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Einsatzreicher Tag bei den Feuerwehren
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Einsatzreicher Tag bei den Feuerwehren

Nach dem Brand im Dönerimbiss am Donnerstg Vormittag wurde die Feuerwehr Mainz am Nachmittag erneut gefordert. Hierbei kam es teilweise zu Personalintensiven Paralleleinsätzen.

Gegen 16 Uhr wurden insgesamt 13 Einsatzkräfte zu einem Gefahrstoffaustritt in die Uniklinik Mainz alarmiert. Hier kam es auf einer Station zum Austritt eines Reinigungskonzentrates und in Folge dessen zu leichten Atemwegsreizungen bei 3 Personen, die aber keiner weiteren medizinischen Behandlung bedurften.

Zunächst mußte davon ausgegangen werden, daß auch 15 Patienten der Station betroffen sind, was sich aber glücklicherweise nicht bestätigte. Durch die Feuerwehr wurde der ausgetretene Gefahrstoff aufgenommen und die Räumlichkeiten mit einem Elektrolüfter belüftet.

Weiter ging es kurz nach 17 Uhr für die Feuerwache 2 im Winterhafen. Durch den noch laufenden Einsatz in der Uniklinik rückte hierzu auch ein Löschfahrzeug aus, dessen Besatzung mit Teilnehmern aus dem Grundlehrgang ergänzt wurde. Der Steiger des Mainzer Rudervereins hatte sich teilweise gelöst und drohte abzureißen und ins Fahrwasser des Rheins zu treiben.

Die Laufstege auf den Steiger waren aus den Führungsschienen gerutscht und hatten sich am Rheingrund in den Felsen verkeilt. Mit der Unterstützung eines Mainzer Kranunternehmens wurden die Zustiegsrampen angehoben und der Steiger mit Winden durch die Feuerwehr Richtung Ufer gezogen.

Dort konnten die Rampen wieder in die Führungsschienen eingesetzt und gesichert werden. Während des Kraneinsatzes mußte der Fuß- und Radweg am Victor-Hugo-Ufer durch den Vollzugsdienst der Stadt Mainz gesperrt werden.

Gegen 18 Uhr kam es dann erneut zu einem Paralleleinsatz. Gemeldet war ein Verkehrsunfall auf der A 60 in Fahrtrichtung Darmstadt. Zwischen den Anschlußstellen Finthen und Lerchenberg war es nach ersten Meldungen zu einem Verkehrsunfall zwischen mindestens 4 Fahrzeugen gekommen, davon ein LKW.

Vor Ort stellte sich die Lage dann glücklicherweise so dar, daß keine Person eingeklemmt war. Ein LKW hatte vermutlich beim Spurwechsel einen Kleintransporter gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Der Fahrer des Kleintransporters, sowie 2 Beifahrer waren in ihrem Fahrzeug eingeschlossen, keine der Türen ging zu öffnen.

Die Insassen des Kleintransporters konnten aber leichtverletzt selbstständig durch eine geöffnete Scheibe ihr Fahrzeug verlaßen. Durch die Bergungsmaßnahmen kam es zu Behinderungen im Feierabendverkehr.

(M. Hofmann / C. Berghäuser) - Foto: Berufsfeuerwehr Mainz

Zu Einsätzen aller Art waren alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst der Landeshauptstadt unterwegs. Auch der Rettungshubschrauber aus Mainz wurde für die Rettung eines Schwerverletzten eingesetzt.

,,Notruf Feuerwehr Rettungsdienst in Wiesbaden, wo genau ist der Notfall Ort‘‘. Wenn man die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Wiesbaden am Donnerstag betrat, hörte man diesen Satz der Einsatzbearbeiter ohne Unterbrechung den ganzen Tag.

Allen Mitarbeitern von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde bereits bis zur Hälfte ihrer 24 stündigen Schicht alles abverlangt. Die Einsatzbearbeiter in der Rettungsleitstelle mußten bei mehreren Telefonreanimationen und der Disposition von Einsätzen aller Art einen kühlen Kopf bewahren.

