Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
...aus dem Polizeibericht vom 08.01.2020
E-Mail PDF

...aus dem Polizeibericht vom 08.01.2020

Mainz, 06.01.2010, 19:35 Uhr bis 07.01.2020, 21:00 Uhr

Das Thema "falsche Polizeibeamte" ist für den Bereich des Polizeipräsidium Mainz immer noch aktuell. Im Stadtgebiet Mainz sowie in Nieder-Olm und Essenheim kommt es zu insgesamt weiteren sechs der Polizei gemeldeten Anrufen. Betroffen sind Senioren im Alter von 73 bis 88 Jahren. Die Vorgehensweise ist immer gleich. Die Anrufer melden sich, wie hier teilweise geschehen, mit "Kommissar Frank Schneider der Polizeiinspektion Mainz", "Herr Lorenz von der Polizei" oder auch "Oberinspekteur Schneider von der Polizei Frankfurt". Als Legende geben sie an, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden seien, welche eine Liste mit dem Namen der Angerufenen als nächstem "Einbruchsopfer" dabeihatten.
Damit versuchen sie, die Angerufenen zu verunsichern. Im Gesprächsverlauf stellen die angeblichen Polizeibeamten, wie hier geschehen, Fragen nach Vermögenswerten. Bis auf einen Fall im Umland, bei dem ein größerer Schaden im mittleren, fünfstelligen Bereich entsteht, reagieren alle Angerufenen richtig. Sie geben keine Auskunft über ihre Vermögenswerte und verständigen die Polizei über die entsprechenden Vorfälle. Hinweis: Die Polizei Mainz rät nochmals eindringlich dazu, keinerlei Informationen an solche Anrufer weiterzugeben. Denken Sie immer daran, dass die Polizei niemals telefonisch Auskünfte über ihr Vermögen verlangt und sie auch niemals auffordert, Geldbeträge oder Wertsachen herauszugeben. Sollten sie Anrufe in dieser Art erhalten, seien sie misstrauisch, legen sie auf und informieren sie umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110.

Genug Betrug mit vorgetäuschter Liebe

Mainz, Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen vor Liebes-Betrügern, auch Love-Scammer genannt, die in Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerken ihr Unwesen treiben. Zunächst erschleichen sie sich das Vertrauen der Opfer. Aus anfänglichen Flirt-Nachrichten werden Liebesbekundungen und Versprechungen, bis es dann plötzlich um den wahren Grund der ganzen Aufmerksamkeit geht. Und der ist entweder Geld oder die Unterstüztung bei einer - wie sich für das Opfer erst später herausstellen wird - Straftat.

Die Masche mit der finanziellen Not - Die virtuellen Partner geben beispielsweise an, bei einem Auslandsaufenthalt in Geldnot geraten zu sein oder sie benötigen angeblich dringend Geld für eine lebensrettende Operation eines nahen Angehörigen. Auch gestohlene Koffer und Pässe, nicht erhaltener Lohn oder eine unbezahlte Hotelrechnung sollen das ahnungslose Opfer dazu bringen, Geld zu überweisen. Und viele tun es auch, denn sie sind von ihrem Internet-Partner emotional abhängig. Die Masche ist immer gleich. Ein unerwartetes Ereignis bringt die Betrüger angeblich in finanzielle Not. Das Opfer soll durch eine, nur leihweise, Geldüberweisung helfen. Ist das Geld überwiesen, ist es in der Regel verloren. Nach Erhalt des Geldes brechen die Betrüger den Kontakt in den meisten Fällen ab.

Die Masche mit der Straftat - Bei einer anderen Masche werden die Opfer für Straftaten missbraucht. Eine Frau wurde von ihrer Internetbekanntschaft gebeten, ihre Anschrift an eine gmail-Adresse zu schicken. Sie würde dann ein Päckchen mit einer Geldsumme erhalten. Dieses Päckchen solle sie dann an einen angeblichen Rechtsanwalt weiterleiten. Um die Adresse des Rechtsanwalts in Erfahrung zu bringen, wurde ihr eine E-Mail-Adresse genannt, an die sie sich wenden soll. Dies machte die Betroffene skeptisch und sie wandte sich an die Verbraucherzentrale, die ihr riet, keinen Kontakt aufzunehmen. Bei der weiterzuleitenden Ware handelt es sich mit aller Wahrscheinklichkeit entweder um gestohlene Ware oder Geld unbekannter Herkunft. Durch die Weiterleitung über die Opfer sollen dubiose Geschäfte vertuscht werden. Das Opfer macht sich strafbar, falls die Ware bis zu ihm zurückverfolgt wird.

