freude und Wohlstand sind dem garantiert, der es zurückbringt. Doch dieses Mal springt auch Petrunya in den Fluß – und taucht mit dem Kreuz in der Hand auf. Die Hölle bricht los, und ihre Heldentat gilt als waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

„Gott existiert - ihr Name ist Petrunya“ war der Eröffnungsfilm des diesjährigen go-East-Filmfestivals und wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Ökumenischen Jury auf der Berlinale 2019, dem Gilde Filmpreis und dem Hauptpreis des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln 2019.

Am Dienstag, 12. November, 20 Uhr, wird der Film noch einmal in der mazedonischen Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Eintrittskarten zu sieben, ermäßigt sechs Euro, gibt es online unter www.wiesbaden.de/caligari oder bei der Tourist Information, Marktplatz 1, sowie an der Kinokasse.

 
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