Im Bereich des Petersweg in Kastel kam es zu einem größeren Unratfeuer. Hierfür wurde die Feuerwache 2, sowie die Freiwillige Feuerwehr Kastel und Kostheim alarmiert. Vor Ort wurde unter Atemschutz das Unratfeuer, unterstützt durch ein Tanklöschfahrzeug, zügig abgelöscht um eine weitere Ausbreitung bei der enormen Trockenheit zu verhindern.

Die Feuerwache 3 mußte, unterstützt durch die Tanklöschfahrzeuge der Wachen 1und 2, auf der B455 den brennenden Mittelstreifen löschen. An dieser Stelle bittet die Feuerwehr, keine brennenden Zigaretten aus dem Auto zu werfen. Gerade bei der momentanen anhaltenden Trockenheit stellt dies eine nicht unerhebliche Gefahr dar.

Direkt im Anschluß mußte durch das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Drehleiter der Feuerwache 3 der Rettungsdienst in Bierstadt unterstützt werden. Eine schonende Rettung der verletzten Peron war lediglich über das Fenster möglich. Diese wurde im Verlauf durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Zeitgleich waren die Kollegen der Feuerwache 2 zusammen mit einem Notarzt und Rettungswagen auf der Bölkestraße in Kastel  um einen Verkehrsunfall mit einem Motorrollerfahrer abzuarbeiten. Durch den Unfall und die erforderlichen Rettungsmaßnahmen kam es umliegend zu enormen Verkehrsbehinderungen.

Gegen 17:00 Uhr wurden Kräfte der Feuerwache 1 sowie Rettungswagen und Notarzt zur Mountainbikestrecke an den Schläferskopf entsendet. Ein Mountainbikefahrer war gestürzt und sei vermutlich schwer verletzt, schilderte eine Anruferin über Notruf 112 dem Einsatzbearbeiter am Telefon. Noch auf der Anfahrt zur Unfallstelle wurde durch die Rettungsleitstelle ein Rettungshubschrauber alarmiert um den Verunfallten schonend und schnell in ein geeignetes Krankenhaus transportieren zu können.

Durch das Schaffen von beschilderten Rettungspunkten entlang der Mountainbikestrecke konnte die Mitteilerin schon am Telefon den Unfallort sehr genau beschreiben und die Einsatzkräfte konnten sich dadurch unverzüglich auf den Weg zu den beiden genannten Rettungspunkten machen.

Das zuerst an der Unfallstelle eingetroffene Feuerwehrfahrzeug leitete mit medizinisch ausgebildetem Personal die Erstversorgung des Patienten ein, bis der erste Rettungswagen eintraf und mit geeigneten Equipment die weitere Versorgung übernahm. Gemeinsam mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Notärztin konnte der Verunfallte stabilisiert und mit Vakuummatratze und Schleifkorbtrage auf dem All-Terrain-Vehicle (ATV) durch den Wald zum Parkplatz Stollenweg gebracht werden.

Dort wartete bereits die Besatzung des Rettungshubschraubers. Nach nochmaliger genauer Untersuchung und Absprache der beiden Notärzte mußte der Patient nicht geflogen, sondern konnte bodengebunden mit einem Rettungswagen unter ärztlicher Begleitung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrrad des Verunfallten wurde durch Kollegen der Polizei, zur zwischenzeitlich eingetroffenen Mutter des Verunfallten, nach Hause transportiert.

Zwischen all den aufgeführten Einsätzen wurden durch das Kleinalarmfahrzeug der Feuerwache 1 eine Vielzahl von Tierrettungseinsätzen und Türöffnungen für den Rettungsdienst abgearbeitet. Auch einer Schlange in einem Vorgarten, die das schöne Wetter genoss leisteten die Kollegen Gesellschaft und umsorgten diese.

Für die Kollegen der drei Feuerwachen bedeutet es an dieser Stelle Halbzeit und wir hoffen an dieser Stelle, das alle unsere Kollegen und Kolleginnen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und den Teams in den Notaufnahmen morgen gesund zu Ihren Familien heimkehren.

Foto: Berufsfeuerwehr Wiesbaden

 
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Richter: "Warum erzählen Sie heute einen ganz anderen Sachverhalt als gestern?"
Angeklagter: "Na, Sie haben mir doch gestern nicht geglaubt."

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