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Radwegbau kommt ohne Parkplatzverluste aus
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Radwegbau kommt ohne Parkplatzverluste aus

Wochenlang hat der geplante Radwegneubau an der Sonnenberger Straße die städtischen Gremien beschäftigt. Nach der eigens anberaumten Sondersitzung des Ausschußes für Planung, Bau und Verkehr und der anschließenden Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag ist der langwierige Diskussions- und Entscheidungsprozeß abgeschloßen.

Es gibt grünes Licht für den Radweg an der Sonnenberger Straße. Wir waren nie gegen einen Radweg, aber wir wollten verhindern, daß die Parkflächen ersatzlos wegfallen. Anwohner und Besucher der ansässigen Geschäfte und Restaurants sollen weiterhin die Möglichkeit haben, in direkter Nähe zu parken.

Wir sind daher froh, eine Lösung gefunden zu haben. Die Parkplätze entlang der Sonnenberger Straße müßen nach wie vor weichen, um Platz für den Radverkehr zu schaffen. Allerdings werden nun Ersatzflächen geschaffen.

Der bereits bis vor der Bebauung des Kurecks nutzbare Parkplatz am Paulinenhang wird wiederhergestellt und kann für öffentliches Parken genutzt werden. Weil dort aktuell noch gebaut wird, kann vorerst nur ein Teil der Fläche genutzt werden.

Deshalb soll die Anzahl der Dauerparkkontingente, zum Beispiel durch die Ministerien des Landes, verringert werden. Wichtig dabei ist, daß erst die Ersatzparkflächen geschaffen werden und dann die Baumaßnahmen beginnen. Dafür ist nun der Weg frei gemacht. Diese Lösung wurde durch die CDU-Rathausfraktion initiiert, die einen Änderungsantrag eingebracht hatte, um den ersatzlosen Wegfall der Parkplätze zu verhindern.

Damit haben wir auch den Bedenken des Ortsbeirates Rechnung getragen. Der Ortsbeirat Nordost hatte sich Ende Januar gegen den Radweg ausgesprochen und dabei vor allem auf die wegfallenden Parkplätze verwiesen. Und noch ein weiteres potenzielles Problem wurde gelöst:

Ursprünglich war vorgesehen, daß die Bushaltestellen in die Fahrspuren des Radwegs, der als ‚geschützte Rad-Linie‘ geplant ist, hineinragen. Das hätte gefährlich werden können, wenn aussteigende Fahrgäste und heraneilende Radfahrer aufeinandertreffen. Wir sind froh, daß es nun eine Trennung geben wird...

 
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