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...aus dem Polizeibericht vom 09.01.2020
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...aus dem Polizeibericht vom 09.01.2020

Verrostete Mörsergranate aus Weltkriegszeiten führt zu Polizeieinsatz vor dem Polizeipräsidium Mainz

Mainz, Donnerstag, 09.01.2020, 10:04 Uhr - Ein 29-Jähriger aus dem Landkreis Mainz-Bingen hat zum Aufräumen aus seinem Anwesen am Morgen Metallteile und Schrott entsorgt. Dabei stößt er auf einen sehr verrosteten Gegenstand bei dem es sich, nach der äußeren Form, um eine Granate aus Weltkriegszeiten handeln könnte. Er fährt mit seinem Auto mit dem Fund zum Polizeipräsidium Mainz, wo er die diensthabenden Polizeibeamten über seinen im Auto befindlichen Fund informiert. Nachdem der Bereich zunächst weiträumig abgesperrt wird, nehmen Spezialkräfte des Landeskriminalamtes den Gegenstand genauer in Augenschein. Es stellt sich heraus, dass es sich offensichtlich um eine vermutliche Mörsergranate im Durchmesser von 8 cm handeln könnte. Der Gegenstand wird im Anschluss in einem gesicherten Behältnis zu einem beim Landeskriminalamt vorhandenen Raum, zur sicheren Lagerung von Sprengmitteln, transportiert. Durch den Kampfmittelräumdienst der Außenstelle Worms wird der Gegenstand später noch untersucht und unschädlich gemacht.

Wichtiger Hinweis! Falls Sie Gegenstände finden, bei denen es sich um Kampfmittel (Bomben, Granaten, sonstige Munition) handeln könnte, halten Sie bitte unbedingt Abstand und informieren Sie sofort das zuständige Ordnungsamt oder die Polizei. Um sich und andere nicht in Lebensgefahr zu bringen, transportieren Sie solche Gegenstände in keinem Falle selbst!

Falsche Polizeibeamte erbeuten Bargeld

Wiesbaden, Spitzwegstraße, 06.01.2020, 12:00 Uhr - 07.01.2020, 22:00 Uhr - (He) Wie der Polizei gestern mitgeteilt wurde, kam es am Dienstagabend in der Spitzwegstraße in Wiesbaden zu einer Geldabholung durch falsche Polizeibeamte, bei der das Opfer mehrere Tausend Euro verlor. Am Montag dieser Woche habe sich erstmalig ein Betrüger bei der betroffenen Seniorin gemeldet, sich als "Herr Bach von der Polizei" vorgestellt und sie mit fadenscheinigen Begründungen dazu bewegt, Geld von ihrem Konto abzuheben. Dies geschah dann dienstags, woraufhin nochmals ein telefonischer Kontakt zwischen Opfer und Täter zustande kam. Während diesen Telefonaten wurde das Opfer angewiesen, das Geld in einer Tüte vor ihr Wohnhaus zu legen. Am nächsten Tag war das Geld dann verschwunden, die Seniorin vertraute sich einer Verwandten an und nun wurde die richtige Polizei in Kenntnis gesetzt. Wie in vielen Fällen zuvor wurde die Angerufene massiv unter Druck gesetzt, psychologisch stark beeinflusst und natürlich auch mit den Ängsten älterer Menschen "gespielt". Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Betrüger keine Grenzen gesetzt. Entweder kommt tatsächlich eine Person vorbei oder, wie in diesem Fall, sollten die Wertsachen auf dem Grundstück deponiert werden und die Opfer sahen noch nicht einmal die Abholer. Es kam auch schon vor, dass die Täter in der Dunkelheit vor dem Balkon der ahnungslosen Opfer erschienen und die Wertsachen dann auf Zuruf von den Opfern vom Balkon geworfen wurden. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110.

Mutter durch Sohn schwer verletzt

Wiesbaden, Dostojewskistraße, 08.01.2020,10:30 Uhr - (He) Gestern Morgen kam es in einer Wohnung in der Dostojewskistraße seitens eines 28-jährigen Bewohners zu einem Übergriff gegenüber seiner Mutter. Hierbei wurde diese schwer verletzt und musste zur Behandlung in eine Klinik eingeliefert werden. Nach bisherigen Erkenntnissen griff der Sohn seine Mutter gegen 10:30 Uhr aus nichtigem Grund mit einem Schlagwerkzeug an und rief danach selbst die Rettungskräfte. Es ist nicht auszuschließen, dass bei dem Täter eine psychische Erkrankung vorliegt. Im Laufe des heutigen Tages soll während einer richterlichen Vorführung über eine mögliche Unterbringung des 28-Jährigen entschieden werden. In diesem Fall hat die Wiesbadener Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Navigationsgerät ausgebaut

Wiesbaden, Hermann-Brill-Straße, 05.01.2020, 12:00 Uhr - 08.01.2020, 15:00 Uhr - (He) Gestern Mittag wurde der Polizei mitgeteilt, dass es in der Hermann-Brill-Straße zu einem Einbruchdiebstahl aus einem geparkten PKW gekommen war, bei dem die Täter das festinstallierte Navigationsgerät ausgebaut und einen Gesamtschaden von circa 7.000 Euro verursacht hatten. Zwischen Sonntag, dem 05.01.2020, 12:00 Uhr und gestern, 15:00 Uhr schlugen unbekannte Täter an dem schwarzen BMW X5 eine Scheibe ein und bauten neben dem Navigationsgerät auch noch den Airbag aus. Im Kofferraum entdeckten sie noch eine Geldtasche mit einigen Hundert Euro Bargeld, welche sie ebenfalls mitgehen ließen. Täterhinweise liegen nicht vor.

 
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