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Ostfeld - Widersprüchliche Meinungen auflösen
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Ostfeld - Widersprüchliche Meinungen auflösen

Welche Wohnformen werden für das Ostfeld angestrebt? Im Endbericht (Seite 72) der Firma Empirica AG zum Wohnungs-, Erwerbstätigen- und Flächenbedarfsprognose für die Stadt Wiesbaden vom September 2018 wird von einem  prognostizierten Flächenbedarf der drei Nutzungsarten Wohnen, Büro und Gewerbe von ca.  400 Hektar Bauland ausgegangen. Rund die Hälfte soll dabei auf den Ein- und Zweifamilienhausbau entfallen.

Im Bericht über vorbereitende Untersuchungen zu einem städtebaulichen Entwicklungsbereich in Kastel (Ostfeld) der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG) vom Juni 2019 heißt es dagegen auf der Seite 195 unter anderem:
 
Eine kompakte Siedlungsstruktur im Sinne der Stadt der kurzen Wege begünstigt auch die Nahmobilität der zukünftigen Bewohner. Daher soll das Gebiet einen möglichst hohen Anteil an verdichtetem Geschoßwohnungsbau vorweisen. Flächenkonsumierende Typologien, wie freistehende Einfamilienhäuser oder Doppelhäuser, fehlen daher im Gebiet.

„Es ist ja nicht unbekannt, daß ich den Plänen für das Ostfeld von Anfang an kritisch gegenüber stand und immer noch stehe“, stellt Christian Bachmann, stellv. Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler/Bürgerliste klar. Das Prestigeobjekt hat neben den Unklarheiten zur Wohnbebauung auch noch viele offene Fragen in Bezug auf Mitwirkungsbereitschaft von Betroffenen, Klimaschutz, Naturschutz, Denkmalschutz und Lärmschutz. Das Prestigeobjekt der Landeshauptstadt hat also noch viele offene Baustellen die noch abzuarbeiten sind.

Deshalb müßen die widersprüchlichen Aussagen schnellstens aufgeklärt werden und eine konkrete Zielrichtung festgelegt werden. Ich unterstütze dabei die Einschätzung der SEG. Wir sehen im geförderten Wohnungsbau einen dringenden Handlungsbedarf.

Seit dem Stadtverordnetenbeschluß zum geförderten Wohnungsbau vom März 2017 hat die Kooperation bislang viel zu wenig zu diesem Thema geliefert.  

Am 03.12.2019 findet nun eine gemeinsame Sitzung der Ausschüße Planung, Bau und Verkehr und Umwelt, Energie und Sauberkeit eine Berichterstattung über das Ergebnis der vorbereitenden Untersuchungen statt. Mal sehen ob die Stadt in der Lage ist diese Widersprüche aufzulösen“.

(Christian Bachmann)

 
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