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Park&Ride-Parkplätze am Stadtrand sorgen für Entlastung der Wiesbadener Innenstadt
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Park&Ride-Parkplätze am Stadtrand sorgen für Entlastung der Wiesbadener Innenstadt

Wie der Verkehrsdatenanbieter TomTom ermittelte, hat sich die Stausituation in Wiesbaden, trotz der Bemühungen der Stadt und einem massiven Einsatz von Steuergeld, tendenziell verschlechtert als verbessert.
Bei diesem Ranking will man nicht vorne stehen, jedoch hat es Wiesbaden geschafft, als Dritter in einer Analyse des Kartendienstes  zu erscheinen.

Hiermit ist aber auch klar erkennbar, daß Wiesbaden zu den Städten gehört, die eine hohe Zahl von Pendlern gerade morgens und abends hat, die jeden Tag mit ihrem Fahrzeug in die Stadt müßen.

Bereits 2017 haben wir in einem Antrag in der Stadtverordnetenversammlung darauf hingewiesen, daß unser Hauptproblem der einpendelnde Verkehr ist und nicht hauptsächlich der innerstädtische. Genau dieser Verkehr verstopft unsere Straßen.

Nach Ansicht der FW/BLW muß nun zügig ein Umdenken in Sachen ÖPNV erfolgen. Außerdem muß wie bereits 2017 gefordert ausreichend P+R-Parkraum am Stadtrand von Wiesbaden zur Verfügung gestellt werden (z. B. Eiserne Hand, Platte, Chausseehaus, Wallau oder Erbenheim). Von dort muß es dann einen Schnellbusverkehr in die Innenstadt oder zu zentralen Hotspots geben.

Viele Städte machen es doch vor, wie es gehen kann, kostenlose P+R-Parkplätze mit einem 3–6 Minuten Transferrhythmus in den Stoßzeiten und einem fairen Fahrpreis. Warum wird dies nicht einfach angepackt? Wir diskutieren und debattieren über Strecken einer Citybahn, hier wäre eine sinnvolle Umsetzung möglich, wenn man nur wollte. Damit hätten ca. 30.000 Pendler eine wirkliche Alternative...

(Monika Becht) - (Christian Bachmann)    

 
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