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Großbrand in Gonsenheim
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Großbrand in Gonsenheim

Um 17:11 Uhr wurde der Feuerwehr ein Gebäudebrand in Gonsenheim gemeldet. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, in deren Folge das Alarmstichwort erhöht und weitere Kräfte alarmiert wurden.

Vor Ort stellte sich heraus, daß die Dachhaut des zweigeschossigen Büro/Geschäftshauses bereits auf der Hälfte des Gebäudes durchgebrannt war. Der Rauch hatte sich bereits auf das gesamte Dachgeschoss ausgebreitet.

Sofort wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet und umfassende Löschmaßnahmen eingeleitet. Von drei Drehleitern wurden Wenderohre eingesetzt um den Dachstuhlbrand einzudämmen.

Da die Brandwand standhielt, konnte die Brandausbreitung auf den betroffenen Gebäudeteil begrenzt werden. Ebenfalls wurde die Brandausbreitung auf die unteren Geschosse verhindert.

Beim Eintreffen hieß es zunächst, daß sich keine Personen mehr im Gebäude aufhielten; später wurden noch Personen aus dem nicht betroffenen Bereichs herausgeführt.

Drei Personen, die erste Löschmaßnahmen durchgeführt hatten, wurden leicht verletzt. Ein Transport ins Krankenhaus war allerdings nicht erforderlich. Um 19.00 Uhr konnte „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.

 Neben den Kräften beider Wachen der Berufsfeuerwehr wurden an der Einsatzstelle die Freiwilligen Feuerwehren Bretzenheim, Gonsenheim, Drais, Finthen, Hechtsheim, Stadt und Mombach eingesetzt.

Insgesamt waren rund 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanitäts- und Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Aktuell dauern die Nachlöscharbeiten noch an. Die Wachen der Berufsfeuerwehr wurden durch dienstfreie Kräfte und die Freiwilligen Feuerwehren Ebersheim und Marienborn besetzt. Die Relevanz dieser Maßnahme zeigte sich schnell:

Parallel zu dem Einsatz  in Gonsenheim meldete eine automatische Brandmeldeanlage im Stadteil Hartenberg-Münchfeld ein Feuer in einem Restaurant.  Und noch während die Einsatzkräfte die Einsatzstelle erkundeten, teilten Anrufer der Leitstelle mit, daß in einem Hochhaus in Marienborn ein Wohnungsrauchmelder akustischen Alarm gebe.

Während für die Auslösung der Brandmeldeanlage in Hartenberg-Münchfeld kein Grund erkennbar war, fanden die Einsatzkräfte in Marienborn verrauchte Flure sowie eine verrauchte Wohnung vor. Ursache für die Rauchentwicklung war angebranntes Kochgut auf einem Küchenherd.

Die Wohnung und die Flure mußten mittels eines Belüftungsgerätes entraucht werden. Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt. Bei dem Einsatz kamen glücklicherweise keine Personen zu Schaden.

(René Adler - Markus Lunnebach)

 
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