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KCV- Sitzung auf hohem Niveau
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KCV- Sitzung auf hohem Niveau

Ein Feuerwerk der guten Laune brannte der Kostheimer Carneval- Verein am 01.02. in der Bürgerhaus-Narrhalla ab. Ein top Programm konnte Sitzungspräsident Ralf Falkenstein in souveräner Manier im voll besetzten Saal präsentieren.

Zur Freude von KCV- Präsident Thomas Gill, der auch als schlagfertiger Co- Moderator begeistern konnte. Stimmungsvoller Begleiter war die Concordia-Sitzungskapelle, Leitung: Walter Kremb.

Der närrische Turbo-Gang wurde eingelegt mit dem Einzug des Komitees und der Garden. An der Spitze Generalfeldmarschall Thomas Thelen von der Mainzer Ranzengarde flankiert vom famosen Spielmann- und Fanfarenzug der Garde.

Der Deutsche Michel, Bernhard Knab spottete über die aktuelle politische Landschaft mit viel Biss und Nachdenklichkeit. Den Gretajüngern galt die Empfehlung: „Mit Pfeil und Bogen jagen gehen heißt mit Gespür nach vorne zu sehen.“ Standing Ovations!

Die putzigen KCV- Minis- Leitung: Susi Köhler, konnten mit ihren effektvollen Kostümen im Nu die Herzen der Narrenschar erobern. Jungstar Marcel Jakobi konnte über eine turbulente Kreuzfahrt mit Opa und Opa herrlich kalauern.

Harry Borgner, der geniale Gesangsparodist, lästerte über Ostblock-Schiebungen bei der Preisvergabe beim Eurovision Song Contest, bei dem Deutschland besonders benachteiligt wird. Riesenbeifall! Der singende Protokoller Ralf Falkenstein hatte stets die passenden kritischen Verse zum aktuellen Zeitgeschehen mit seiner Gitarre im närrischen Fadenkreuz. Der WDR-Oma-Bewertung galt sein Verse: „Die Oma Umweltsau zu nenne, mit Verlaub, da könnt ich flenne“!

Die phänomenalen Altrheinstromer, Uwe Hager, Thomas Wucher, Andreas Mayer waren diesmal mit ihrem Radel da. Zu ihren tollen Kostümen, als Müllmann, Postbote, Schornsteinfeger konnten sie mit Stimmungshits mitreißen, dazu zählten auch die zündenden Zugaben.

Das KCV- Hofballett „Shining Motions“ aus Oppenheim, Leitung: Giba Strecher und Milena Kowalczyk konnte mit viel Glamour ein ausgefeilte Super-Show aus dem „Ocean der Liebe“ mit viel Artistik und Power präsentieren. Die Meenzer Ikone Hildegard Bachmann konnte mit ihren zwerfellerschütternden Erlebnissen bei einem Krankenhausaufenthalt alle Kokolores-Register ziehen.

Die fetzige Spaßmacher Company mit ihren Frontfrauen Anja Beck-Hardt und Jenny Hardt konnten ein Hochstimmungs-Inferno auslösen. Eine Augenweide war das atemberaubende Show-Ballett „Fit for Dance“ aus Finthen, Leitung: Katrin De Jong, mit fabelhaften Choreografien, traumhaften Kostümen und viel akrobatischen Einlagen. Das war spitze!

Die nicht zu toppenden Gonsenheimer Komödianten Martin Heininger und Christian Schier boten Brüller über „Internet Influenza“. Kokolores vom Feinsten! Bei der Zugabe vom Hähnchen-Grill aus Drais gab es den närrischen Ausnahmezustand beim Auditorium. Der exzellente Comedian Andy Ost konnte mit seinen neuen witzigen und spritzigen Einlagen zu „40 ist das neue 30“ in Worten und gesanglich „Bombenstimmung“ auslösen.

Sebastian Reeg, als „Seppel auf Frauensuche“ strapazierte gehörig die Lachmuskeln mit seinen umwerfenden Schilderungen.
Adi Guckelsberger in seiner Paraderolle als Nachtwächter konnte mit launigen Versen sein Publikum vortrefflich foppen. Die elektrisierende Showtanztruppe Mann-O-Mann aus Finthen, Leitung: Siggi Knab konnte mit ihrer Einstudierung zu „Buchstabensalat“ tänzerische Höchstleistung mit viel akrobatischen Schwung präsentieren. Standing Ovations! Der großartige Auftritt hatte auch einen Hauch von Wehmut. Nach 11 genialen Jahren geht Mann-O-Mann, zum Bedauern ihrer Fans, in den Ruhestand.

Im frenetisch umjubelten Finale mit den Mainzer Hofsängern, Leitung: Michael Christ, wurde gesanglich mit viel Lokalkolorit und aus dem Weltgeschehen für Persönlichkeiten der „Goldene Mainzelmann“ vergeben. Für eine perfekte Regie waren Matthias Rosskopp und Judith Brückner zuständig.

(Herbert Fostel) - Foto: Marita Klemt

 
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