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Die Sitzung grandios, Stimmung famos, bei den Woi-Geistern war der Teufel los
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Die Sitzung grandios, Stimmung famos, bei den Woi-Geistern war der Teufel los

Gott Jokus hat mit Wohlgefallen auf Kastel herabgeschaut. Das, was seine Jünger von den Woi-Geistern am Freitag- und Samstagabend auf die Beine stellten, war einfach nur phänomenal.

Irgendwie merkte man es allen Aktiven an, mit wie viel Herz sie bei der Sache waren und wie sie einfach nur Freude bereiten wollten. Stimmungsreicher können Fastnachtssitzungen kaum sein.
 
Man beschreitet bei den Woi-Geistern den Weg, Bühnenkünstler vorzustellen, welche bei anderen Vereinen nicht zu sehen sind. In dieser Kampagne wieder einmal ein Experiment, das gelungen ist, so der Tenor im Saal. Weit über 1000 Zuschauer ließen es sich nicht nehmen, in der Narrhalla zu Kastel die jährlichen Sitzungen der Woi-Geister zu feiern.

Vom Einmarsch der Ranzengarde mit einer anspruchsvollen akkuraten Gardemusik bis zum großen Finale mit dem MCC Prinzenpaar begeisterte ein närrisches Programm vom Feinsten alle Gäste.

Schon der Prolog mit dem erst 9-jährigen Finn, im letzen Jahr seine Tollität Kinderprinz Finn I. Er begeisterte mit seinen Lied „Ich bin de wahre Prinz“ die Narrenschar. Sein Papa ist natürlich Mitglied bei den Woi-Geistern.

Beifallsstürme ernteten schließlich den ganzen Abend Moderatorin Woody Feldmann, welche die Narrenschau eröffnete. Sie gab sogleich die Bühne frei für die Eisbären, diese sind ein Garant für perfekte Unterhaltung in der fünften Jahreszeit. Was die Eisbären auch als Finalgruppe der ersten Sitzung unter Beweis stellten.

Die ersten stehenden Ovationen dieser Sitzung bekam Andreas Schmidt Obermessdiener vom Hohen Dom zu Mainz. Brillanter Wortwitz und geschliffene Pointen sind sein Markenzeichen. Da bebte die Kasteler Narrhalla und forderte Zugabe vom Sitzungspräsidenten der Fernsehsitzung „Mainz wie es singt und lacht“.

Die Tanzgruppe Manfred S mit „Mephisto sorgten dafür, daß das Zwerchfell Pause hatte und die Augen und Ohren an der Reihe waren. " (Leitung Sven Thiedig und Tanja Morawiec).
 
Eine beeindruckende Show zeigte die Herpes House Band als „Hofsänger“. Mitreißende Melodien, eine süffisante Handlung, tolle Gags und musikalisch gesanglich eine überragende Leistung.
Den „Woi-Geistern", auf den Leib zugeschnitten, entsprang Tobias Christian Meyer als kleiner Woigeist dem Holzfaß auf die Bühne. Bei seinem Gesang kam die Stimmung in der Kasteler Narrhalla so richtig in Schwung.  

Wie jede Kampagne setzten Martin Heininger + Christian Schier als „Influencer der Määnzer Fassennacht“ einen rednerische Glanzpunkt. Das Duo versah den Vortrag mit mehreren  musikalischen „Sahnehäubchen", obgleich ihr Vortrag schon allererste Sahne war. Da stand der Saal vor Begeisterung Kopf. Der Schlachtruf „Woi-Geister“ war ihnen gewiß, mit der Aufforderung des Auditoriums um Zugabe.

Daß ein Männerballett keines Falls ungelenk sein muß bewiesen die Männer von Mann o Mann eindrucksvoll. Auch vor Hebefiguren machten die jungen Männer nicht Halt. (Trainerin Siggi Knab)
 
 Die Schnorreswackler vom Gonsenheimer Carneval Verein zeigten in dieser Kampagne, daß sie als alternative Demonstranten gegen Alles sind. Ein wirklich beeindruckender Vortrag der ein¬drucksvoll belegte, wie närrisch und authentisch sie als Gruppe sein können.

Danach kam ein Fastnachter erster Klasse, der auf der närrischen Rostra seine Figur lebt. Jürgen Wiesmann als „Ernst Lustig“, in dieser Kampagne berichtete er im Saunagewand über seine Wellnesserlebnisse.

Wiederum ein neues  Gesicht in der Meenzer Fastnacht, FFH Moderator Johannes Scherer. Das Woi-Geister-Publikum belohnte seinen Vortrag mit frenetischem Applaus.
 
 Gleich darauf; ein weiteres tänzerisches Highlight durch das Ballett Fuego, ein echt Meenzer Fastnachtstanz. Originell, exakt und filigran durch die in fastnachtsfarben gekleideten Tänzerinnen umgesetzt. (Trainerinnen Simon Louis und Melanie Quindt)
 
Mit wund geklatschten Händen und Freudentränen in den Augen zeigte sich das Publikum in der ausverkauften Narrhalla bester Laune. Spontane Zugaberufe, nicht enden wollender Applaus waren Lohn für Ines Procter in ihrer Rolle als Putzfrau. Ein Neuzugang aus der fränkischen Fastnacht, die in Kastel trotz fränkischer Mundart super ankam.
Und noch einmal kochte der Saal als Andy Ost die Rostra betrat. Mit eingängigen Liedern als Stimmen-Imitator und mit Woody’s Unterstützung eroberte er wieder einmal im Sturm alle Frauenherzen.

Comedian Hansy Vogt in seiner Rolle als Frau Wäber zum zweiten mal auf der Woi-Geister Bühne. Im Duett mit Woody Feldmann gelang es spielend, den Stimmungspegel im Saal noch einmal nach oben schnellen zu lassen
 
Wer zog mit heißen Fastnachts-Rhythmen die Fastnachter zum umjubelten Finale in den Bann. Natürlich Oliver Mager mit K-pelle. Deren vierfarbbunter Meenzer Gesangspotpourrie riß die Närrinnen und Narren zu später Stunde unter mitsingen auf die Stühle. Wie in jeder Kampagne gelang ein gesanglich großartiges Finale, bei dem am Ende alle Aktive auf der Bühne feierten.

Und am Ende gingen die jeweils 530 Gäste mit dem guten Gefühl nach Hause eine einmalige Sitzung gesehen zu haben. 
Den musikalischen Part bestritt als Närrische Hofkapelle „Take Four“, die auch zur After-Show Party bis zur Geisterstunde aufspielte.

(Peter Diez)

 
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