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Hände weg von OsKa entsetzt über SEG
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Hände weg von OsKa entsetzt über SEG

„Nicht nur keine guten Gründe für das Ostfeld“ so Gottfried Schmidt, Sprecher der Aktionsgemeinschaft „Hände weg von Os/Ka“, “sondern auch noch anmaßend und unverfrorenen“, so wertet er die jüngsten Äußerungen von Roland Stöcklin, Geschäftsführer der SEG, in der Auseinandersetzung um das Ostfeld insbesondere mit den privaten Grundbesitzern.

„Landwirtschaft 4.0“ hat Stöcklin den Landwirten anempfohlen, denen Enteignung droht, „Ausgleich im Dyckerhoff-Gelände“ hat er angeboten.

Wer ist eigentlich Herr Stöcklin, der sich anmaßt, den Landwirten ihre Welt erklären zu müssen? Landwirtschaft 4.0 erinnert an Marie-Antoinette: sollen sie doch Kuchen essen. Und weiter: Ihnen dann für wertvolles Ackerland ernsthaft ein paar Sandhügel anzubieten, läßt tief blicken.

Was erlaubt sich der beurlaubte Brandamtmann eigentlich? Er bezeichnet die Kritik am Prozeß der Bürgerbeteiligung als „dreist“ und ist bereit, Landwirte zu enteignen, ohne auf drängende Fragen einzugehen.

Ja, auch wir werten die Bürgerbeteiligung als massive PR für das Immobilien-Großprojekt Ostfeld. Von den drei seinerzeit vorgestellten Szenarien waren zwei im Vorhinein völlig und offensichtlich untauglich. Und das jetzt vorangetriebene Szenario ist katastrophal schlecht und gefährlich für Wiesbaden.

Herr Stöcklin schiebt die Stadtpolitik vor, in deren Auftrag er handele. Das ist nicht ungeschickt - wie die gesamte PR für das Projekt. Ja, wir erheben schwere Vorwürfe, weil wir es unerträglich finden, wie die Landeshauptstadt Wiesbaden nach der Pfeife eines einschlägig bestens vernetzten Geschäftsmanns tanzt...

(Dr. Gottfried Schmidt)

 
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