Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Grandioser Kampagnenauftakt bei der Kasteler Ratschenbande
E-Mail PDF

Grandioser Kampagnenauftakt bei der Kasteler Ratschenbande

Sitzung ist ein voller Erfolg!

Gesang, Tanz, und vor allem hochkarätige Redner, das alles gab es auf der diesjährigen Fastnachtssitzung der Kasteler Ratschenbande (KRB) am 18. Januar zu sehen und zu hören.

Die vierhundert Zuschauer im ausverkauften Kasteler Bürgerhaus wurden rund sechs Stunden lang mit Witz, guter Musik und tollen Darbietungen unterhalten.

Im fünften Jahr auf der Bühne im Bürgerhaus übernahm erstmals eine Frau das Amt des Sitzungspräsidenten. Alexandra Rüßler, zweite Vorsitzende des Vereins, übernahm das Amt von Rolf Wulf. Mit Bravour leitete sie durch ihre erste Sitzung, auf Anhieb wurden An- und Absagen gekonnt umgesetzt und hätte man es nicht gewußt, würde man meinen, daß sie diese Aufgabe schon länger innehält.

Gunther Raupach eröffnete als Bischof Williges mit seinem Protokoll den närrischen Abend. Gewitzt und ehrlich brachte er die Geschehnisse des letzten Jahres auf den Punkt.

Und auch das Mainzer Prinzenpaar des MCC stattete der KRB einen royalen Besuch ab. Mit dem gesamten Hofstaat reisten Jaqueline I. und Heinrich II. an, und nahmen den zahlreichen Gästen und den Vereinsmitgliedern auf und hinter der Bühne einen Schwur ab, der sie zum ausgiebigen Feiern der Fastnacht verpflichtet.

Julia Döring in ihrer Rolle als Finklärschs Helga war gesanglich auf der Suche nach einem Mann in den besten Jahren, und auch das Tanzpaar Tamina Lang und Marc Mühling der Jokusgarde, das einzige in Mainz und Wiesbaden, präsentierte seinen diesjährigen Tanz.

Nachdem der Vater den Auftakt machte, kam nun der Sohn an die Reihe: Kevin Raupach überzeugte mit seiner Darstellung als Äppelmann vom Mainzer Wochenmarkt. Neben seinem Vortrag gab er auch sein musikalisches Talent mit Gitarre und Gesang zum Besten.

Jedes Jahr überrascht der nächste Akteur mit einem neuen Kostüm, und auch in diesem Jahr ist das nicht anders. Als singende Waschmaschine bringt Dieter Meisenzahl das Publikum gekonnt zum Lachen, Schunkeln und Mitsingen.

Nach einjähriger Pause, in der er für das Bürgermeisteramt in Gründau kandidierte, ist Florian Neumann wieder mit dabei. In seiner Paraderolle als erste Mainzer Domina „Flora Star“ bringt er den Saal zum Toben.

Auf eine Reise nach Mexiko entführt die Showtanzgruppe Fuego Estrellas des Turnvereins Kostheim (TVK) mit rhythmischer Musik, mitreißenden Tanzschritten und einer ausgefallenen Choreographie.

Apotheker stehen ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite, und so tut es auch Jens Baumgärtner. Mit Freude erzählt er von besonderen Fällen oder schlicht von den regelmäßig stattfindenden Weiße-Kittel-Treffen.

Nachdem die Meenzer Zibbelkappe mit ihren Liedern, unter anderem über Weck, Worscht und Woi, die Pause einläuteten, holte die Jugend- und Showband der CMS mit einer musikalischen Zeitreise das Publikum zurück in den Saal.

Alexandra Rüßler mußte nur den ersten Satz ihrer Ansage sprechen, und ein jeder im Saal wußte sofort, daß nun der Nachtwächter vor der Türe steht. Mit seiner melodischen Stimme und vielen Witzen über Wiesbadener und Finther brachte Adi Guckelsberger das Publikum nicht nur einmal zum Lachen.

Kurz nachdem er die Bühne betrat, saß so gut wie keiner mehr auf seinem Stuhl. Mit seinen Lieder schafft es Oliver Mager jedes Jahr aufs Neue, Menschen zum Tanzen und Mitsingen zu animieren.

Mit einer entflohenen Tierherde begann alles, nach ein paar Minuten waren nur noch Landwirte in kurzen Latzhosen auf der Bühne zu sehen. Das Männerballett Maingrazien vom TVK brachten nicht nur die weiblichen Zuschauer zum Jubeln und Toben.

Ein neues Konzept, die mobile Sitzung, macht auch in Kastel halt. Sabine Pelz in ihrer Rolle als Chefhostess des Mainzer Rathauses nimmt die Zuschauer mit auf eine kleine Reise durch die Sitzung, bei der sich auch ein jeder bei seinen Mitfahrern verpflichten muß, ja kein „Bumbesje“ zu lassen.

Nachdem die Nachwuchsgruppe der Showtanzgruppe Fuego vom TVK schon im ersten Teil begeisterte, ist nun die größere Gruppe an der Reihe. Das Motto „Meenzer Fassenacht“ wird spektakulär vertanzt, mit akrobatischen Hebungen, rasanten Schrittfolgen und Musik, die direkt zum Mitmachen einlädt.

Von der Garde der beleidigten Leberwürste berichtet Marcus Schwalbach als Gardist, und auch ein Nicht-Fastnachter wird von ihm und seinen Freunden in den Mainzer Garden in die fünfte Jahreszeit eingeführt.

Zum krönenden Abschluss bringen die Humbas den Saal zum Tanzen. Mit Liedern wie „Wenn Margit singt“ oder „Im Schatten des Doms“ bleibt kein Zuschauer mehr sitzen, es wird gehüpft, gesungen und wild getanzt.

(Angela Hahn)

 
Regionale Werbung
Banner

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

Was ist die Wurzel aus 3.568 x 864?
- Woher soll ich das wissen?

Banner