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Hände weg vom Kasteler Ostfeld!
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Hände weg vom Kasteler Ostfeld!

Für Wiesbaden wird ein Mehrbedarf von 17.000 Wohnungen gegenüber 2020 prognostiziert,  teilt uns die SPD in einer Pressemeldung mit.

Mag sein, aber warum muß das Problem auf dem Rücken von Mainz-Kastel gelöst werden???

Die SPD schüttet wieder einmal das Kind mit dem Bade aus und faselt nur von "billigen" Wohnungen, (für wen?) während  mehr und mehr Bürgerinteressen der Kasteler einfach übergangen werden... (Bravo!)

Wieso auf unserem Gelände, das ja garnicht zu Wiesbaden gehört, daran möchten wir doch mal erinnern, wer´s nicht weiß erkundige sich bitte in der Zeit ab 1945 als ein Ami unsere Vororte einfach mal so an Wiesbaden verschenkte…

Diesen Willkürakt endlich mal rückgängig zu machen daran fehlte es sowohl am Mut als auch am Willen aller bisherigen Mandatsträger. Das wollen wir mal nicht so klammheimlich unter den Tisch fallen laßen, gelle?

Dir Initiative Ostfeld/Kalkofen Kastel ist ein berechtigter Gegner gegen die Bebauung, wenngleich auch aus ganz anderen (mehr als berechtigten Gründen) z.B. auch aus dieser Sicht:

Wir alle spüren die bedrohliche Dürre - Hände weg von Os/Ka besteht auf Konzept zur Wasserversorgung!

„Von allen Restriktionen, die in Summe gegen das Projekt Ostfeld sprechen, ist die Wasserknappheit aktuell die präsenteste“, so Stefan Büchel für die Initiative „Hände weg von Os/Ka“. Büchel, Ornithologe und Mitglied im Cyperus e. V., der sich in der Anti-Ostfeld-Initiative engagiert: Wir haben uns mit Ernst Kluge, dem ehemaligen Mitarbeiter des Umweltamtes Wiesbaden und Spezialist für heimischen Gewässer, im Cyperus getroffen, um dessen Einschätzung für die Situation unserer Quellen zu bekommen.
Kluge: Nach all meinen Erfahrungen und Beobachtungen kann ich nur mit Nachdruck feststellen: Wird die gravierende Baumaßnahme Ostfeld durchgeführt, sind die Cyperus-Quellen höchst gefährdet. Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit trocken fallen.

Was das auch für den Tierpark Kastel bedeutet, liegt nahe: das Ende der Existenz. Büchel: Ohne unsere Quellen sitzen wir und der Tierpark wahrlich auf dem Trockenen. Das mehrfach geforderte hydrologische Gutachten und das Konzept zur Wasserversorgung muß vor einer Grundsatzentscheidung Ostfeld von der SEG und dem Baudezernenten auf den Tisch gelegt werden.

Als Architekt ist mir zum Beispiel auch bewußt, daß der Brandschutz eine große Rolle spielt und bedacht werden muß. Wo ist die entsprechende Infrastruktur? Und das Wasser?

Büchel weiter: Wie Politiker und vor allem die Grünen sich in Anbetracht der Offensichtlichkeit und Aktualität der Probleme für das Projekt Ostfeld entscheiden können, ist m. E. nur mit grob fahrlässiger Ignoranz, Naivität oder rein politischem Kalkül zu erklären, bestimmt aber nicht durch mangelnde Information.

Gottfried Schmidt, Sprecher von „Hände weg von Os/Ka“: Wir sind entsetzt, mit welcher Oberflächlichkeit über unser aller Zukunft entschieden werden soll. Wir bitten eindringlich alle Kommunalpolitikerinnen und -politiker: Entscheiden Sie nicht, ohne alle relevanten Informationen zu haben. Drehen Sie Cyperus und Tierpark nicht das Wasser ab...

 
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