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Kasteler Ostfeld auf dem Weg zum Musterquartier (?)
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Kasteler Ostfeld auf dem Weg zum Musterquartier (?)

Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler begrüßt, daß der Magistrat in seiner Sitzung am Dienstag, 7. Juli, zwei wichtige Sitzungsvorlagen zur Entwicklung des Gebietes Ostfeld auf den Weg gebracht hat.

Mit der Entwicklung des Ostfelds soll eine wirkungsvolle Reaktion auf die große Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsstätten in Wiesbaden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erfolgen.

Unser Ziel ist die Schaffung eines urbanen, innovativen, neuen Stadtteils, der das Potenzial hat, zum klimafreundlichen Musterquartier weit über die Wiesbadener Stadtgrenzen hinaus zu werden. *

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende erklärt: er freue sich, daß das Projekt Ostfeld in die nächste Phase geht. Gerade der Aspekt des bezahlbaren Wohnraums sei dabei für Wiesbaden von zentraler Bedeutung.

Die erste Sitzungsvorlage dient der Beschlußfassung über die förmliche Festlegung einer Entwicklungssatzung für den städtebaulichen Entwicklungsbereich „Ostfeld“ als Voraussetzung zur ganzheitlichen Entwicklung des Gebietes in Kastel mittels einer sogenannten Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) gemäß § 165 BauGB.

Die zweite Sitzungsvorlage vertieft auf Bitten der Stadtverordnetenversammlung einige Fragen, die sich aus dem Ende 2019 vorgelegten Bericht über die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen zum Projektgebiet Ostfeld/Kalkofen ergeben hatten. Dies betrifft unter anderem Fragen des Lärmschutzes und der Sichtflugachsen im Zusammenhang mit dem Militärflughafen in Erbenheim sowie Fragen der verkehrlichen Erschließungssituation des Ostfeldes.

Die Sitzungsvorlagen wurden noch nicht inhaltlich beschloßen, sondern gelten lediglich als in den Geschäftsgang eingebracht, um in den folgenden Wochen eine eingehende Auseinandersetzung mit den Inhalten und eine fundierte Willensbildung zum Projekt zu ermöglichen.

Nach der Sommerpause sollen dann auch formal die erforderlichen Beschlüße der städtischen Gremien gefaßt werden, nachdem ab sofort neben dem Magistrat und den Mandatsträgern der Stadtverordnetenversammlung auch die betroffenen Ortsbeiräte Gelegenheit haben, sich mit den Sitzungsvorlagen zu befaßen.

Kessler: Wir wollten bewußt keine vorschnellen Fakten schaffen, sondern eine breite Faktengrundlage für den weiteren Entscheidungsprozeß zur Verfügung stellen. Wichtig war uns, daß alle Beteiligten nun ausreichende Beratungszeit haben, um die für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, von neuen Arbeitsplätzen sowie von wertvollen Naturräumen in Wiesbaden so wichtigen Vorhaben im Detail zu prüfen. Ziel ist eine Versachlichung der Diskussion, um eine vernünftige Zukunftsentscheidung für Wiesbaden treffen zu können.

* Wir meinen: Die eierlegende Wollmilchsau wird schon kommen, so oder so, wetten daß...?

 
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