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...aus dem Polizeibericht vom 14.01.2020
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...aus dem Polizeibericht vom 14.01.2020

Wegen unpassendem Führerschein zu schwer

Hier stimmt rein gar nichts mehr, stellten am Montag Beamte der Verkehrsdirektion gegen 14.00 Uhr bei der Kontrolle eines Lkw auf der B47 fest. Bereits die Prüfung der Frachtpapiere ergab, dass der Lkw überladen sein musste. 3 Tonnen Nüsse hatte der 43-jährige Fahrer aus Posen geladen. In den Fahrzeugpapieren waren aber nur 800 Kilo Nutzlast eingetragen. Auch das Leergewicht war für die Größe des Fahrzeuges merkwürdig gering. Auf der Waage klärte sich dann alles auf. Der Fahrer hatte nur einen Pkw-Führerschein. Deshalb war der Lkw bei der Zulassungsstelle in seiner Heimat auf das dafür maximal erlaubte Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen abgelastet worden. Das wäre auch soweit in Ordnung gewesen, wenn der Lkw leer tatsächlich nicht schon 3,8 Tonnen gewogen hätte. Zusammen mit den Nüssen kam so ein Übergewicht von 3,3 Tonnen oder 94 Prozent zusammen. Für die Nüsse musste der 43-Jährige einen geeigneten Lkw kommen lassen. Seine Transportlizenz und die Fahrzeugpapiere wurden eingezogen und er musste eine Kaution in Höhe von 260 Euro für das zu erwartende Bußgeld hinterlegen, bevor er mit dem nun leeren Lkw seine Heimreise nach Polen antreten durfte.

Gaffervideos haben ernste Konsequenzen

Wiesbaden, (ho) Nachdem unmittelbar nach dem schweren Busunfall am Wiesbadener Hauptbahnhof am 21.11.2019 Gaffervideos vom Unfallort und den dort verletzten Personen veröffentlicht wurden, hat dies nun für die dafür verantwortlichen Personen ernste Konsequenzen. Der Busunfall, bei dem ein Mann getötet und 28 weitere Personen verletzt wurden, hat großes öffentliches Interesse, Trauer und Bestürzung ausgelöst. Als umso verwerflicher wurde es angesehen, dass Passanten unmittelbar nach dem Unfall die Szenerie und die Verletzten mit ihren Handys aufgenommen haben, anstatt Hilfe zu leisten. Die Wiesbadener Staatsanwaltschaft und die Polizei haben hat dies zum Anlass genommen, gegen diese Personen Ermittlungsverfahren, wegen unterlassener Hilfeleistung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen (§ 201 a StGB) einzuleiten und konsequent vorzugehen. --- Ein 38-jähriger Mann aus Wiesbaden konnte bereits am 14.12.2019 von einem Beamten des 1. Polizeireviers als mutmaßlicher Tatverdächtiger identifiziert werden, als dieser in anderer Sache auf dem Revier Strafanzeige erstatten wollte. Die Beschlagnahme seines Handys als Beweismittel und für die Auswertung der Bildaufnahmen war nur eine der sofort gegen den Mann eingeleiteten polizeilichen Maßnahmen. Nach einem Beschluss des Amtsgerichtes Wiesbaden gehen nun die Ermittlungsbehörden mit einer Öffentlichkeitsfahndung gegen einen weiteren Mann vor, der ebenfalls dringend verdächtig ist, die Bilder vom Unfallort unmittelbar veröffentlicht zu haben. Die Zurschaustellung der Hilflosigkeit der von dem Unfall betroffenen Menschen erscheint nach dem Beschluss des Amtsgerichtes Wiesbaden derart eklatant und entwürdigend, dass diese Maßnahme getroffen wird, um den Täter zu identifizieren. Die Bilder für die Öffentlichkeitsfahndung stammen aus der Videoüberwachung eines am Unfallort stehenden Linienbusses. Es ist zu erkennen, dass der Filmende am Unglücksort sogar andere Personen abdrängt, um seine Aufnahmen zu machen, obwohl mindestens ein Zeuge versucht, den Mann vom Filmen des Verletzten abzuhalten. Das gefertigte Video versendete der Beschuldigte über einen Nachrichtendienst, wo es von zahlreichen Nutzern weiterverbreitet wurde. Neben den ohnehin umfangreichen Ermittlungen zur Aufklärung der Unfallursache setzen Staatsanwaltschaft und Polizei bewusst einen Schwerpunkt bei der Aufklärung des Sachverhaltes, um neben der strafverfolgenden Zielrichtung ein deutliches Signal zu setzen, dass solche Handlungen inakzeptabel sind. Jeder Bürgerin und jedem Bürger, der Zeuge solcher oder ähnlicher Vorfälle wird, sollte bewusst sein, dass es sich nicht lohnt, so schnell wie möglich Bildmaterial von betroffenen Personen zu veröffentlichen. Im Gegenteil. Menschen, die derartig handeln, riskieren ein mögliches Strafverfahren, die Beschlagnahme des Handys und weitere ernstzunehmende Konsequenzen bis hin zu einer Verurteilung vor Gericht. Aus gutem Grund hat die Hessische Polizei bereits unterschiedliche Initiativen ins Leben gerufen, um gegen das Phänomen von Gaffervideos vorzugehen. Die Menschen sollen zum Umdenken animiert werden, sich in die Perspektive der Opfer versetzen und sich mit den Folgen für die Betroffenen auseinandersetzen. Filmen Sie nicht sondern helfen Sie!

