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Höchste Karnevalsorden verliehen!
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Höchste Karnevalsorden verliehen!

An Gerd-Josef Weckbacher und Herbert Frei

An Fastnacht gehört es zum guten Ton, daß die bunten Verkleidungen auch mit Karnevalsorden geschmückt sind. Im Gegensatz zu ihren militärischen Gegenstücken grenzen sich die Karnevalsorden vielmehr von diesen Orden ab und gelten als eine Persiflage auf die Auszeichnungen Orden, die im militärisch geprägten Preußen vergeben wurden.

In der Regel sind Karnevalsorden vom Zeitgeist geprägt und spiegeln besondere Themen und Ereignisse wieder. Hinter den Karnevalsorden steckt aber auch ein System.

So gibt es jedes Jahr einen neu entworfenen Kampagnesorden, der allen aktiven Mitgliedern eines Karnevalvereins verliehen wird; er kann aber auch als Geschenk an Gastgeber vergeben werden.

Ein weiterer Typ ist der Verdienstorden, der, wie der Name vermuten läßt, für besondere Verdienste verliehen wird. Ein Verdienstorden wird nicht jährlich neu gestaltet aber zum Teil in verschiedenen Stufen vergeben. Als höchster deutscher Karnevalsorden gilt heute das „Goldene Vlies“, das sein gestalterisches Thema aus der griechischen Argonautensage entlehnt.

Die Verleihung des „Goldene Vlies“ geht mit einem Ritterschlag einher. Bei der Stürmung der AKK Ortsverwaltung am 22.02.2020 erhielt der scheidende Programmchef der Woi-Geister und Kostheimer Kommunal-Politiker Gerd-Josef Weckbacher den Ritterschlag und somit das goldene Vlies für seine Verdienste um die AKK Fastnacht.

Seit über 20 Jahren ist er der AKK Fastnacht verbunden und rühriger Aktiver der Vereine KCV (Kostheimer Carneval Verein) und last but not least des erst 6 Jahre alten Carneval-Club „Die Woi-Geister“.

In über zwanzig Jahren hat er Regie geführt und sich dabei gute Kontakte zu Mainzer Fastnachtsrednern erworben. Mit unerreichtem Geschick erarbeitete er eine Dramaturgie für Fastnachtssitzungen die ihm in vielen Jahren den Respekt aller Fastnachtgrößen links und rechts des Rheins einbrachte. 

Gerd-Josef Weckbacher wird in der Kampagne 2021 dem neuen Programmchef der „Woi-Geister“, Herbert Frei, die Verantwortung übergeben, aber sicher mit seinem Verein mit Rat und Tat zu Seite stehen. Er ist einfach zu agil fürs Altenteil. Wir gratulieren dem neuen „Ritter des goldenen Vlies“ zu dieser Auszeichnung.

Ein zweiter Woi-Geist wurde in der gleichen Veranstaltung ebenfalls zum Ritter geschlagen und erhielt die gleiche Auszeichnung. In der Laudatio von Andreas Taschler von der Dacho Wiesbaden  hieß es: Vor einigen Jahren  kam das Große Rats Mitglied des KCV, Herbert Frei, in den Regieraum der Sitzungen, um sich bei Gerd-Josef Weckbacher einmal über den Ablauf und die Programmgestaltung einer Sitzung zu erkundigen.

Damit war das sogenannte „Fastnachtsblut" geleckt und er kam zum Glück nicht mehr davon los. Mit viel Engagement und Freude an Details konnte er unter der Obhut von Gerd-Josef Weckbacher Erfahrungen sammeln. Zeitgleich verließ er mit ihm die Bühne des bisherigen Vereins, um den Carneval Club die Woi-Geister e. V. mitzugründen.

Seit dem Gründungsdatum am 11.11.2014 ist er aus dem Verein nicht mehr wegzudenken. So fungierte er die ersten 4 Jahre als 1. Vorsitzender. Diese Aufgabe erfüllte er mit der gleichen Leidenschaft wie die Mitarbeit in der Programmgestaltung und der Regie, Beide Aufgaben hat er bis heute inne, nachdem er seinen Platz als 1. Vorsitzender aus beruflichen Gründen aufgegeben hat.

Ab diesem Jahr ist Herbert Frei erster Mann im Regie- und Programmbereich und ist damit eine große Stütze für die Woi-Geister und als Ur-Geist nicht mehr wegzudenken Für seine Verdienste um die Woi-Geister und die Tradition der Saalfastnacht wird Herbert Frei am 22.02.2020 zum Ritter des Goldenen Vlieses geschlagen.

Wir gratulieren auch diesem neuen „Ritter des goldenen Vlies“ zu dieser hohen Auszeichnung

(Peter Diez)

 
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