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SPD Rathausfraktion begrüßt möglichen Rückzug der Kufflers
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SPD Rathausfraktion begrüßt möglichen Rückzug der Kufflers

Chance zum Neustart nutzen

Mit großer Überraschung, aber umso zufriedener nimmt die SPD Rathausfraktion den Wunsch der Kuffler-Gruppe zur Kenntnis, sich aus Wiesbaden zurückziehen zu wollen. Die Vergabe des RMCC-Caterings sowie der Kurhausgastronomie und Spielbankkonzession war von Ungereimtheiten, staatsanwaltlichen Ermittlungen und Akteneinsichtsausschüssen überschattet worden.

Mit Blick auf die bisherige Situation war die SPD-Rathausfraktion immer der Auffassung, daß eine Auflösung der Verträge gegen den Willen der Kufflers mit einem zu großen wirtschaftlichen Risiko für den Betrieb der Spielbank verbunden gewesen wäre.

Für das RMCC befand sich die Stadt gerade in der Prüfung, ob und unter welchen Bedingungen eine einseitige Beendigung des Vertragsverhältnisses möglich gewesen wäre.

Umso mehr begrüßen wir nun den Entschluß der Kufflers, die Verträge aus dem Kurhaus und dem RMCC von sich aus vorzeitig beenden zu wollen. Das ermöglicht, einen Schlußstrich unter dieses Kapitel zu ziehen und für alle Beteiligten Klarheit zu schaffen.

Jetzt gilt es parallel zu den Verhandlungen ein Konzept zu entwickeln, das sowohl für das Kurhaus und die Spielbank, aber auch das RMCC eine Lösung bieten kann. Dabei muß im RMCC nicht zwangsläufig Catering und Gastronomie gemeinsam angeboten werden.

Im Gegenteil: die Öffnung des RMCC für verschiedene Cateringunternehmen könnte Wettbewerb und auch Qualität steigern.  Im Mittelpunkt möglicher Übergangsszenarien muß darüber hinaus der Umgang mit den Mitarbeitern am Standort Wiesbaden sein. Hier braucht es klare Perspektiven.

Bezüglich des weiteren Umgangs mit den Vergaben RMCC und Spielbank/Kurhaus sowie den damit verbundenen Akteneinsichtsausschüßen stellt die SPD fest:

Das unrühmliche Kapitel der Vergaben Kurhaus und RMCC ist damit aber noch nicht erledigt. Hier gilt es den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und das Vergabewesen weiter zu verbessern.

„So müßen umfangreiche und komplizierte Vergaben, die nur in seltenen Abständen erfolgen, wie etwa die Vergabe der Spielbankkonzession, von städtischer Seite beßer vorbereitet werden...

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