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Öffentlichen Raum beleben - Gastronomie retten
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Öffentlichen Raum beleben - Gastronomie retten

Grüne fordern kostenlose und unbürokratische Erweiterung der Außengastronomie in der WI-Innenstadt

Ab Freitag können endlich alle wieder ihr Lieblingslokal persönlich besuchen und auch dort verweilen. Das ist auch dringend nötig, denn vielen Gastronomen steht genauso wie manchen Einzelhändlern das Wasser bis zum Halse.

Jetzt sind unbürokratische und kreative Ideen gefragt. Wenn jetzt alle an einem Strang ziehen, dann können die Plätze, die innen durch die Abstandsregelungen verloren gehen, durch eine erweiterte, kostenlose Außenbewirtschaftung zum Teil ausgeglichen werden.

Auf Plätzen und im Straßenraum unbürokratisch insbesondere über die Sommermonate zusätzliche Außenbewirtschaftung zu ermöglichen ist eine gute Idee. Dabei müßen selbstverständlichen Fluchtwege und Mindestabstände eingehalten werden.

Die Grüne Fraktion im Ortsbeirat Mitte sieht insbesondere in der Moritzstraße Handlungsbedarf. Diese Straße ist belebt wie eine Fußgängerzone, ohne Fußgängerzone zu sein, in der Corona-Krise fällt es umso mehr auf, wie sich die Menschen auf dem Bürgersteig drängeln, während zugleich die Autos in der zweiten Reihe parken können. Deswegen schlagen wir vor, vereinzelt Parkplätze in Form von Parklets (kleine, auf Parkplätzen eingerichtete Sitzbereiche) temporär für die Gastronomie zu nutzen.

Neben der Moritzstraße kommen vor allem die Bärenstraße, die Nerostraße die Taunusstraße, der Mauritiusplatz, sowie der Kranz- und Kochbrunnenplatz für eine Erweiterung der Außengastronomie in Frage. Auch in den Vororten mit Flanier- oder kleinen Einkaufsbereichen z.B. wie Schierstein und Biebrich kann man sdich kurzfristige Lösungen vorstellen.

Wir müssen alles tun, um auch die Lebensqualität in unseren Vororten zu erhalten und zu stärken. Im Gegensatz zu Vorschlägen von anderen sind für uns Parklets nicht nur in den Vororten, sondern vor allem in der Innenstadt eine sinnvolle Lösung, auch wenn sie nur temporär sind. Wir könnten hier ein solidarisches Zeichen setzen.

Was sich am Ende des Jahres als dauerhaft gute Idee herausstellt, kann in der nächsten Saison übernommen werden und so zu einer Bereicherung für alle werden. Aus den Herausforderungen, vor denen wir in der Krise stehen, müssen wir Lösungen für eine Belebung aufzeigen, welchge die Menschen vielleicht auch nach Corona nicht mehr missen wollen...

 
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