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Kastel kassiert Pleite in Wiesbaden
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Kastel kassiert Pleite in Wiesbaden

Vergangenen Samstag gastierten die Handballer bei den Landeshauptstädtern aus Wiesbaden. Gegen den letztjährigen Oberligisten mußte man nach zunächst ausgeglichenem Beginn eine am Ende deutliche 33:25 (15:11) Niederlage hinnehmen und fand vor allem gegen das Tempospiel des Gegners keine Mittel.

Der Beginn der Partie war zunächst ausgeglichen. Wiesbaden agierte mit viel Bewegung im Angriff und war insbesondere durch Kreuzungen erfolgreich.

Doch auch auf Kasteler Seite fand man immer wieder die Lücke in der gegnerischen Abwehr. Immer dann, wenn man es schaffte den Ball schnell zu machen, konnte man sich gute 1:1 Situationen erarbeiten oder der Paß zum Kreis war frei. So war das Spiel nach knapp 15 Minuten beim Stand von 7:6 für Wiesbaden zwar noch ausgeglichen, Trainer Kalli Klein hatte aber dennoch schon Redebedarf.

Denn in der Deckung agierte man viel zu passiv und das Spiel drohte zu kippen. In der Folge schaffte man es, in der Deckung etwas Stabilität zu gewinnen und war sechs Minuten vor der Halbzeit beim Stand von 10:10 voll im Rennen. Doch in den letzten Minuten verzettelte man sich im Angriff zu häufig und mußte nach Ballverlust schnelle Gegenstöße hinnehmen.

Hinzu kam eine zeitweise doppelte Unterzahl, wodurch Wiesbaden es schaffte, sich bis zur Halbzeit auf 15:11 abzusetzen.
Der Start in Halbzeit zwei ging zunächst an Kastel. Dank drei Toren in Folge war man nach nicht mal fünf Minuten beim Stand von 14:14 wieder auf Tuchfühlung.

Doch so schnell man sich herangekämpft hatte, so schnell war Wiesbaden wieder auf 19:15 enteilt. Immer wieder konnten sich die Wiesbadener durch ihre individuelle Klasse Torchancen erspielen. Spannend wurde es noch einmal, als Wiesbaden in der 43 Minute eine rote karte kassierte und man den darauffolgenden Siebenmeter zum 22:20 erzielen konnte.

Die nun folgende Überzahl war sinnbildlich für das ganze Spiel. im Angriff beging man zu viele technische Fehler und in der Deckung war man oft dran, aber entscheidend unterbinden konnte man den Angriff nicht. Und so kam es, daß sich Wiesbaden, trotz Unterzahl, eine 25:20 Führung erspielen konnte.

Eine Hypothek, die sich als zu groß erwies. Wiesbaden spielte in der Folge wie entfesselt, während man auf Kasteler Seite keine Lösungen mehr fand. Grundsätzlich war das Kasteler Angriffsspiel zu durchschaubar, da von zu wenigen Positionen Torgefahr ausging. Aufgrund der hohen Anzahl technischer Fehler und einer teils mangelhaften Abwehrleistung, eine verdiente Niederlage.

Kommenden Samstag wartet mit Lang-Göns ein weiterer starker Gegner, die ebenfalls mit individuell starken Spielern besetzt sind. Um hier bestehen zu können, braucht es insbesondere wieder eine stabilere Deckung.

TG Kastel: Schiebeler, Dresen (im Tor); S. Fischer (4), Hohmann, Holtkötter (3), Jungblut, Panzer (4), Krause (1), Grzeschik (10/6), T. Fischer (1), Klein (1), Munck (1), Reese

(Tobias Fischer)

 
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