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Eine KCK-Gala die alle Normen sprengt
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Eine KCK-Gala die alle Normen sprengt

Auf Freudentaumel zwischen Kokolores vom Feinsten und furiosen Show-Balletts mit gefeierten Polit-Experten war die umjubelte KCK-Gala am 09.02.20 im ausverkauften Gutenbergsaal in der Mainzer Rheingoldhalle ausgerichtet.

Seit Gründungszeiten steht im Club-Manifest: „Lachen spenden-Trübsal wenden“. An der grundlegenden Motivation hat sich bis dato nichts geändert. Die zweite KCK-Fremdensitzung war diesmal als „Benefiz-Event“ ausgerichtet. Dies ist für notwendige Restaurierungsmaßnahmen des Theresianums in Mainz bestimmt.

Nach dem imposanten Einzug von Komitee und Mainzer Garden gab sich das Mainzer Prinzenpaar Heinrich II. und Jacqueline I. die närrische Ehre.

Das Prinzenpaar mit Hofstaat wurde mit einer Spende in Höhe von 666,00 Euro für soziale Zwecke vom Präsidium überrascht. Die Tollitäten dankten mit ihrem prachtvollen Verdienstorden.

Das wirbelnde Show-Ballett Fuego vom TV Kostheim, Trainer Simon Louis und Melanie Quindt  faszinierten mit einem Fastnachts-Medley. Auf hohem Niveau war das Protokoll von Bardo Frosch in geschliffener Versform.

Es stand im närrischen Fadenkreuz das Possenspiel der FDP mit der amtierenden Mainzer Wirtschaftsdezernentin. Zur Brückensperrung „daß Wiesbaden die Bäderstadt von Fastnacht wenig Ahnung hat“. Zum leidigen Thema Thüringen gab es viel Häme: „Schwarz und Gelb ihr sollt euch schäme! Der katholischen Kirche empfahl er eminent: „Traut euch aus dem Zölibat, gebt Frauen endlich ein Mandat.“

Die fabelhaften Eisbären des KCK, Leitung Christopher Ludwig, im putzigen Gartenzwerg-Outfit auch mit Spott-Gesang begeisterten. „Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind, dann ist es Greta aus Schweden“. Alexander Leber bot viel Kokolores pur, als eiserner „Pfennigfuchser“, was Lachsalven auslöste.

Troubadour Thorsten Ranzenberger gab seine Moguntia-Hymne sowie seinen Schwellkopp-Hit in Begleitung von Shwellkopp-Trägern zum Besten. Das KCK-Symbol Johannes Berschwar exzellent mit viel Sarkasmus als Morguntia mit Streitwagen. Pointierte Lachnummern, die Begeisterungs-Orkane beim Auditorium auslösten. „Bahnhöfe baut man unter der Erde, um zu beweisen, wie gut wir solche Großprojekte in den Sand setzen“!

Top Ballett-Show bot Magic Elements, Trainer Luisa Schuckmann, mit ihrer Gartenparty. Ein Augenschmaus! Umwerfenden Kokolores bot Marcus Schwalbach als unerschrockener Meenzer Gardist mit vielen Brüllern. Die wiederauferstandenen „Tramps von de Pfalz“, Dirk Loomans und Reinhard Schwarz zeichneten sich mit viel treudoofem Blick und händchenhaltend als gefeierte KCK- Protagonisten aus. Die vorgetragene Texte stamen vom KCK-Ehrenpräsident Jürgen Müller.

Der zweite Teil wurde zunächst stimmungsvoll eingeleitet durch die Sitzungskapelle Sound Check und das Komitee im „Look der 20er“. Mit viel Power war Stimmungssänger Stefan Persch mitreißend aktiv. Überragend schwadronierte der Deutsche Michel Bernhard Knab über die brisante Thematik 'Theodor-Heuss-Brücke', fand er zutreffende Verse: „Über sieben Brücken mußt du gehen, das wird ein Mainzer gerne sehen“.

Die umjubelten KCK- Altrheinstromer, Uwe Hager, Thomas Wucher, Andreas Mayer konnten in ihren fantasievollen Kostümen als Dienstleister mit Herz ausgelaßene Stimmung verbreiten. Umwerfende Situationskomik berauschte die Besucher im Saal. Auslöser waren Horst Siegholt und Pit Kork in ihren Paraderollen als Alkoholiker Herrn Filzbacher mit seinem beschwipsten Bekenntnis: „Pump ab de Schoppe“ und Dr. Fred von der Flachzange.

Hinreisend war das KCK-Hofballett „Fit for Danze“, Leitung: Katrin de Jonng, Sarah Weselowski. In betörenden Farbtönen, phantastischer Choreographie, mit waghalsiger Akrobatik und spektakulären Leucht-Tänzen konnte eine super Show aus ihrem Spielzeugladen in den Bann ziehen.

Zu den begeisterten Besuchern zählte auch der Wiesbadener OB Gert- Uwe Mende, Stadtverordnetenvorsteherin, Kastler Ortsvorsteherin Christa Gabriel, AKK- Stadtrat Rainer Schuster und Generalfeldmarschall Seppel Kübler von der Kasteler Jocus Garde.

Den närrischen Schluß- Akkord bot Entertainer Detlef Schönauer als „Frauenversteher“. Bei manchen witzigen Bewertungen aus der Männerwelt deftig gewürzt, wurde von der Narrenschar begeistert zugestimmt.

Ein fulminantes KCK- Finale mit Altrheinstromer, Stefan Persch, Nadine Meurer und Happy Ends entfaltete nochmals überschäumende Hochstimmung in Konfetti- Regen. Für Programm war Werner Böttner, für Regie Stefan Grundel zuständig.

(Herbert Fostel) - Foto: Marita Klemt

 
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