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...aus dem Polizeibericht vom 16.04.2020
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...aus dem Polizeibericht vom 16.04.2020

Raub auf Tankstelle - Täter gesucht

Weisenau, Wormser Straße, Mittwoch, 15.04.2020, 21:25 Uhr - Eine Tankstelle in der Wormser Straße, in Weisenau, wurde am Mittwochabend Ziel eines Raubüberfalls. Gegen 21:25 Uhr befinden sich der Kassierer und ein Kunde in den Räumlichkeiten der Tankstelle, als ein maskierter Mann den Verkaufsraum betritt. Der bislang unbekannte Mann fordert unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe sämtliche Einnahmen der Tankstelle. Nach Erhalt des Geldes flüchtet der Täter in unbekannte Richtung und kann trotz groß angelegten Fahndungsmaßnahmen nicht mehr aufgefunden werden. Die Beamten des Raubkommissariats der Mainzer Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Sicherung und Auswertung von Spuren dauert derzeit noch an. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Ergreifung des Täters führen können.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Mainz, Römerwall/Saarstraße/Binger Straße, Am Mittwochmorgen kam es an der Kreuzung Römerwall/Saarstraße/Binger Straße zu einem Zusammenstoß zwischen zwei PKW. Eine 45-jährige fuhr die Saarstraße in Richtung Binger Straße und missachtete nach bisherigen Erkenntnissen die für sie rot zeigende Ampel in Höhe Römerwall. Hierbei stieß sie gegen den aus Richtung Römerwall kommenden PKW eines 72-jährigen. Bei dem Zusammenstoß entstand an beiden Fahrzeugen Schäden, bei dem des 72-jährigen sehr wahrscheinlich Totalschaden. Weiterhin wurde der 72-jährige durch den Aufprall leicht an der Schulter verletzt. Dieser Unfallhergang wurde durch mehrere unbeteiligte Zeugen vor Ort gegenüber den Beamten des Altstadtreviers bestätigt.

Verkehrsunfallaufnahme mit Unterbrechung

Gonsenheim, An der Krimm, Am Mittwoch gegen 12:05 Uhr sind Polizeibeamte des Neustadtreviers mit einer Verkehrsunfallaufnahme in Gonsenheim in der Straße "An der Krimm" beschäftigt. Hierbei mussten Teile der Straße gesperrt werden. Ein 55-jähriger missachtete die Sperrung, fuhr mit seinem PKW an dem Streifenwagen vorbei, über eine Grünfläche und schließlich in die Unfallstelle ein. Die vor Ort befindliche Polizeibeamtin musste deshalb die Unfallaufnahme unterbrechen.
Der 55-jährige wurde durch die Polizeibeamtin aufgefordert, stehen zu bleiben, was dieser jedoch nicht befolgte, sondern er fuhr, um an einem Unfallbeteiligten vorbeizukommen, auf einen Gehweg. Die eingesetzte Beamtin wollte dies aufgrund einer möglichen Gefährdung von Fußgängern verhindern und klopfte nun an die Beifahrerscheibe des fahrenden PKW des Betroffenen. Dieser öffnete die Beifahrerscheibe und fragte, was das Problem sei. Er wurde darauf hingewiesen, dass die Unfallstelle abgesperrt sei und er sich trotz Absperrung und beengter Verhältnisse in den Bereich der Unfallstelle hineingedrückt habe. Dann wurde er aufgefordert, seinen PKW zurückzusetzen und links am Unfallbeteiligten vorbeizufahren, um weitere Behinderungen und Gefährdungen zu vermeiden. Der Betroffene beschwerte sich lautstark über das Verhalten der eingesetzten Beamtin, stieg aus seinem Fahrzeug aus und verlangte nach deren Dienststelle und Namen, da er sich schlecht behandelt fühlte und beschweren wolle. Beides wurde ihm genannt und anschließend wurden seine Personalien aufgenommen. Damit ein Kraftfahrzeug geführt werden darf, benötigt man eine amtliche Fahrererlaubnis. Um diese zu erhalten wird eine Geeignetheit geprüft, neben der körperlichen auch eine charakterliche. Wird diese Geeignetheit nach Prüfung nicht mehr gesehen, so kann die Fahrerlaubnisbehörde eine Fahrerlaubnis entziehen. Der Sachverhalt wird nun der zuständigen Behörde zur weiteren Bearbeitung vorgelegt, um eben diese Geeignetheit zu prüfen.

Diebesgut in der Pfanne - ein außergewöhnlicher Einbruch

Wiesbaden, Schiersteiner Straße, Nacht zum 09.04.2020 und danach - (ho) Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts bearbeitet derzeit einen sehr außergewöhnlichen Einbruchsfall. Bereits in der Nacht zum 09. April verschafften sich Einbrecher Zutritt zum Kühlraum eines Schnellrestaurants in der Schiersteiner Straße und entwendeten dort Tiefkühlwaren im Wert von mehreren Hundert Euro. Nach verübter Tat riefen sie sich ein Taxi für die Fahrt nach Hause. Der Taxifahrer half noch beim Einräumen des Diebesgutes in das Taxi, stellte beim Anfassen der Tüten jedoch fest, dass diese erstaunlich kalt waren. Außerdem nahm er einen Fleischgeruch wahr. Von der zurückliegenden Tat wusste er zu dem Zeitpunkt noch nichts und schöpfte daher auch keinen konkreten Verdacht. Nachdem der Taxifahrer die Männer an ihr Ziel gebracht hatte, setze er seine Fahrt fort. Im Laufe des Folgetages meldete er sich jedoch bei der Polizei und teilte seine Beobachtungen mit. Anhand einer zurückverfolgten Rufnummer konnten schließlich drei Tatverdächtige ermittelt werden. Bei einer angeordneten Durchsuchung in der Wohnung eines Tatverdächtigen wurde schließlich ein Teil des Diebesgutes aufgefunden und sichergestellt. Seine Mutter war gerade dabei, einen anderen Teil der Beute in der Küche zuzubereiten... Bei den anschließenden Feststellungen erhärtete sich auch ein Tatverdacht gegen den Bruder des Beschuldigten, gegen den nun ebenfalls ermittelt wird.

Körperverletzung nach Hundestreit

Biebrich, Taubenstraße, 15.04.2020, gg. 09.30 Uhr - (ho) Eine Beißerei zwischen zwei Hunden eskalierte gestern Morgen in Biebrich und endete mit einer Strafanzeige wegen Körperverletzung. Die beiden Hundebesitzer im Alter von 43 und 79 Jahren gerieten wegen der Auseinandersetzung ihrer Vierbeiner in einen heftigen Streit. Schließlich soll der jüngere der beiden den "gegnerischen" Hund getreten haben, worauf der 79-jährige auf den 43-jährigen eingeschlagen haben soll. Die Angaben der beiden Beteiligten werden nun in den eingeleiteten Ermittlungsverfahren überprüft.

Werkzeuge aus Lagerraum gestohlen

Biebrich, Sauerwiesweg, 15.03.2020, 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr - (ho) Beim Einbruch in einen Lagerraum im Sauerwiesweg haben Unbekannte gestern mehrere Elektrowerkzeuge gestohlen. Bei der Tat ist ein Gesamtschaden in Höhe von rund 2.000 Euro entstanden. Die Täter liefen durch den Hof eines Mehrfamilienhauses zu dem Lagerraum, wo sie eine Tür aufbrachen. Nachdem sie die verschiedenen Werkzeuge an sich genommen hatten, flüchteten sie unerkannt vom Tatort.

 
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