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Hildegard-Musical „Ich sah die Welt als EINS“
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Hildegard-Musical „Ich sah die Welt als EINS“

Am 15. März 2020 um 17 Uhr in der Kirche St. Kilian in Kostheim. Eintritt ist frei!


Das Musical beschreibt den bewegten Lebensweg der Visionärin, Theologin, Komponistin und Äbtissin Hildegard von Bingen.
In emotionalen Songs und ergreifenden Bildern zeigt dieses Mixed-Media-Musical den Lebensweg dieser beeindruckenden Persönlichkeit des Hochmittelalters.

Wir begleiten Hildegard von ihrem Eintritt ins Kloster Disibodenberg, über die Klostergründung in Bingen bis hin zu ihrem Tod im Jahre 1179. Live Gesang: Menna Mulugeta, Claudia Kurz, Annette Artus und Josch Röger.

Autor und Komponist Martin Rector - Der Autor und Komponist, Martin Rector, sagt: Ein wichtiges Ziel, welches ich mit dem Musical verfolge, ist zu zeigen, daß die große Visionärin und Kirchenlehrerin auch für den modernen Menschen relevant ist.

Wenn man bereit ist, sich auf den Menschen Hildegard einzulaßen, erschließen sich durch ihre Musik und ihre Schriften eine Bedeutung, die am ehesten mit den Begriffen Spiritualität und Mystizismus zu umschreiben sind. Für Hildegard gab es kein Getrenntsein von Gott und Schöpfung.

Kein „hier unten auf der Erde“ und „dort oben im Himmel“. Für sie ist Gott ständig in seiner Schöpfung präsent, die Schöpfung ist durchdrungen von Gott. Dafür steht der Titel des Musicals „Ich sah die Welt als EINS“.

Über das Musical:

Tatsächlich spielt die Nahelandschaft eine gewisse Rolle in dem Musical über HvB. Schon zu Beginn werden noch weitgehend unberührte (mittelalterliche) Nahe-Flusslandschaften gezeigt. Die Flusslandschaften begleiten den Erzähler durch das Leben der HvB, so wie sich deren Leben auch entlang der Nahe entwickelt hat. Aufgewachsen in Niederhosenbach (bei Kirn), mit 14 Jahren Eintritt in die Frauenklause auf dem Disibodenberg am Zusammenfluß von Nahe und Glan, und schließlich in der Lebensmitte Klostergründung an der Nahemündung. Zu diesen drei Stationen gibt es im Musical auch jeweils einen Song: "Präludium" (Kindheit), "Arbeit und Gebet" (Eintritt in die Klause), und "Willkommen" (Klostergründung Rupertsberg)

Crowdfunding machte es möglich

Erst durch einen Crowdfunding Wettbewerb der Rheinhessen-Touristik konnten die notwendigen 5000.- EUR aufgebracht werden, um das Musical in seiner jetzigen Form als Mixed-Multi-Media-Musical auf die Bühne - oder besser: in die Kirchen - zu bringen. Von 25 in den Wettbewerb gestarteten Projekten schafften am Ende 7 die Finanzierung.

Mixed-Multi-Media bedeutet konkret: Jeder einzelne Song wird auch filmisch dargestellt, z.B. als Naturvideo. Es gibt aber auch Animationen, in denen die berühmten Hildegard-Miniaturen zum Leben erweckt werden. Da jeder Song ein wichtiges Ereignis auf Hildegards Lebensweg beschreibt, konnten diese Stücke auch gut als "Graphic Novel" filmisch umgesetzt werden. Es gibt auch eine Laser-Animation einer der Visionen von Hildegard.

8 von 18 Stücken werden live gesungen, 3 von Menna Mulugeta, 3 von Annette Artus und zwei Stücke vom Chor "Good News" aus Börrstadt. Musikalisch erwartet den Zuhörer ebenfalls ein Mix: Chorstücke, Balladen, Pop-Songs, Blues bis hin zu orchestralen Kompositionen - und auch ein Lied, das von Hildegard komponiert wurde. Ebenso ist ein von Hildegard geschriebenes liturgisches Singspiel "Ordo Virtutum" in einer modernen Fassung als "Tanz mit dem Teufel" zu sehen und zu hören!

 
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