Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
Korporationen zeigen närrische Flagge
E-Mail PDF

Korporationen zeigen närrische Flagge

Unter klangvollem Trommelwirbel der Kasteler Jocus-Garde und effektvollem „Ratschen“ der Kasteler Ratschenbande wurde zunächst am Kasteler Bürgerhaus, unter dem Kommando vom KMV-Präsident Klaus-Toni Bertram, die traditionelle Fahnenhissung der hiesigen Korporationen am 11. Januar um 11:11 Uhr angemessen vorgenommen.

Das jubilierende „Casino zum Frohsinn“ (KMV) kann in dieser Kampagne ein stolzes Doppeljubiäum feiern. Der Stammverein besteht bereits seit 14 X 11 Jahren (seit 1866). Das Komitee gibt es seit 111 Jahren (seit 1909).

Es folgt ein weiteres vierfarbbuntes Fahnen-Ritual am Kasteler Babbeleck durch den KCK. Geschäftsführer Bardo Frosch, ein Verseschmied in Perfektion, kritisierte die Handlungsweise der Entscheidungsträger zur Straßenbrückensperrung.

„Ein Wehmutstroppe bleibt zurück, gesperrt wird jetzt die Straßebrück – und viele Leit, die müße drum fer viele Woche außerum. Zwar gibt es e knapp Reglung, fer paar Leit auch Genehmigung, doch spärlich nur, von Städteseite und auch die Fastnacht, die muß leide. Ich hätt gewünscht mir früh, beizeit, bespricht mer sowas mit de Leit, dann hätt mer ganz bestimmt fer alle e Lösung, die uns hät‘ gefalle. Uns kann mers dennoch nit vermiese, mir tun die Fassenacht genieße! Rein nach dem Motto ganz alleins: Rechts des Rheins ist auch noch Mainz!“

(Herbert Fostel) - Foto: Klaus Lehne

 
Regionale Werbung

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

Ein Weiser, der noch unter uns ist, hat einmal gesagt, daß das Leben keinen Sinn habe, außer dem, den man ihm selbst gibt.

Dieser einfache Satz erweist sich als schwer in der Umsetzung. Wer ist frei genug, auch nur nach dem Sinn zu suchen oder gar aus eigener Kraft Sinn für sich zu stiften?

Der Menge ist oft nur beschieden, auf vorgezeichneten Pfaden zu wandern, ohne je über deren Richtung reflektieren zu können.

Den noch schlechter weggekommenen bleibt nur das ständige Ringen um die Erhaltung ihres Lebens selbst; für das Recht Atem zu schöpfen.

Wie wertvoll ist es, wenn die Gelegenheit sich bietet, über Leben und Sinn nachzudenken und den Mut zu haben, zum Handelnden zu werden.

(Stefan Simon)