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...aus dem Polizeibericht vom 24.03.2020
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...aus dem Polizeibericht vom 24.03.2020

Unfallflucht in der Mainzer Altstadt

Mainz, Adolf-Kolping-Straße, In der Zeit von Freitag, dem 20.03.2020 bis Montag, dem 23.03.2020 wurde, vermutlich durch einen vorbeifahrenden LKW, das Werbeschild einer Bank in der Adolf-Kolping-Straße beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.

Festnahme

Mainz, Neubrunnenplatz, Am Montagmorgen konnte ein per Haftbefehl gesuchter 42-jähriger festgenommen werden. Gegen 09:00 Uhr wurden die Beamten des Altstadtreviers zum Neubrunnenplatz gerufen, da sich dort Gruppen von mehr als 5 Personen aufhielten. Die Beamten konnten zwar keine Gruppen antreffen, jedoch eben jene Person, von dem die Streife wusste, dass gegen ihn ein Haftbefehl besteht. Der 42-jährige wurde festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Streit zwischen Nachbarn eskaliert

Gonsenheim, Sonntag, 22.03.2020, 02:58 Uhr - Ein Streit zwischen einem 39-Jährigen und einem in der Wohnung über ihm wohnenden 23-Jährigen endete am Sonntagmorgen in einer handfesten Auseinandersetzung. Die beiden Bewohner des Mehrparteienhauses geraten im Verlauf des frühen Sonntagmorgens in Streitigkeiten über die Nachtruhe. Der 39-Jährige, wirft dem 23-Jährigen vor, dass dieser in seiner Wohnung zu laut sei. Als der 23-Jährige gegen 03:00 Uhr mit zwei Bekannten seine Wohnung verlässt, um vor dem Haus eine Zigarette zu rauchen, kommt der 39-Jährige hinzu. Nach einem kurzen Streitgespräch kommt es zu einer handfesten Schlägerei zwischen den Nachbarn, wobei beide leicht verletzt werden und dem jeweils anderen die Schuld an der Auseinandersetzung geben. Die Polizeibeamten vom Neustadtrevier haben nun die Ermittlungen wegen "wechselseitiger" Körperverletzung aufgenommen...

Von Gruppe angegriffen

Erbenheim, Am Hochfeld, 23.03.2020, 19:40 Uhr - (He) Gestern Abend wurde ein 40-jähriger Wiesbadener in Erbenheim in der Straße "Am Hochfeld" von einer zehnköpfigen Gruppe angegangen und durch ein Mitglied der Gruppe geschlagen. Den eigenen Angaben zufolge lief er, von der Tempelhofer Straße kommend, in Richtung Berliner Straße, als er im Bereich der Bushaltestelle "Spandauer Straße" angegriffen worden sei. Der 40-Jährige wurde durch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort untersucht, eine weitergehende Behandlung war jedoch nicht notwendig. Der Geschädigte, welcher selbst die marokkanische Staatsangehörigkeit hat, beschrieb den Haupttäter ebenfalls als "Marokkaner".

In Zeiten von Corona Polizeibeamten absichtlich ins Gesicht "geniest"

Wiesbaden, Platter Straße, 20.03.2020, 15:20 Uhr - (He) Am Freitagmittag hustete und nieste ein 33-jähriger Wiesbadener einem Polizeibeamten während einer Personalienfeststellung absichtlich ins Gesicht. Augenscheinlich wollte er damit völlig grundlos sein grundsätzliches Missfallen gegenüber den Beamten ausdrücken. Der Mann hatte gegen 15:20 Uhr, auf dem Gehweg laufend, der vorbeifahrenden Streife den Mittelfinger gezeigt. Dies geschah aus dem Nichts, ohne dass es zuvor zu einem Kontakt gekommen war. Die betroffenen Beamten entschlossen sich daraufhin eine Personalienfeststellung durchzuführen. Auf eine entsprechende Ansprache habe der Mann sofort aggressiv und ablehnend reagiert. Als der polizeibekannte 33-Jährige aus der Kontrolle wieder entlassen wurde, täuschte er plötzlich einen augenscheinlich völlig übertriebenen "Niesanfall" vor. Während diesem hustete und "nieste" er einem der Beamten absichtlich ins Gesicht. Wenn dieses Verhalten schon in "normalen" Zeiten als ekelhaft und widerwärtig zu bezeichnen ist, bekommt es in der aktuellen Situation nochmals eine ganz andere Note. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Untersuchungshaft nach mehreren Einbrüchen

Wiesbaden, Tatzeit am 14.03.2020 und davor - (ho) Ein 20-jähriger Mann ist bereits am vergangenen Freitag nach der Vorführung bei einem Haftrichter beim Amtsgericht in Wiesbaden in Untersuchungshaft eingeliefert worden. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mehrere Einbrüche begangen zu haben. Bereits am 14.03.2020 wurden bei der Wiesbadener Polizei zwei Einbrüche in einer Kleingartenanlage in Schierstein zur Anzeige gebracht. Dabei wurden verschiedene Spuren gesichert und Zeugen beschrieben einen Tatverdächtigen, der zunächst vom Tatort flüchtete. Dieser erschien fünf Tage später erneut in der Kleingartenanlage und wurde von den Zeugen wiedererkannt. Nachdem diese die Polizei verständigt hatten, gelang es den Einsatzkräften den Mann nach einer Verfolgung festzunehmen. Der 20-Jährige machte zu den Tatvorwürfen keine Angaben, ist aber aufgrund von Zeugenaussagen und der Spurenlagen dringend verdächtig. Da der Mann unter anderem wegen ähnlich gelagerter Straftagen bereits hinreichend in Erscheinung getreten ist, derzeit noch für weitere Eigentumsdelikte in Frage kommt und außerdem keinen festen Wohnsitz hat, ordnete der Richter die Untersuchungshaft an.

 
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