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Radiosender erhebt schwere Vorwürfe gegen Mainzer Oberbürgermeister: Ebling muß sich jetzt erklären!
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Radiosender erhebt schwere Vorwürfe gegen Mainzer Oberbürgermeister: Ebling muß sich jetzt erklären!

Der Mainzer Lokalsender Antenne Mainz 106.6 hat in einem Bericht vom 05.11.19 dem Mainzer Oberbürgermeister Ebling unterstellt Präsident des sogenannten „Essenheimer Kreises“ zu sein.

Dabei handele es sich um einen regelmäßig im geheimen tagenden Zusammenschluß von lokalen Größen aus Politik, Sport, Kultur und Wirtschaft.

Dem Sender soll ein Schreiben vorliegen, welches Ebling für den Wahlkampf „jegliche Unterstützung“ zusichert. „Wenn wir gebraucht werden, sind wir da“ sichern darin angeblich Detlev Höhne, Aufsichtsratsvorsitzender von Mainz 05 und Richard Patzke, ehemaliger Geschäftsführer der Industrie und Handelskammer Rheinhessen, dem Kandidaten Ebling zu.

Der Antenne Mainz Bericht fährt mit den Aussagen von Mainzer Unternehmern fort, daß es unmöglich sei städtische Aufträge zu erhalten ohne zum „Essenheimer Kreis“ zu gehören.

Öffentliche Aufträge gegen politische Unterstützung? Der Vorwurf steht im Raume. Ebling selbst wollte sich auf Nachfrage dazu nicht äußern und stellt nur eine Erklärung nach den Wahlen vom 10. November in Aussicht.

Dazu Sebastian Münzenmaier, AfD-Bundestagsabgeordneter:
„Einen derartigen Vorwurf darf ein Kandidat nicht bis nach der OB-Wahl unbeantwortet lassen. Für viele Mainzer klingt der „Essenheimer Kreis“ nach der berühmten „Handkäs-Mafia“. Ich fordere Herr Ebling auf sich zu den Vorwürfen zu äußern und den Wählern reinen Wein einzuschenken! Jetzt – nicht nach der Wahl!

(Sebastian Münzenmaier, MdB - Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin)

 
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