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Auch hinter den Kulissen beim KCK hört man den Applaus
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Auch hinter den Kulissen beim KCK hört man den Applaus

Wenn gegen 17 Uhr im Gutenbergsaal in der Mainzer Rheingoldhalle die ersten Lichter aufleuchten, die Sitzungsbesucher zu Hause noch beim Einkleiden sind oder auf dem Bildschirm Fußball-Bundesliga ansehen, läuft die Kulissenmaschine des KCK auf Hochtouren.

Dabei sind 25 Männer und Frauen von der unverzichtbaren Gruppe „Technik und Bühne“ im Marathon-Einsatz. Sie sind die Ersten, die den Saal betreten und die Letzten, die den Saal verlaßen.

Hinter der Bühne und in den Umkleidekabinen herrscht ein geschäftiges Treiben. Beleuchter, Maskenbilder, Tonmeister, Mundschenke, die auch für das Komitee zuständig sind, treffen akribistisch ihre Vorbereitungen.

Zu ihrem Aufgabengebiet gehört es, alle Getränke (Wein, Bier, Sprudel und Sekt) noch einmal zu überprüfen. Auch das leibliche Wohl der Aktiven wird sorgfältig mit Brezel, Fleischwurst und Weck, sowie hausmacher Wurstbroten vorbereitet. Präsente, Blumensträuße und sonstige Werbegeschenke für Redner und Gruppen werden kontrolliert.

Während die ersten Akteure des Abends, Sänger und Redner eintreffen, werden die benötigten Requisiten, wie Bütte, Zermonienstäbe, Präsidentenschelle, Wurfsträuße, Luftschlangen etc. auf den richtigen Platz gebracht.

Beleuchter und Tonmeister in der Schaltzentrale erhalten vom Regisseur Stefan Grundel Anweisungen über Licht- und Mikrofoneinstellungen.

Mittlerweile ist es 18:11 Uhr, Saaleröffnung. Die ersten Besucher strömen in den Saal. Ihr Stimmengewirr dringt bis hinter die Kulissen. Ihnen gilt der ganze Aufwand!

Ehrengäste werden vom Präsidium mit Pausenempfangskarten und Kampagneorden bedacht. Mitglieder von Technik und Bühne und Komitee fungieren als hilfreiche Saal-Ordner und betreuen auch den umlagerten Fan-Shop.

Maskenbildner beginnen zwischen Puderdosen und Schminktöpfen mit ihren Verwandlungskünsten. Lidstriche werden gezogen, auf blasse Wangen kommt etwas Rouge. Rote Nasen werden gepudert und Komitee-Gesichter werden von zarten Händen mit kosmetischen Mitteln gebräunt.

Draußen im Saal fängt es langsam an zu brodeln. Musikinstrumente der Sitzungskapelle Sound Check werden gestimmt. Die Zeiger der Uhr wandern jetzt langsam aber sicher auf 19:11 Uhr. Sitzungspräsident und Chef des Protokolls Bardo Frosch überprüft nochmal den Ablaufplan mit Regisseur Stefan Grundel. Nun kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Der erste Teil der Sitzung steht und Club Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans meint: „Wir machen eine top Sitzung“! Blitzlicht flammt auf, Klaus Lehne, heute als Club-Fotograf, macht Aufnahmen von der Arbeit hinter den Kulissen.

Es ist fünf Minuten vor 19 Uhr. Sitzungskapelle Sound Check powert als stimmungsvolle Einheit. Die Narrenschar singt mit viel Vorfreude mit. Unter den Klängen des Narrhallamarsches findet der umjubelte Einzug der Eskorten, Garden und Komitee statt.

Das närrische Spiel zum diesjährigen Motto: “Ab geht’s wie vor hundert Jahr - die 20er beim KCK“ beginnt. Wenn dann nach fünf Stunden die grandiose Fremdensitzung zu Ende geht, ist es für den Präsidenten eine Ehrenpflicht mit Präsidium all den erforderlichen Helfern vor und hinter den Kulissen Dank auszusprechen.

Jeder, der nicht unmittelbar in Rampenlicht steht, ist sich als stiller Helfer bewußt, daß er mit zum fabelhaften Gelingen der Fremdensitzung beim KCK beigetragen hat, denn auch hinter den Kulissen hört man den Applaus.

Ach, war das wunderbar, heut beim KCK, es hat uns Spaß gemacht, ja, dess war Fassenacht!

(Herbert Fostel) - Fotos: Klaus Lehne

 
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