Andauerndes, vermehrtes Auftreten von falschen Polizeibeamten mit Vermögensschaden

Stadtgebiet Mainz, Sonntag, 12.01.2020, 17:30 Uhr bis Montag, 13.01.2020, 18:52 Uhr - Falsche Polizeibeamte sind immer noch als Anrufer im Mainzer Stadtgebiet sehr aktiv. Dies immer wieder mit der gleichen Masche. Ein vorwiegend männlicher Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus. Als Legende gibt er an, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden seien, welche eine Liste mit dem Namen der Angerufenen als nächstem "Einbruchsopfer" dabeihatten. Danach stellen die angeblichen Polizeibeamten oft Fragen nach Vermögenswerten. Von Sonntag bis Montag kommt es zu 19 bei der Polizei gemeldeten Vorfällen. Dabei haben die unbekannten Anrufer in einem Falle Erfolg. Eine 87-Jährige ist zwar zunächst skeptisch, wird aber über mehrere Stunden von dem unbekannten Anrufer stark bedrängt. Im Anschluss übergibt sie dann doch einem vom Anrufer angekündigten Abholer einen niedrigen, fünfstelligen Betrag. Hinweis: Die Polizei Mainz rät nochmals eindringlich dazu, keinerlei Informationen an solche Anrufer weiterzugeben. Denken Sie immer daran, dass die Polizei niemals telefonisch Auskünfte über ihr Vermögen verlangt und sie auch niemals auffordert, Geldbeträge oder Wertsachen herauszugeben. Sollten sie Anrufe in dieser Art erhalten, seien sie misstrauisch, legen sie unbedingt auf und informieren sie umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110.

Drogen und Waffen in der Neustadt sichergestellt

Mainz, Mittwoch, 08.01.2020, 11:30 Uhr Über ein Kilo Marihuana und eine Vielzahl von Waffen und Messern konnten am Mittwochmorgen von Beamten der Mainzer Kriminalpolizei sichergestellt werden. Der große Ermittlungserfolg ist das Ergebnis intensiver und umfangreicher Ermittlungen der Spezialisten des Mainzer Drogendezernats, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz durchgeführt wurden. Im Fokus der Ermittlungen stand ein 22-Järhiger Mainzer, der wegen Drogenhandels aufgefallen war. Nachdem vom Amtsgericht Mainz ein Durchsuchungsbeschluss erlassen wurde, konnte am Mittwochmorgen seine Wohnung in Mainz durchsucht werden. In der Wohnung des Verdächtigen konnte neben einer großen Menge Marihuana, eine Vielzahl von Schusswaffen und Messern aufgefunden werden. Unter den Waffen fand sich auch eine Schrotflinte, bei der es sich nach ersten Ermittlungen aber um eine Anscheinswaffe handeln dürfte. Der 22-Jährige Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt und wird sich wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz verantworten müssen.

Vermeintlicher Gelddiebstahl auf kuriose Weise geklärt

Laubenheim, Montag, 13.01.2020, 13:55 Uhr - Eine 84-jährige Seniorin teilt der Polizei mit, dass ihr wohl jemand aus der Wohnung einen mittleren, dreistelligen Geldbetrag entwendet hat. Den eintreffenden Polizeibeamten zeigt sie aufgeregt die Geldbörse, aus der angeblich der Geldbetrag fehlt. Diese sehen sich die Geldbörse etwas genauer an. Dabei können sie den vermeintlichen Diebstahl recht schnell aufklären. Sie finden das "gestohlene" Geld darin und können es der überglücklichen 84-Jährigen übergeben.

Rettungskräfte beleidigt und angegriffen

Biebrich, Klagenfurter Ring, 13.01.2020, 14:55 Uhr - Gestern Nachmittag versuchte ein 38-jähriger Wohnsitzloser, während eine Rettungswagen-Besatzung ihm zu Hilfe kommen wollte, diese zu verletzen. Beleidigungen wurden ebenfalls ausgesprochen. Der 38-Jährige wurde gegen 15:00 Uhr auf dem Klagenfurter Ring liegend gemeldet. Passanten verständigten den Rettungsdienst. Als sich eine 22-jährige Sanitäterin dem Mann näherte, versuchte dieser plötzlich die Frau zu schlagen. Während die Behandlung weiter durchgeführt werden soll, beleidigte er die Sanitäterin und bedrohte diese. Zeitgleich versuchte er nach einem Taschenmesser zu greifen. Aufgrund der starken Alkoholisierung misslang dies jedoch. Eine hinzugerufene Polizeistreife nahm den Mann fest und verbrachte ihn in das Polizeigewahrsam. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt.

Schmuck aus Wohnung verschwunden

Wiesbaden, Richard-Wagner-Straße, 11.01.2020, 11:00 Uhr - 15:00 Uhr - (He) Am Samstag verschwand aus der Wohnung einer 91-jährigen Wiesbadenerin auf unerklärliche Weise Schmuck im Wert von mehreren 10.000 Euro. Hinweise auf die Diebe liegen bis dato nicht vor. Gestern Abend wurde die Polizei darüber informiert, dass der Schmuck am vergangenen Samstag, zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr, verschwand. In diesem Zeitraum hielt sich die Geschädigte außer Haus aus und hatte ihren Angaben zufolge die Wohnung verschlossen. Aufbruchsspuren konnte bei einer Untersuchung des Tatortes in der Richard-Wagner-Straße nicht festgestellt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, wie der oder die Täter in die Wohnung gelangen konnten.

 
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