Mit folgenden Tipps von Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale können Betrüger im Netz zu entlarvt werden: -  Überweisen Sie unbekannten Menschen, die Sie nie persönlich kennengelernt oder gesehen haben, kein Geld und gehen Sie nicht auf deren Forderungen ein. - Lassen Sie sich nicht zu Gefälligkeiten wie Weiterleitung von Paketen, Geld oder Ähnlichem überreden. - Seien Sie bei unglaublichen Angeboten immer misstrauisch - egal ob bei der Wohnungs- oder der Partnersuche. - Geben Sie den Namen Ihrer Internetbekanntschaft mit dem Zusatz "Scammer" beispielsweise bei Google ein. Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen. - Wenn Sie gescammt werden: Brechen Sie sofort jeglichen Kontakt ab, ob per Mail oder Telefon. Legen Sie sich am besten eine neue Mailadresse und Telefonnummer zu. - Sichern Sie alle E-Mails und Chat-Verläufe als Beweis auf externer Festplatte, USB- Stick oder CD-ROM. Heben Sie Überweisungsbelege auf. - Gehen Sie zur Polizei und erstatten Strafanzeige.

PKW gestohlen

Wiesbaden, Schwarzenbergstraße, 06.01.2020, 22:00 Uhr - 07.01.2020, 15:00 Uhr - (He)  In der Nacht von Montag auf Dienstag entwendeten unbekannte Täter in Wiesbaden in der Schwarzenbergstraße einen dort abgestellten Audi A3 im Wert von circa 10.000 Euro. Der PKW wurde am Montag gegen 22:00 Uhr im Bereich der Hausnummer 9 vor einer Autowerkstatt abgestellt. Gestern, um 15 Uhr, wurde das Abhandenkommen dann festgestellt. Der Audi hatte die Kennzeichen L-AA 71 angebracht und ist grau lackiert. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Geldbörse im Linienbus gestohlen

Wiesbaden, Innenstadt, 07.01.2020, 16:45 Uhr - 16:55 Uhr - (He) Gestern entwendete ein unbekannter Dieb, bzw. eine Diebin einer 59-jährigen Wiesbadenerin während der Fahrt in einem Linienbus deren Geldbörse und verursachte damit einen Schaden von circa 250 Euro. Die Geschädigte war zwischen 16:45 Uhr und 16:55 Uhr in der Linie 14 zwischen den Haltestellen Kirchgasse und Elsässer Platz unterwegs, als das Portmonee aus ihrer am Rollator hängenden Handtasche verschwand. In der Geldbörse befanden sich unter anderem Bankkarten, eine Fahrkarte, verschiedene Ausweise sowie Bargeld. Täterhinweise liegen nicht vor.

Unfallverursacher fährt weiter

Wiesbaden, Kaiser-Friedrich-Ring, 06.01.2020, 21:25 Uhr - (He) Am Montagabend kam es auf dem Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden zu einem Verkehrsunfall, dessen Verursacher sich, ohne um die Folgen zu kümmern, von der Unfallstelle entfernte. Gegen 21:25 Uhr war ein 29-jähriger VW-Fahrer auf dem Kaiser-Friedrich-Ring, aus Richtung Bahnhof kommend, in Richtung Schiersteiner Straße unterwegs. Den eigenen Angaben zufolge sei plötzlich ein links neben ihm fahrendes Fahrzeug nach rechts, auf seine Spur, gezogen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden habe er ebenfalls nach rechts gelenkt und sei nun seinerseits mit einem rechts neben ihm fahrenden Audi kollidiert. Der mutmaßliche Unfallverursacher habe seine Fahrt jedoch unbeirrt fortgesetzt. Sowohl zu der Fahrereigenschaft, als auch zu dem Fahrzeug, liegen keine Erkenntnisse vor. Es entstand ein Sachschaden von circa 6.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

 
Regionale Werbung
Banner

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

Richter: "Ich verurteile Sie wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro. Haben Sie noch etwas dazu zu sagen?"
Angeklagter: "Ich würde ja gerne, aber bei den Preisen verkneife ich es mir lieber."

Banner