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...aus dem Polizeibericht vom 23.01.2020
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...aus dem Polizeibericht vom 23.01.2020

Fahrzeugführer ohne Führerschein erneut erwischt

Weisenau, Wormser Straße, Mittwoch, 22.01.2020, 19:26 Uhr - Bei einer Streifenfahrt durch die Wormser Straße fällt der Polizei in Höhe der Kannengasse ein Auto auf, welches bereits einige Tage zuvor kontrolliert worden war. Ein 30-Jähriger hat dabei das Auto ohne die erforderliche Fahrerlaubnis gefahren. Das Auto wird in der Kannengasse angehalten und kontrolliert. Auf dem Fahrersitz und somit als Fahrer kann erneut der damals bereits auffällig gewordene 30-Jährige angetroffen werden. Er gibt nicht nur zu, das Auto gefahren zu sein, sondern auch zuvor Alkohol und vor einigen Tagen Drogen genommen zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung des Autos können auch noch nicht genauer verifizierte Drogen gefunden und sichergestellt werden. Der 30-Jährige wird für eine Entnahme einer Blutprobe auf die Dienststelle mitgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Sehr langsam fahrender, betrunkener Autofahrer gestoppt

Weisenau, Weisenauer Straße, Donnerstag, 23.01.2020, 01:13 Uhr - Einer Polizeistreife fällt in der Weisenauer Straße ein sehr langsam fahrendes Auto auf. Der 46-jährige Autofahrer fährt dabei sehr unsicher über die Begrenzungslinien der Fahrstreifen und sehr dicht an den Bordstein. Er wird von der Polizei angehalten und kontrolliert. Dabei kann von den Polizeibeamten ein sehr starker Alkoholgeruch bei dem Fahrer festgestellt werden. Ein im Anschluss durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 2,5 Promille. Dies führt dazu, dass dem 46-Jährigen auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen wird. Sein Führerschein wird von der Polizei einbehalten. Die Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall am Fichteplatz

Mainz, Fichteplatz, Donnerstag, 23.01.2020, 08:50 Uhr - Am Donnerstag, 23.01.2020 um 08:50 Uhr ereignete sich in der Straße "Fichteplatz" ein Verkehrsunfall, bei dem ein roter Oper Corsa mit einem weißen LKW kollidierte. Beide Fahrzeuge befuhren die Straße "Fichteplatz" aus Richtung Pariser Straße kommend in Richtung Augustusstraße. Aus noch ungeklärten Gründen kam es zum Zusammenstoß, bei dem der rote Corsa vom LKW über die Kreuzung Fichteplatz/Obere Zahlbacher Straße geschoben wurde.

Mehrere Anrufe von falschen Polizeibeamten

Wiesbaden, bis zum 22.01.2020 - (He) Wie schon in den Tagen zuvor riefen auch gestern wiederholt sogenannte falsche Polizeibeamte bei Wiesbadener Bürgern an und versuchten mit der altbekannten Masche an Wertsachen zu gelangen. In einigen Fällen meldete sich zum Beispiel ein "Manuel König vom Polizeipräsidium Westhessen". Alle Anrufer, und auch Anruferinnen gaben an, dass die Polizei Einbrecher festgenommen habe und man bei der Durchsuchung dieser eine Liste mit weiteren, ausgesuchten Einbruchsobjekten gefunden habe. Die Adresse des oder der Angerufenen habe ebenfalls auf der Liste gestanden, und darum sei der Angerufene akut gefährdet. Ein Einbruch stehe kurz bevor, und schnell müsse man seine Wertsachen in Sicherheit bringen. Hierbei sei die "Polizei" natürlich gerne behilflich. Das Geld müsse nur an einen Zivilbeamten, welcher vorbeikommt, übergeben werden. Natürlich kommt statt der richtigen Polizei einer der Ganoven und das Geld ist weg. Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Betrüger keine Grenzen gesetzt. Entweder kommt tatsächlich eine Person vorbei oder in anderen Fällen sollen die Wertsachen auf dem Grundstück deponiert werden und die Opfer sehen noch nicht mal die Abholer. Es kam auch schon vor, dass die Täter in der Dunkelheit vor dem Balkon der ahnungslosen Opfer erschienen und die Wertsachen dann auf Zuruf von den Opfern vom Balkon geworfen wurden. Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertsachen bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch keine Staatsanwaltschaft oder eine andere "Behörde" wird dies tun. Beenden Sie solche Gespräche immer sofort und wählen Sie den Notruf 110. Bei den aktuell bei der Wiesbadener Polizei gemeldeten Vorfällen gingen die Betrüger leer aus und der Schwindel wurde von den ausgesuchten Opfern erkannt.

"Ich brauche Geld für einen Flug nach Australien"

Wiesbaden, Oranienstraße, 10.01.2020, 16:20 Uhr - (He) Wie der Polizei erst gestern mitgeteilt wurde, kam es bereits am 10.01.2020 in Wiesbaden zu einem Trickbetrug, der seinen Anfang an der Bushaltestelle Landeshaus (Fahrtrichtung Innenstadt) nahm. Hier wurde der 27-jährige Geschädigte von einem unbekannten Täter angesprochen, welcher dem späteren Opfer erklärte, dass er aus Australien stamme, dringend nach Hause müsse jedoch dafür kein Geld besitze. Man habe seine Koffer gestohlen. Aufgrund von Problemen könne er am Bankschalter kein Bargeld erhalten, sein Vater würde dem 27-Jährigen jedoch per Mail bestätigen, dass er das "geliehene" Geld zuvor auf das Konto des Opfers überwiesen habe. Der Wiesbadener erhielt eine E-Mail, in der ihm die angebliche Überweisung des Geldes "bestätigt" wurde. Daraufhin zeigte sich der Angesprochene dann hilfsbereit und händigte dem Täter 240 Euro aus. Nachdem nun mehrere Tage kein Geldeingang auf dem Konto zu verzeichnen war, wurde Anzeige erstattet. Der Betrüger sei Anfang 30 Jahre alt, circa 1,85 Meter groß, sehr dünn, und habe ein gepflegtes Aussehen. Er trage seine braunen Haare leicht zurück-gegelt. Er habe einen leichten Bartansatz und sei von "europäischem" Aussehen. Augenscheinlich handelte es sich hier um eine Betrugsmasche, wie sie in der Vergangenheit auch immer mal wieder auf, an Autobahnen gelegenen, Rastplätzen durchgeführt wurde. Auch in diesen Fällen wurde Geld für die Weiterfahrt benötigt und eine Rücküberweisung zugesichert. Natürlich blieb diese aus. Lassen Sie sich niemals auf solche Spielereien ein. Auch wenn man versucht ist, einem Menschen aus der Patsche zu helfen und etwas Gutes zu tun, sollte man bei solchen Anfragen höchst misstrauisch sein. Auch wenn angebliche Ausweise vorgezeigt werden oder glaubwürdige Adressen genannt werden. Die Täter haben niemals vor Ihnen das "geliehene" Geld wieder zurückzugeben.

 
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