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Einsatzstunden der Feuerwehr am Valentinstag
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Einsatzstunden der Feuerwehr am Valentinstag

Kilometerlange Ölspur, lose Faßadenteile und eine ausgelöste Brandmeldeanlage bestimmten den Tag der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in Wiesbaden.

Bereits am frühen Vormittag wurden die Kräfte der Feuerwache 3 unterstützt durch die Freiwilligen Feuerwehren Breckenheim und Igstadt zu einer kilometerlangen Ölspur gerufen.

Mit Unterstützung des Ölspurfahrzeuges konnte nach mehreren Stunden die Straße von dem ausgelaufenen Hydrauliköl befreit werden.

Parallel waren die Kräfte der Feuerwache 1 im Westend zu losen Dachteilen unterwegs. Hier stellte sich heraus, daß ein meterlanges Zinkblech herunterzufallen drohte.

Das Blech wurde mit elektrischem Trennschneidgerät durch die Höhenretter abgeschnitten und mittels Drehleiter dem Hauseigentümer übergeben. Während der Einsatzdauer sperrte die Kommunale Verkehrspolizei den Bereich ab, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Eine erneute Überprüfung von heruntergefallenen Ziegelsteinen im Ortsbezirk Mitte führte erneut zu einem Einsatz der Drehleiter der Feuerwache 1. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch einen Mitarbeiter des Bauaufsichtsamtes, der die Faßade auf Standsicherheit überprüfte.

Hierbei ergab sich, daß Teile der Faßade durch einen Nachweisberechtigten für Standsicherheit überprüft werden muß. Unterstützt durch das Tiefbauamt wurde der Gefahrenbereich abgesperrt.

Am frühen Abend löste eine Brandmeldeanlage in einem Alten- und Pflegeheim im Ortsbezirk Nordost aus. Aufgrund der telefonischen Rückmeldung des Pflegepersonals, welches angab daß die Station verraucht war, wurde durch die Zentrale Leitstelle das Einsatzstichwort auf der Anfahrt sofort erhöht.

Dadurch wurden weitere Rettungsmittel sowie die Einsatzleitung Rettungsdienst alarmiert. Nach Erkundung durch den Einsatzleiter vor Ort wurde festgestellt, daß angebranntes Essen in einer Mikrowelle den Alarm ausgelöst hatte. Die Station war größtenteils vor Eintreffen der Feuerwehr geräumt.

Der Rettungsdienst übernahm die Betreuung der Bewohner, die vor dem Objekt in Sicherheit warteten. Insgesamt wurden 9 Betroffene, davon 2 grüne ambulante Patienten durch den Rettungsdienst gesichtet. Alle konnten nach kurzer Überprüfung das Gebäude, welches durch Überdrucklüfter rauchfrei gemacht wurde, wieder betreten...

 
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