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Corona – Klopapier und fehlende Sozialisation
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Corona – Klopapier und fehlende Sozialisation

In einigen Supermärkten gibt es im Kassenbereich mittlerweile, ähnlich wie schon lange vor „Corona“ an Bankautomaten, einen „Abstandshalter“, also Markierungen, die gewährleisten, daß an der Schlange wartenden Kunden ein Abstand gesichert werden soll.

In manchen Geschäften, darunter auch einige hiesiger Märkte, sind solche Markierungen (Stand: 18. März 2020) nicht vorhanden. Sozialkompetente Kunden, die auch ohne sichtbare „Vorgabe“ von sich aus den präventiven Abstand, der mit Hysterie nicht das Geringste zu tun hat, einhalten, werden wiederum von Zeitgenoßen sabotiert, die meinen, sich in eine der Lücken vordrängeln zu können.

Hinweise auf den bewußten Abstand führen dann wiederum dazu, daß der Vordrängler in fröhlich feuchter, naher Ansprache, mit Händen und Füßen gestikulierend, davon berichtet, daß er davon ausgegangen sei, der „überholte“ Kunde stünde noch nicht am Ende der Kassenschlange an.

Die Dreistigkeit genau eben jener Kreaturen, die sich in ihrem asozialen Verhalten auch schon sämtliche Klopapapierbestände unter den Nagel gerißen haben dürften, ist atemberaubend. Deren gescheitere Sozialisation ließe sich selbst mit der üblichen bundesweiten Jahresklopapierproduktion nicht abwischen, Nicht einmal mit dem 5-lagigen. Wetten, daß…

(Stefan Kahnert, Kastel)

 
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Richter: "Sie geben also zu der Vater des Kindes zu sein. Dann müßen wir ja nur noch die Bezahlung regeln."
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