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Beißender Geruch löst Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus
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Beißender Geruch löst Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus

Beim Austritt eines bisher unbekannten Stoffes in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Dotzheimer Straße wurden am Nachmittag 13 Personen leicht verletzt.

Sie klagten beim Eintreffen der Rettungskräfte über Atemwegreizungen und Atembeschwerden. Einige Personen mußten mit Hilfe einer Drehleiter aus den Obergeschoßen in Sicherheit gebracht werden.

Um 14:43 Uhr erreichten die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden mehrere Anrufe über den Notruf 112 aus der Dotzheimer Straße.

Die Anrufer berichteten von Atemwegsreizungen und konnten das betroffene Gebäude deshalb nicht mehr selbstständig über den Treppenraum verlaßen.

Von der Leitstelle wurden daraufhin sofort Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 3 sowie der Rettungsdienst der Stadt Wiesbaden, unterstützt von Kräften aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, in die Dotzheimer Straße entsandt.

Der Einsatzleiter ließ unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte alle betroffenen Personen aus dem Gebäude in Sicherheit bringen. Hierbei kam auch eine Drehleiter zum Einsatz, um Personen von einem Balkon zu retten.

Außerdem wurden von den Einsatzkräften Meßungen durchgeführt um den bis dahin undefinierbaren Geruch zu identifizieren. Personen, die sich beschwerdefrei in den Obergeschoßen befanden, konnten vorerst im Gebäude verbleiben.

Nach den Erkundungsmaßnahmen konnte mittels Meßgerät eine Arztpraxis als möglicher Quellort identifiziert werden. Eine Mitarbeiterin der Praxis, welche mit Unterstützung der Polizei an die Einsatzstelle gebracht wurde, gab an, daß sich keine Gefahrstoffe in der Praxis befanden.

Deshalb wurde mit Unterstützung eines speziellen Meßfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte eine Luftprobe genommen, die aktuell mit einem speziellen Analysegerät durch die Analytische Task Force bei der Feuerwehr Mannheim ausgewertet wird.

Insgesamt wurden von den Kräften des Rettungsdienstes 21 Personen in einem bereitstehenden Bus des ESWE betreut. Die Sichtung durch den leitenden Notarzt ergab, daß hiervon 13 Personen leicht verletzt wurden. Da sich während der Versorgung die Symptome verbeßerten mußte niemand ins Krankenhaus transportiert werden.

An der Einsatzstelle waren in der Spitze ca. 75 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, ESWE Gas, ESWE Verkehr sowie der kommunalen Verkehrspolizei im Einsatz.

Im Einsatzbereich der Feuerwache 1 stand außerdem die Freiwillige Feuerwehr Dotzheim im Feuerwehrhaus in Bereitschaft um weitere Einsätze abzuarbeiten. Neben einer Feuermeldung im Stadtteil Schierstein gehörte ein qualmender Gulli am Hauptbahnhof sowie ein brennender PKW auf der B455 zu diesen Ereignissen.

Bedingt durch die Einsatzmaßnahmen mußte die Dotzheimer Straße voll gesperrt werden, was im Feierabendverkehr zu Behinderungen führte.

 
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